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In seiner Habilitationsschrift mit dem Titel ‚Neonatal and child health care in rural Tanzania and beyond’ hat sich Dr. habil. Carsten Krüger, seit April 2019 Professor für ‚Medizin mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendmedizin‘ im Department für Angewandte Gesundheitswissenschaften der hsg Bochum, mit seiner klinischen Forschungstätigkeit in Tansania auseinandergesetzt.

An der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) fand Anfang November 2019 die erste Fachtagung und Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Ergotherapiewissenschaft (DGEW) statt. Organisiert hatte die Tagung die DGEW gemeinsam mit dem Studienbereich Ergotherapie der hsg Bochum. Der DGEW-Vorstand berichtete über die Auf- und Ausbauaktivitäten seit Gründung der DGEW im November 2018.

Gäste aus der Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft haben im Rahmen eines Festaktes am 8. November 2019 gemeinsam mit Mitarbeiter*innen der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) das zehnjährige Bestehen der Hochschule gefeiert. Im Audimax der hsg Bochum kamen rund 240 Gäste zusammen, um über die Etappen des Aufbaus der Hochschule, den Prozess der Akademisierung der Gesundheitsberufe und die Etablierung neuer Studiengänge und Departments informiert zu werden. Drei moderierte Gesprächsrunden wurden von eingespielten Video-Grußbotschaften zahlreicher Gratulanten umrahmt.

Chirurg des Bergmannsheils erhält Herbert-Lauterbach-Preis

Knocheninfektionen können vielfältige und lang anhaltende Beschwerden auslösen und erfordern oft eine sehr anspruchsvolle Behandlung. Um die übliche lokale Antibiotika-Therapie zu optimieren, erforscht Priv.-Doz. Dr. Jan Geßmann, Leitender Oberarzt der Chirurgischen Klinik am BG Universitätsklinikum Bergmannsheil (Direktor: Prof. Dr. Thomas A. Schildhauer), eine besondere Trägermatrix aus körpereigenem Biomaterial: Dieser sogenannte Plasmaclot kann auf den betroffenen Knochen aufgetragen werden und dann gezielt das Antibiotikum freisetzen, um die Infektion zu bekämpfen.

Workshop „Neurochirurgie für Ingenieure“ fördert Austausch zwischen Elektrotechnik und Medizin

In der Neurochirurgie wird ein breites Behandlungsspektrum für Erkrankungen des Gefäßsystems, Tumor- und Wirbelsäulenerkrankungen sowie Bewegungsstörungen mithilfe modernster Therapiemethoden wie der tiefen Hirnstimulation („Hirnschrittmacher“) behandelt. Verlässliche, präzise und gut zu bedienende Medizintechnik ist dabei unerlässlich.

Auf der Dreiländertagung des Vereins zur Förderung der Wissenschaft in den Gesundheitsberufen (VFWG), die vom 7. bis zum 8. November 2019 an der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) stattfand, erhielten die drei besten Poster-Präsentationen Preise.

CompuGroup Medical Deutschland AG (CGM) bietet mit CGM LIFE eine zukunftssichere eHealth-Plattform und eine patientengeführte elektronische Gesundheitsakte. Zahlreiche eHealth-Lösungen basieren auf der bewährten und hochsicheren CGM LIFE-Technologie. Zukünftig soll die CGM LIFE-Plattform auch um die elektronische Patientenakte gemäß gematik-Spezifikation (gematik-ePA) erweitert werden. CGM hat die Entwicklung der gematik-ePA begonnen und bereits einen Zulassungsantrag bei der gematik für den Einsatz in der Telematikinfrastruktur (TI) gestellt. CGM LIFE mit der von CGM entwickelten gematik-ePA soll pünktlich im Januar 2021 zur Verfügung stehen.

hsg Bochum bereitet sich auf steigendes Interesse vor

Der Bundesrat hat am 8. November 2019 dem neuen Hebammenreformgesetz zugestimmt und somit den Weg zu einer Vollakademisierung des Hebammenberufes ab 2020 in Deutschland frei gemacht.

Prof. Dr. Nicola Bauer, Leiterin des Studienbereichs Hebammenwissenschaft an der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum), begrüßte dies: „Ich bin sehr froh, dass das Hebammenreformgesetz nun ab 2020 umgesetzt werden kann. An der hsg Bochum bieten wir bereits seit Wintersemester 2010/2011 den primärqualifizierenden Bachelor-Studiengang Hebammenkunde an und haben bisher sehr gute Erfahrungen damit gemacht.“

Am 7. November 2019 ist die internationale Fachtagung für Gesundheitsberufe des Vereins zur Förderung der Wissenschaft in den Gesundheitsberufen (VFWG) an der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) offiziell gestartet. Bereits einen Tag zuvor trafen sich rund 40 Studierende und Nachwuchs-Wissenschaftler*innen zu einer Preconference auf dem Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen in Bochum.

Sechs Auszeichnungen in neuer Focus-Klinikliste

Gleich sechs Auszeichnungen erzielte das BG Universitätsklinikum Bergmannsheil in der neuen Klinikliste 2020 des Magazins FOCUS Gesundheit. Es zählt zu den 100 am besten bewerteten Krankenhäusern in Deutschland (Platz 86) und wurde auch im regionalen Ranking der Top-Kliniken in Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet (Platz 19 von 107 gelisteten Häusern). Darüber hinaus wurde das Bergmannsheil im deutschlandweiten Klinikvergleich in vier Behandlungsbereichen besonders gewürdigt.

Im Rahmen des „Tag der Patientensicherheit“ am 17.09.2019 hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Charité – Universitätsmedizin Berlin besucht und sich dort über neueste Projekte der Patientensicherheit informiert.

