Nachrichten

Regionale Partner arbeiten an konkreten Maßnahmen für eine nachhaltige Pflege
Mit dem Forschungsprojekt „sustain2care.ruhr“ arbeiten die Hochschule Bochum, MedEcon Ruhr und das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung seit Januar 2026 gemeinsam daran, die Pflegewirtschaft im Ruhrgebiet nachhaltiger zu gestalten. Das Projekt wird von der Europäischen Union und vom Land Nordrhein-Westfalen mit rund einer Million Euro gefördert und läuft bis 2028. Ziel ist es, konkrete Maßnahmen zu entwickeln, umzusetzen und wissenschaftlich zu evaluieren, um den ökologischen Fußabdruck der Pflegebranche messbar zu reduzieren und gleichzeitig ihre Zukunftsfähigkeit zu stärken.
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Warum manche Menschen häufiger mental in die Zukunft reisen als andere
Um die Konsequenzen von möglichen Handlungen vorherzusehen, hilft es, sich mental in die Zukunft zu versetzen und sich das kommende Szenario im Kopf auszumalen. Manche Menschen tun das häufiger als andere. Zu den Gründen hat Prof. Dr. Ekrem Dere von der Ruhr-Universität Bochum und der Sorbonne Université in Paris eine neue Theorie entwickelt. Er geht davon aus, dass mentale Zeitreisean das Belohnungssystem im Gehirn aktivieren und sich die Verhaltensweise somit selbst verstärkt. Den Ansatz beschreibt er in der Zeitschrift „Psychological Review“, online veröffentlicht am 6. April 2026.
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Tumore unabhängig von Sauerstoff behandeln
Die photodynamische Therapie gegen Krebs basiert darauf, Patienten eine zunächst inaktive Substanz zu verabreichen, die erst im Tumor durch gezielte Lichtbestrahlung aktiviert wird. Dann erzeugt sie reaktive Sauerstoffspezies, die die Krebszellen töten. Die Methode stößt allerdings an ihre Grenzen, wo kein Sauerstoff vorhanden ist – so wie in vielen Tumoren, die schnell wachsen. Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Johannes Karges von der Ruhr-Universität Bochum hat einen Durchbruch erzielt, der die Behandlung auch solcher Tumore ermöglicht: Wo kein Sauerstoff vorhanden ist, tritt ein alternativer Wirkmechanismus in Kraft. Er nutzt Wasserstoffperoxid, ein natürliches Stoffwechselprodukt der Zellen. Die Forschenden berichten im Journal of the American Chemical Society vom 6. April 2026.
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Externer Gutachter bestätigt Umweltzertifikat
Das LWL-Universitätsklinikum Bochum für Psychiatrie, Psychotherapie, Präventivmedizin und Psychosomatische Medizin bleibt EMAS-zertifiziert. Das Umweltmanagement des Klinikums hat sich im zurückliegenden Jahr bewährt und konnte nun nach einer externen Begutachtung und Prüfung bestätigt werden. Demnach darf das LWL-Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum weiterhin für ein Jahr das Umweltsiegel nach dem europäischen Umweltmanagementsystem EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) führen.
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Neuer Schalter für die Virulenz von Durchfallerregern entdeckt
Manche Krankheitserreger werden erst dann aktiv, wenn sie sich in ihrem Wirt befinden. Die Temperatur dient ihnen dabei als Startsignal. Wie ein Durchfallerreger außerhalb des menschlichen Wirtes seine Virulenz unterdrückt, hat ein Team der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Münster untersucht. Im Fokus stand dabei das DNA-Bindeprotein Fis. Es liegt bei Umwelttemperaturen von etwa 25 Grad Celsius in höherer Menge vor. Fehlt dieses Protein, wird eine Kaskade von Virulenzgenen angeschaltet, und die ansonsten bei dieser Temperatur harmlosen Bakterien töten wechselwarme Mottenlarven ab. Die Ergebnisse sind in der Zeitschrift PLoS Pathogens am 25. März 2026 online veröffentlicht.
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Faktencheck wissenschaftliche Versuche mit Tauben
Der Verein „Ärzte gegen Tierversuche“ erhebt seit 2025 regelmäßig Anschuldigungen gegen die Ruhr-Universität Bochum und hat eine Petition gegen die Forschung mit Tauben gestartet. Der Verein behauptet tatsachenwidrig, für die Forschungsarbeit des Lehrstuhls Biopsychologie gäbe es Alternativmethoden, die ohne die Grundlagenforschung mit Tieren auskämen. Die Abteilung erforscht im Artenvergleich die Grundlagen der Kognition. Hirnforschung ist sehr komplex und kann leider noch nicht durch Computermethoden oder künstliche Organe ersetzt werden.
