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Dr. Martina Schlüter-Cruse ist Professorin für Hebammenwissenschaft

Anfang November 2018 hat Dr. Martina Schlüter-Cruse ihre Professur für Hebammenwissenschaft im Department für Angewandte Gesundheitswissenschaften an der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) angetreten. Zuvor war sie seit dem Jahr 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Osnabrück, lehrte dort im Bachelor-Studiengang Midwifery und forschte zu Fragestellungen der reproduktiven Gesundheit.

Bis zum 9. Dezember 2018 haben Bürger*innen noch die Möglichkeit, an der Online-Befragung zum Thema Lärm in Bochum mitzumachen: https://enketo.hs-gesundheit.de/::YYY4. Menschen, die in Bochum wohnen, arbeiten oder ihre Freizeit verbringen, können an der Befragung teilnehmen und den Wissenschaftler*innen der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) mitteilen, an welchen Orten Bochum leise oder laut ist. Die Ergebnisse der Befragung fließen in die Lärmaktionsplanung der Stadt Bochum ein.

Bei Krankheiten wie Multipler Sklerose degeneriert die Isolierschicht der Nervenbahnen. Neue Erkenntnisse könnten einen Ansatz für die pharmakologische Therapie liefern.

Ein internationales Forscherteam hat einen Mechanismus entdeckt, der die Regeneration der Isolierschicht von Nervenzellfortsätzen steuert. Diese Isolierung, auch Myelinscheide genannt, ist entscheidend für eine schnelle Signalübertragung zwischen den Zellen. Schäden an der Myelinscheide, wie sie bei Multipler Sklerose vorkommen, können die Funktion des Nervensystems stark beeinträchtigen.

Direktor Peter Grothues geht nach 50 Jahren in den Ruhestand

Andreas Gülker tritt die Nachfolge von Direktor Peter Grothues an, der nach mehr als 50-jähriger Tätigkeit zum 30. November ausscheidet. Peter Grothues, der als Verwaltungslehrling 1968 bei der Ruhrknappschaft begann, war als Mitglied der Geschäftsführung vor allem für die Bereiche Rentenversicherung, Rehabilitation, Personal und Recht zuständig. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit war die berufliche Bildung.

‘Flipped Coaching’ an der hsg Bochum

Prof. Dr. habil. Heike Köckler, Dekanin des Departments of Community Health der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) und Professorin für Sozialraum und Gesundheit, hat sich mit einem Projektvorschlag in der Programmlinie ‚Fellowships für Innovationen in der digitalen Hochschullehre‘ des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und des Stifterverbandes durchgesetzt.

Zum "5. Glaukom-Update" erwartet das Knappschaftskrankenhaus mehr als 150 Spezialisten aus ganz Deutschland

Das Glaukom, im Volksmund Grüner Star genannt, ist eine der wichtigsten Ursachen für Sehverlust und Erblindung – wenn es nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Über neueste Technologien in Diagnostik, Therapie und Forschung zu diesem Leiden berichten Glaukomspezialisten am Samstag, 1. Dezember, beim „5. Bochumer Glaukom-Update“, zu dem Veranstalter Prof. Dr. Burkhard Dick, Direktor der Augenklinik am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum, in diesem Jahr mehr als 150 Mediziner aus allen Teilen Deutschlands begrüßen kann.

Künftig muss ärztliche Qualifikation nachgewiesen werden

Wenn ein runder Geburtstag mit einer bedeutenden Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen zusammenfällt, ist dies ein doppelt bedeutsames Ereignis. So ist es beim Zentrum für Lasermedizin des Landes Nordrhein-Westfalen (ZELM) in der Universitäts-Hautklinik der Ruhr-Universität im St. Josef-Hospital Bochum. Am 18. Dezember wird es 20 Jahre alt. Schwerpunkt sind heute Tattoo-und Fettentfernung, Faltenglättung, und Enthaarung sowie im medizinischen Bereich im wesentlichen Narbenentfernung und die Behandlung von Gefäßen (Feuermale, Besenreiser).

Diese durch Asbest ausgelöste Krankheit ließ sich bisher erst diagnostizieren, wenn es bereits zu spät war.

Das maligne Mesotheliom ist ein Krebs, der unter anderem das Rippen- und Lungenfell sowie das Bauchfell befällt. Ausgelöst wird es durch das Einatmen von Asbestpartikeln. Es ist kaum frühzeitig zu erkennen, bisher unheilbar und führt meist nach kurzer Krankheit zum Tod. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Ruhr-Universität Bochum (RUB) ist es nun gelungen, Biomarker im Blut von Patienten zu identifizieren, die es ermöglichen, die Krankheit ein Jahr früher zu diagnostizieren, als dies bisher der Fall war. Die Behandlungsmöglichkeiten verbessern sich dadurch deutlich.

Workshop „Neurochirurgie für Ingenieure“ fördert Austausch zwischen Elektrotechnik und Medizin

Neurochirurgie umfasst ein breites Behandlungsspektrum für Erkrankungen des Gefäßsystems, Tumor- und Wirbelsäulenerkrankungen sowie Bewegungsstörungen mithilfe modernster Therapiemethoden wie der tiefen Hirnstimulation („Hirnschrittmacher“). Verlässliche, präzise und gut zu bedienende Medizintechnik ist dabei unerlässlich. Doch diese kann nur mit fundierten Kenntnissen des Klinikalltags und der Arbeitsabläufe erfolgreich entwickelt werden.

Forscherin mit dem Förderpreis der Sophia & Fritz Heinemann-Stiftung ausgezeichnet

Dr. Lara Schlaffke, Mitarbeiterin der Neurowissenschaftlichen Forschung der Neurologischen Klinik am Bergmannsheil (Direktor: Prof. Dr. Martin Tegenthoff), erhält den mit 15.000 Euro dotierten Förderpreis der Sophia & Fritz Heinemann-Stiftung. In ihrem preisgekrönten Forschungsprojekt untersucht die Wissenschaftlerin, wie man mit bildgebenden Verfahren krankhafte Prozesse im Muskelgewebe zuverlässig und ohne invasiven Eingriff diagnostizieren kann.