Auf dem Programm seines Besuches standen insgesamt vier Projekte, bzw. Stationen, darunter das Projekt „PROM (Patient Reported Outcome Measurement)“ unter der Leitung von Dr. Valerie Kirchberger, das an der Charité „eine zentrale Säule der Patientensicherheit sein wird, da die Ergebnisse der Patientenbefragungen für Maßnahmen der kontinuierlichen Verbesserung eingesetzt werden“.

Verbleibstudie gibt auch Auskunft über Sicht der Arbeitgeber*innen

„Insbesondere für die Hochschule für Gesundheit sind die Ergebnisse dieser Studie sehr wichtig, da wir an der hsg Bochum von Beginn an alle fünf Modellstudiengänge angeboten haben, die im Rahmen der Studie wissenschaftlich erhoben wurden“, erklärte Prof. Dr. Anne Friedrichs, Präsidentin der hsg Bochum, heute in Bochum und fügte hinzu, dass sie mit den Ergebnissen sehr zufrieden sei.

1,6 Millionen Versicherte profitieren

Für die fast 1,6 Millionen Versicherten der KNAPPSCHAFT steht ab dem 1. Januar 2021 eine elektronische Patientenakte (ePA) bereit. Der Zuschlag hierfür wurde an die Firma IBM vergeben. „Mit IBM gemeinsam arbeiten wir ab sofort daran, die elektronische Verfügbarkeit von Informationen, Daten und Dokumenten zu einer Erfolgsstory für die Versicherten zu machen“, erklärt Bettina am Orde, Geschäftsführerin der KNAPPSCHAFT hierzu.

Betroffene, Angehörige und Experten mit Neuestem in Forschung und Behandlung von Zwangsstörungen

Betroffene, Angehörige und Experten mit Neuestem in Forschung und Behandlung von Zwangsstörungen

Zwanghafte Verhaltensweisen werden in der Gesellschaft oft belächelt. Betroffene gelten als verschroben, ihr Verhalten als bizarr. Dabei verbirgt sich hinter den häufigen Reinigungs- oder den wiederholten Kontrollhandlungen eine ernst zu nehmende psychische Störung, von der drei Prozent der Bevölkerung betroffen sind und die häufig in aller Heimlichkeit gelebt wird.

„Die Anmeldezahlen zur Dreiländertagung, die vom 7. bis zum 8. November 2019 an der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) stattfinden wird, zeigen uns, dass ein weiterhin großes Interesse an einem Austausch zwischen Wissenschaftler*innen, Praktizierenden und Studierenden aus den Ländern Österreich, der Schweiz und Deutschland zur Frage der Akademisierung der Gesundheitsberufe besteht“, erklärte Prof. Dr. Anne Friedrichs, Präsidentin der hsg Bochum, nach Anmeldeschluss zur Tagung.

Priv.-Doz. Dr. Stephanie Joachim erhält Preis für Studie zur Minderdurchblutung der Netzhaut

ür ihre Arbeit mit einem Modell der retinalen Minderdurchblutung (Ischämie) wurde Privatdozentin Dr. Stephanie Joachim, Leiterin des „Experimental Eye Research Institutes“ der Augenklinik am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum, jetzt von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) mit dem „Julius-Springer-Preis für Ophthalmologie“ ausgezeichnet.

Nanosäulen auf der Oberfläche von Implantaten verhindern, dass sich Bakterien darauf vermehren können. Ein Team der Materialforschung lässt sie wachsen.

Bei Spinnenangst und vielen anderen Phobien kann eine Konfrontationstherapie helfen. Wie wirksam diese ist, scheint auch davon abzuhängen, ob jemand hormonell verhütet.

Wie sich die Einnahme von hormonellen Verhütungsmitteln auf die Effektivität einer Angsttherapie auswirkt, haben Psychologen der Ruhr-Universität Bochum untersucht. Sie zeigten, dass Frauen, die die Pille einnahmen, weniger von einer Konfrontationstherapie profitierten, als Frauen, die keine oralen Kontrazeptiva einnahmen. Die Ergebnisse beschreibt ein Team um Friederike Raeder und Prof. Dr. Armin Zlomuzica im Journal of Psychiatric Research, online vorab veröffentlicht am 28. September 2019.

4. DIT fördert zielorientierten Dialog

Rund 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten interessiert dem Tagungsprogramm des 4. Deutschen Interoperabilitätstags (DIT) in Berlin. Nach wie vor ist Interoperabilität die entscheidende Stellschraube für eine vernetzte, digitale Gesundheitsversorgung. Welche Entwicklungen dafür aktuell noch notwendig sind und wo es bereits funktionierende Lösungen gibt, diskutierten beim DIT hochkarätige Gäste aus Politik, Selbstverwaltung und Wirtschaft. Dabei fokussierte der Austausch auf das Motto des „Miteinander-ins-Benehmen-Setzens“, um einen gemeinsamen Dialog zu schaffen.

Augenchirurgen setzen bei Kataraktoperation auf lichtadjustierbare Intraokularlinse 2.0

Weltweit als erstes OP-Team haben Chirurgen der Augenklinik am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus bei einem Patienten einen neuen Typ von Intraokularlinse, einer lichtadjustierbaren Kunstlinse der zweiten Generation (LAL 2.0), eingesetzt. Die Innovation erlaubt es dem Augenarzt, Wochen nach der Operation die Brechkraft dieser Linse quasi im Feinabgleich so zu verändern, dass der Patient eine volle Sehschärfe erreicht, ohne eine Brille (für die Fernsicht) tragen zu müssen.