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Immuntherapie halbiert Rückfallrate bei bestimmten Formen von Darmkrebs
Die Ergänzung der standardmäßigen adjuvanten Chemotherapie durch die Immuntherapie mit Atezolizumab verbessert deutlich die Behandlungsergebnisse bei Patienten mit bestimmten Formen von Darmkrebs nach einer Operation. Das ist das Ergebnis der ATOMIC-Studie (Alliance A021502/AIO-KRK-0317), die in Deutschland von Prof. Dr. Anke Reinacher-Schick vom St. Josef Hospital, Klinikum der Ruhr-Universität Bochum, koordiniert wurde. Die Studie zeigte eine 50-prozentige Verringerung des Risikos für ein Wiederauftreten der Erkrankung oder den Tod im Vergleich zur alleinigen Chemotherapie. Damit ist ein neuer Behandlungsstandard für diese biologisch unterscheidbare Untergruppe etabliert. Die Studie ist im „New England Journal of Medicine“ vom 26. März 2026 veröffentlicht.
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Krebszellen sterben an Kupfer-Überladung
Erst 2022 wurde die sogenannte Cuproptose entdeckt: Eine zuvor unbekannte Art des Zelltods durch einen Überschuss an Kupfer. Diesen Mechanismus machte sich die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Johannes Karges an der Ruhr-Universität Bochum zunutze, um einen neuen Wirkstoffkomplex auf Kupferbasis zu entwickeln, der Zellen 100-mal effektiver tötet als im Einsatz befindliche Chemotherapeutika. Der Kupferkomplex ist eingebettet in Polymernanopartikel, die sich gezielt im Tumorgewebe anlagern. Erst durch eine Aktivierung mit Licht lösen sich die Partikel auf und geben den Wirkstoff frei. So tötet er gezielt Tumorzellen und verschont gesundes Gewebe. Das Team berichtet in der Zeitschrift „Advanced Functional Materials“ vom 25. März 2026.
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Die Expertise des Forschungsdepartments Kinderernährung gibt es jetzt auch in Hessen
Die Expertise unseres Forschungsdepartments für Kinderernährung (FKE) gibt es jetzt auch in Hessen: Auf der Website „VerbraucherFenster Hessen“ kann man seit Beginn dieser Woche die wissenschaftlich fundierten Informationen zur Ernährung im ersten Lebensjahr abrufen. Wie sieht eine gesunde Ernährung für Kinder im ersten Lebensjahr aus? Wie lange wird empfohlen, zu stillen? Wann ist es Zeit für die Beikost? Und welche Lebensmittel eignen sich überhaupt für Kinder unter einem Jahr? Die Antworten auf diese und viele weitere Fragen geben die Experten vom FKE. „Die Ernährung im ersten Lebensjahr wirft bei Eltern häufig viele Fragen auf“, weiß Ernährungswissenschaftlerin Dr. Kathrin Sinningen, stellvertretende Leiterin des FKE. „Es mangelt zwar heute nicht an vielfältigen Informationen im Internet, aber deren Seriosität ist für Eltern oft nur schwer zu durchschauen“, ergänzt Prof. Dr. med. Thomas Lücke, Leiter des FKE und Direktor der Universitätskinderklinik Bochum.
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Teamwork fürs gesunde Herz
Das Herzzentrum am BG Universitätsklinikum Bergmannsheil hat die Zertifizierung als sogenanntes TAVI‑Zentrum durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie erfolgreich abgeschlossen. Damit wird bestätigt, dass Patientinnen und Patienten mit einer Erkrankung der Aortenklappe (eine der vier Herzklappen) im Bergmannsheil nach hohen Qualitätsstandards versorgt werden. Die Auszeichnung würdigt insbesondere die fachliche Kompetenz der Mitarbeitenden, die moderne Ausstattung sowie das sehr gute Zusammenspiel der Fachbereiche Kardiologie, Herzchirurgie und Anästhesie.
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Vielversprechender Wirkstoff gegen Hepatitis E identifiziert
Etwa 70.000 Menschen sterben jedes Jahr an Infektionen mit dem Hepatitis-E-Virus. Gegen das Virus gibt es bislang weder eine Impfung noch einen spezifischen Wirkstoff. Ändern könnte sich das durch die Identifikation von Bemnifosbuvir als gegen Hepatitis-E-Viren (HEV) wirksame Verbindung. Ein internationales Forschungsteam aus Bochum, Heidelberg und Peking hat dieses sogenannte Nukleotid/Nukleosid-Analogon aus einer Bibliothek solcher Wirkstoffe herausgefiltert. Da der Wirkstoff auch gegen das Hepatitis-C-Virus wirksam ist und sich für diese Anwendung bereits in der klinischen Prüfung befindet, könnte er in absehbarer Zeit auch als Behandlungsoption gegen das Hepatitis-E-Virus zur Verfügung stehen, hoffen die Forschenden. Sie berichten im Magazin „Gut“ vom 6. März 2026.
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Wo Religion fehlt, ist mehr Angst
Immer mehr junge Menschen weltweit leiden unter Angststörungen. Ein Team des Forschungs- und Behandlungszentrums für psychische Gesundheit (FBZ) der Ruhr-Universität hat untersucht, wie diese Entwicklung mit Veränderungen in gesellschaftlichen Erwartungen und Erziehungswerten zusammenhängt. Dabei zeigte sich, dass religiöser Glaube ein entscheidender Schutzfaktor für die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist. Länder, in denen Religiosität stark an Bedeutung verloren hat, weisen demnach einen vergleichsweise hohen Anstieg in der Inzidenz von Angststörungen auf, wie die Forschenden in der Zeitschrift Developmental Science vom 11. Februar 2026 berichten.
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Neue Website „Tabubruch“ für sexuelle Gesundheit
Im WIR-Walk In Ruhr, Zentrum für Sexuelle Gesundheit und Medizin, am Katholischen Klinikum Bochum, ist mit der neuen Online-Plattform „Tabubruch“ ein digitales Informationsangebot gestartet, das Wissen rund um Sexuelle Gesundheit niedrigschwellig, verständlich und lebensnah zugänglich macht. Die Plattform richtet sich an eine breite Zielgruppe. Unabhängig von Alter, Vorwissen, Herkunft oder Wohnort können interessierte Personen, Ratsuchende, Multiplikator*innen und Fachkräfte sich informieren. Die Plattform möchte dazu beitragen, Tabus zu brechen und wissenschaftlich-verlässliche Informationen, auch als Fort- und Weiterbildungen, bereitzustellen.
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Mehr Power für den Klimaschutz
Das BG Universitätsklinikum Bergmannsheil baut sein Nachhaltigkeitsmanagement aus und beschäftigt seit dem 01.03.2026 Lea Pattberg als neue Klimaschutzmanagerin. Die neu geschaffene, durch die Nationale Klimaschutzinitiative geförderte Position soll den Klimaschutz im Klinikbetrieb strategisch voranbringen. Gemeinsam mit den Leiterinnen der Stabsstelle Nachhaltigkeit Dr. Manon Wicking und Marie Riedesel entwickelt Lea Pattberg in den kommenden zwei Jahren ein umfassendes Klimaschutzkonzept für das Bergmannsheil.
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Neue genetische Ursache für seltene Bewegungsstörung entschlüsselt
Trotz moderner Hochdurchsatz-Sequenzierung bleibt bei der Mehrzahl der Menschen mit seltenen Bewegungsstörungen die genetische Ursache ungeklärt. Ein Forschungsteam aus Bochum und Tübingen hat nun eine dieser Lücken geschlossen: Die Forschenden untersuchten 2.811 Patientinnen und Patienten mit Ataxie, hereditärer spastischer Paraplegie und Dystonie und identifizierten krankheitsverursachende Varianten im Gen CD99L2 als Ursache einer X-chromosomalen spastischen Ataxie. Die Ergebnisse wurden am 14. Februar 2026 in Nature Communications veröffentlicht.
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Europas KI-Gesundheitsszene trifft sich in Bochum
Die AI for Health 2026 in Bochum war mehr als nur ein Event, sie war ein starkes Signal für den Smart Health Standort Ruhrgebiet.
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Wie Stress das Navigationssystem des Gehirns stört
Das Stresshormon Cortisol stört das Navigationssystem des Gehirns. Es beeinträchtigt die Funktion der sogenannten Gitterzellen, die für die Orientierung entscheidend sind. Das zeigten Forschende der Ruhr-Universität Bochum in einer bildgebenden Studie mit 40 Personen. Die Teilnehmenden absolvierten ein virtuelles Navigationsexperiment, während ihre Gehirnaktivität im Kernspintomografen aufgezeichnet wurde. Hatten sie zuvor das Stresshormon Cortisol eingenommen, schnitten sie schlechter ab und das präzise Aktivitätsmuster der Gitterzellen verschwamm. Die Ergebnisse wurden online am 12. März 2026 in der Zeitschrift PLOS Biology veröffentlicht.
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Neuer Beirat stärkt Austausch für eine zukunftsorientierte Gesundheitsversorgung
An den Knappschaft Kliniken Universitätsklinikum Bochum wurde ein Beirat gegründet, der künftig den Austausch zwischen Gesundheitswesen, Politik, Wissenschaft und weiteren gesellschaftlichen Akteuren stärken soll. Ziel des Gremiums ist es, Entwicklungen im Gesundheitsbereich frühzeitig aufzugreifen, Impulse für eine zukunftsorientierte Versorgung zu geben und die Interessen der regionalen Gesundheitsversorgung gemeinsam zu fördern.
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Super-Mikroskop gegen Leukämie
Akute Leukämien, auch Blutkrebs genannt, können viele verschiedene genetische Ursachen haben. Davon, welche Veränderungen ihnen zugrunde liegen, hängen die Prognose und die Behandlungsmöglichkeiten der einzelnen Patientinnen und Patienten ab. Dr. Marco Tembrink war in der Abteilung für Humangenetik der Ruhr-Universität Bochum an der Entwicklung einer neuen Diagnosemethode beteiligt, die mit etwa 1.000-facher Auflösung zugrundeliegende strukturelle Veränderungen der Chromosomen aufspüren kann als die herkömmliche Chromosomenuntersuchung unter dem Lichtmikroskop. Damit konnte er unter anderem eine neue genetische Veränderung (NUP98::ASH1L) identifizieren. Für diese Arbeiten wurde er bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik mit deren diesjährigem Promotionspreis für die beste medizinische Dissertation ausgezeichnet. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.
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Europas KI -Gesundheitsszene trifft sich in Bochum
Mitte März wird Bochum zum internationalen Treffpunkt für Innovationen an der Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz und Gesundheit: Am 12. und 13. März 2026 findet in der Stadt die Tech Tour „AI for Health ‘‘ statt. Die Veranstaltung bringt 42 ausgewählte KI-Unternehmen, rund 50 internationale Investor:innen sowie führende Branchenexpert:innender Gesundhe itswirtschaft zusammen.
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Erneut unter den besten 100 Krankenhäusern Deutschlands
Die Knappschaft Kliniken Universitätsklinikum Bochum gehören auch im diesjährigen Ranking „Germany’s Best Hospitals 2026“ erneut zu den 100 besten Krankenhäusern Deutschlands. Besonders erfreulich: Im Vergleich zum Vorjahr konnte sich das Universitätsklinikum nochmals um einen Platz verbessern.
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Vision Wattenscheid
Die Vision für Wattenscheid tritt in die nächste Phase: Mit dem Erwerb der Immobilie Oststraße 23–25 startet das erste Ankerprojekt zur Entwicklung eines urbanen Gesundheitsstandorts. Der künftige „Gesundheits-Hub Urban Health“ wird im Rahmen der Initiative „Ambulantes Wattenscheid“ realisiert, unter der die Aktivitäten bislang gebündelt werden. Er wird einen sichtbaren Ort für die strategische Transformation der Wattenscheider Innenstadt schaffen.
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Leitlinie für den Einsatz von Reserveantibiotika veröffentlicht
Weltweit steigt die Zahl der Bakterien, die gegen gängige Antibiotika resistent sind. Eine neue Leitlinie hilft, damit infizierte schwerkranke Patientinnen und Patienten gezielt mit Reserveantibiotika zu behandeln und somit sowohl die besten Heilungschancen zu ermöglichen als auch die kostbaren Reserveantibiotika sinnvoll einzusetzen. Die S3-Leitlinie zur „Antibiotikatherapie schwerer Infektionen mit multiresistenten Bakterien“ (MRETher) wurde federführend koordiniert von Prof. Dr. Sören Gatermann, Abteilung für Medizinische Mikrobiologie der Ruhr-Universität Bochum, und Prof. Dr. Matthias Pletz, Institut für Infektionsmedizin und Krankenhaushygiene, Universitätsklinikum Jena.
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Ein hochpräzises Ziel für Medikamente gegen Tropenkrankheiten
Eine entscheidende Schwachstelle, die die Erreger der Afrikanischen Schlafkrankheit, der Chagas-Krankheit und der Leishmaniose gemeinsam haben, haben Forschende um Prof. Dr. Ralf Erdmann an der Ruhr-Universität Bochum entdeckt. Das Protein namens PEX38 ist unersetzlich für den Aufbau bestimmter Organellen der Trypanosomen, ohne die deren Energieversorgung unmöglich ist. Da Menschen dieses Protein nicht benötigen, bietet es einen Angriffspunkt für mögliche Therapien gegen die Tropenkrankheiten, die weltweit über eine Milliarde Menschen betreffen. Aktuelle Therapien sind häufig durch hohe Toxizität und zunehmende Arzneimittelresistenzen gekennzeichnet. Das Team um Ralf Erdmann berichtet in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) vom 26. Februar 2026.
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Furcht schneller verlernen
Furchtreaktionen wieder zu verlernen ist ein grundlegender Lernprozess des Gehirns. Er ermöglicht es, auf ehemals bedrohliche Situationen wieder flexibel zu reagieren, sobald keine Gefahr mehr besteht. Dieser Mechanismus, in der Forschung „Furchtextinktion“ genannt, spielt unter anderem bei der Behandlung von Angststörungen und Posttraumatischen Belastungsstörungen eine wichtige Rolle. Ein Team um Dr. Katharina Spoida vom Lehrstuhl Allgemeine Zoologie und Neurobiologie der Ruhr-Universität Bochum hat nun nachgewiesen, dass sich dieser Prozess beeinflussen und beschleunigen lässt: Wird ein bestimmter Typ von Nervenzellen im Gehirn aktiviert, zeigen Mäuse eine deutlich schnellere Abschwächung erlernter Furchtreaktionen. Die Forschenden berichten im Nature Journal „Translational Psychiatry“ vom 10. Januar 2026.
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Cybersecurity für Neurotechnologien
Neurotechnologien wie Gehirn-Computer-Schnittstellen und neuromodulatorische Implantate haben sich rasant entwickelt. Was lange als Science-Fiction galt, findet heute Anwendung in der medizinischen Therapie – von der Wiederherstellung motorischer Funktionen bis hin zur Behandlung neurologischer Erkrankungen. Damit wächst jedoch auch eine bislang unterschätzte Herausforderung: die Cybersicherheit neurotechnologischer Systeme. Das Forschungsprojekt BrainGuard entwickelt neuartige Sicherheitskonzepte zum Schutz sensibler neuronaler Daten und vor Manipulationen. Es wird für drei Jahre im EFRE-Programm vom Land Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union gefördert. Beteiligt sind die Arbeitsgruppen der Ruhr-Universität Bochum um Projektleiter Prof. Dr. Christian Klaes und Prof. Dr. Christian Zenger sowie die Firmen PHYSEC und snap Discovery aus Bochum.
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Spitzenmedizin der Zukunft in Bochum
Bundestagsabgeordneter Serdar Yüksel zu Besuch in den Knappschaft Kliniken Universitätsklinikum Bochum Künstliche Intelligenz ist schon heute aus vielen Bereichen nicht mehr wegzudenken, auch in der medizinischen Versorgung darf diese Chance nicht verpasst werden. Darüber waren sich Bundestagsabgeordneter Serdar Yüksel (SPD), Dr. Hans Christian Atzpodien, Geschäftsführer der Knappschaft Kliniken Universitätsklinikum Bochum GmbH und Hauptgeschäftsführer (CCO) der Knappschaft Kliniken GmbH, und Prof. Dr. med. Holger Holthusen, Medizinischer Vorstand der Knappschaft Kliniken Universitätsklinikum Bochum GmbH, beim Besuch des SPD-Politikers im Bochumer Krankenhaus einig.
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Mental Health Alliance startet
Mentale Gesundheit ist ein Schlüsselfaktor einer zukunftsfähigen Gesellschaft. Eine neue Initiative bringt zu deren Förderung viele Partner zusammen. Mehr psychische Gesundheit insbesondere für Kinder und Jugendliche in Deutschland: Mit diesem Ziel ist am 18. Februar 2026 die Mental Health Alliance gestartet. Prof. Dr. Silvia Schneider, Professorin für Klinische Kinder- und Jugendpsychologie und Direktorin des Forschungs- und Behandlungszentrums für psychische Gesundheit (FBZ) der Ruhr-Universität, wirkt als Unterstützerin in der bundesweiten Initiative mit.
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Institut für Neuroradiologie erneut als Zentrum für minimal-invasive Schlaganfalltherapie zertifiziert
Das Institut für Neuroradiologie am Katholischen Klinikum Bochum (KKB) hat zum wiederholten Mal die hochrangige Zertifizierung als DeGIR/DGNR-Zentrum für minimal-invasive Schlaganfalltherapie (Modul E) erhalten. Die erneute Auszeichnung durch die Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (DeGIR) in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR) bestätigt die herausragende Qualität und Expertise des Instituts in einem der kritischsten Bereiche der modernen Schlaganfallmedizin. Die Zertifizierung ist bis Ende 2029 gültig und steht für patientenorientierte Versorgung auf höchstem fachlichem Niveau.
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Wie psychedelische Drogen im Gehirn wirken
Zur Behandlung von Angststörungen und Depressionen werden zunehmend psychedelisch wirksame Substanzen unter ärztlicher Kontrolle eingesetzt. Wie sie Wahrnehmung und Bewusstsein beeinflussen, ist weitgehend unbekannt. Ein Forschungsteam aus Hong Kong, Singapur und der Ruhr-Universität Bochum konnte nun erstmals im Tiermodell hochauflösende Bilder von Gehirnaktivitäten nach Verabreichung von Psychedelika zeigen. Die Forschenden entdeckten, dass Sehprozesse verstärkt auf Hirngebiete zugreifen, die Gedächtnisinhalte und Assoziationen abrufen. Dies könnte erklären, wie visuelle Halluzinationen entstehen. Die Studie ist am 11. Februar 2026 in der Fachzeitschrift Communications Biology erschienen.
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KKB unterstützt geflüchtete Gynäkologin Dr. Fatema Humaidi beim Wiederaufbau ihrer Praxis
Tief bewegt von der persönlichen Geschichte und dem ungebrochenen beruflichen Engagement von Dr. Fatema Humaidi, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, konnte das Katholische Klinikum Bochum (KKB) jetzt einen wichtigen Beitrag zu ihrem Neuanfang leisten: Symbolisch übergab Prof. Dr. Christoph Hanefeld, Sprecher der Geschäftsführung des KKB, ein Ultraschallgerät, das Dr. Humaidi künftig in ihrer Praxis einsetzen wird.
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Neuer Mitspieler bei Lungenhochdruck entdeckt
Bluthochdruck in der Lunge ist eine seltene, aber sehr schwerwiegende Erkrankung, die unbehandelt meistens binnen zweier Jahre zum Tod der Betroffenen führt. Bisherige Therapien zögern den Verlauf zwar hinaus, eine Heilung ist aber nicht möglich. Forschungsteams aus Bochum und Bonn untersuchen Mechanismen, die dieser Erkrankung zugrundeliegen. Dabei sind sie auf einen bislang unbekannten Mitspieler gestoßen: das Protein Beta Arrestin 1. Sie konnten nachweisen, dass es eine wichtige Funktion beim Transport der an der Regulierung der Gefäßweite beteiligten Signalstoffe hat. Die Forschenden berichten in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) vom 9. Februar 2026.
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Wenn Mensch und Roboter Hand in Hand arbeiten
Hochschule Bochum forscht mit neuem Großgerät zu Mensch-Roboter-Kollaboration Wenn Menschen und Roboter miteinander arbeiten, kommt es nicht nur auf Technik, sondern vor allem auf Verständnis, Vertrauen und Vorhersagbarkeit an. Wie eine solche Zusammenarbeit aussehen kann, untersucht ein Forschungsteam der Hochschule Bochum mit dem neuen Großgerät CoBotCraftLab – in enger interdisziplinärer Kooperation der Fachbereiche Architektur und Mechatronik und Maschinenbau. Im Mittelpunkt stehen dabei grundlegende Fragen der Mensch-Roboter-Interaktion im Bauwesen – von gut lesbaren Bewegungen über Sicherheitsaspekte bis hin zur Fertigung von ganzen Wandbauteilen im 1:1 Maßstab. Ermöglicht wird das Forschungsprojekt durch eine Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) über 900.000 Euro.
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Experimentelle Chirurgie erhält erstmals vergebenen AIM3R-Award
Die Forschungsabteilung Experimentelle Chirurgie der Klinik für Chirurgie an den Knappschaft Kliniken Universitätsklinikum Bochum ist mit dem erstmals vergebenen AIM3R-Award der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum ausgezeichnet worden.
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Wie beschädigte Huntingtin-Proteine abgebaut werden
Für die Huntington-Erkrankung gibt es bislang keine Heilung: Durch eine genetische Veränderung bilden sich schadhafte Proteine, die sich ansammeln und zu den typischen Symptomen führen. Ein Team der Humangenetik der Ruhr-Universität Bochum hat gezeigt, welche Rolle eine gezielte Ubiquitin-Markierung an zwei Positionen des mutierten Huntingtin-Proteins für dessen Abbau und Verteilung in der Zelle spielt. Die Erkenntnisse könnten einen Ansatz für ein künftiges therapeutisches Eingreifen bieten. Das Bochumer Team um Prof. Dr. Huu Phuc Nguyen arbeitete zusammen mit dem israelischen Forscher Prof. Dr. Aaron Ciechanover, der für seine Arbeiten zum Abbausystem von Proteinen 2004 mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet wurde. Die Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences berichtet in der Ausgabe vom 8. Januar 2026.
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Warum wir bei Bauchschmerz am meisten (mit)fühlen
Schmerzen aus dem Inneren des Körpers nehmen wir als schlimmer wahr als Schmerzen von außen. Eine neue Studie belegt, dass die Art des Schmerzes auch beeinflusst, wie wir mit anderen mitfühlen. Die Art eines Schmerzes beeinflusst, als wie unangenehm wir ihn empfinden: Schmerzen, die aus dem Inneren des Körpers kommen, etwa Bauchschmerzen, empfinden wir als schlimmer als sogenannte somatische Schmerzen, die ausgelöst werden etwa, weil wir uns den Finger verbrannt haben. Eine Studie der Medizin der Ruhr-Universität Bochum hat gezeigt, dass das nicht nur gilt, wenn wir selbst Schmerzen empfinden, sondern auch unser Mitgefühl beeinflusst, wenn andere davon betroffen sind. Besonders wenn es sich um vertraute Personen handelt, leiden wir bei Bauchschmerz stärker mit. Das Team um Dr. Milena Pertz aus der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie berichtet im Journal of Pain vom 5. Dezember 2025.
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Andreas Mahnken interessieren KI und Robotik
„Das Ruhrgebiet kann Wandel“, sagt Prof. Dr. Andreas Mahnken. „Und ich freue mich auf die Veränderungen, die mich hier erwarten.“ Nach 13 Jahren als Lehrstuhlinhaber am Marburger Universitätsklinikum wurde er zum 1. Oktober 2025 zum Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin am St. Josef-Hospital Bochum, Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, berufen. Für ihn ist es auch eine Rückkehr nach Hause, denn die Verbindung in seine Geburtsstadt Dortmund ist nie abgerissen.
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Mitochondrien als Schaltzentralen der Zellkommunikation
Strukturelle und funktionelle Eigenschaften von Mitochondrien prägen ihre Rolle als Signalorganellen – mit weitreichenden Konsequenzen für Immunantworten, Entzündungsprozesse und Erkrankungen. Ein Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Konstanze F. Winklhofer vom Institut für Biochemie und Pathobiochemie der Ruhr-Universität Bochum gibt einen Überblick über ihre vielfältigen Funktionen. Die Forschenden berichten in der Zeitschrift Molecular Cell vom 28. Januar 2026
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Betreuung der deutsche Bob-Mannschaft in Cortina d’Ampezzo
Auf nach Cortina d’Ampezzo heißt es für den stellvertretenden Leiter der RuhrSportReha im Katholischen Klinikum Bochum (KKB), Axel Kautz, und Physiotherapeut Ingo Freitag Anfang kommender Woche (2. Februar): Die beiden Physiotherapeuten betreuen zum wiederholten Mal insgesamt 20 Athleten der deutschen Bob-Nationalmannschaft.
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Forschungsprojekt MUTSPRUNG gestartet
Hochschulen in NRW erforschen psychische Gesundheit von Studierenden und Promovierenden Die psychische Gesundheit von Studierenden und Promovierenden rückt zunehmend in den Fokus von Wissenschaft, Politik und Hochschulpraxis. Psychische Belastungen zählen inzwischen zu den häufigsten Gründen für studienbezogene Einschränkungen. Vor diesem Hintergrund ist im Dezember 2025 das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Förderschwerpunkt „Wissenschafts- und Hochschulforschung (WiHo)“ geförderte Verbundprojekt MUTSPRUNG – Mehrdimensionale Untersuchung & Transfermaßnahmen mit Studierenden und Promovierenden für Resilienz und nachhaltige Gesundheit gestartet.
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Hightech fürs Handgelenk
Starker Verschleiß oder schwere Verletzungen des Handgelenks ziehen oft langjährige Schmerzen und Bewegungseinschränkungen nach sich. Diese beeinträchtigen die Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit von Betroffenen erheblich. Wenn alle anderen Therapien ausgeschöpft sind, kann der Ersatz des Handgelenks durch eine Prothese Abhilfe schaffen. Die Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie am BG Universitätsklinikum Bergmannsheil (Direktor: Prof. Dr. Marcus Lehnhardt) hat jetzt den 100. Patienten mit diesem innovativen Verfahren behandelt. Damit zählt sie in Deutschland zu den Vorreitern dieser Prozedur.
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Simulationen vereinfachen die Injektion von Antikörpermedikamenten
Monoklonale Antikörper helfen zum Beispiel gegen Autoimmun- oder Krebserkrankungen. Patienten müssen sie sich bislang alle paar Wochen per Infusion abholen. Einfacher wäre es, sie könnten sich die Medikamente zu Hause selbst unter die Haut spritzen. Das ginge aber nur, wenn die Medikamente zugleich hochkonzentriert, aber nicht zu dickflüssig wären. Um das zu bewerkstelligen, hat ein Team der Ruhr-Universität Bochum unter Leitung von Prof. Dr. Lars Schäfer vom Lehrstuhl für Theoretische Chemie und der Firma Boehringer Ingelheim Pharma eine schnelle und realistische Simulationsmethode entwickelt. Damit lässt sich das Verhalten von Formulierungen vorhersagen. Das Team berichtet im Journal of Physical Chemistry Letters vom 7. Dezember 2025.
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Einblicke in die Logistik der zellulären Müllabfuhr
Die Details des Abtransports schädlicher Zellbestandteile erklären, warum es bei Genveränderungen zu neurodegenerativen Erkrankungen kommt. Proteinverklumpungen, geschädigte Organellen und eingedrungene Bakterien werden in gesunden Zellen erkannt und beseitigt. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Konstanze F. Winklhofer vom Institut für Biochemie und Pathobiochemie der Ruhr-Universität Bochum hat einen entscheidenden Mechanismus dieser Prozesse entschlüsselt. Dreh- und Angelpunkt ist das Protein Optineurin. Funktioniert es nicht richtig, kann es zu neurodegenerativen Erkrankungen wie Amyotropher Lateralsklerose oder Frontotemporaler Demenz kommen. Die Forschenden hoffen, dass ihre Erkenntnisse in Zukunft zu neuen therapeutischen Ansätzen führen können. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Advanced Science vom 17. Dezember 2025 veröffentlicht.
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„Der ganz normale Wahnsinn“ mit OB Jörg Lukat, Schauspielerin Maria Wolf und dem Kabarettisten Frank Goosen
Normal, Wahnsinn oder ganz normaler Wahnsinn? Überall auf der Welt, in der Politik, auf den Bochumer Straßen oder betrifft es nur die seelisch erkrankten Menschen? Die gemeinsame Veranstaltung des LWL-Universitätsklinikums Bochum im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und der Vinzenz gGmbH, Freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Bochum, „Der ganz normale Wahnsinn“ am vergangenen Mittwoch (7.1.) förderte hierzu viele Sichtweisen aus verschiedenen Blickwinkeln zutage. Die Vorträge und Lesungen fanden vor vollem Haus statt. Ob ernsthaft, berührend oder humorvoll – das Publikum hörte dem Oberbürgermeister Jörg Lukat, der Schauspielerin Maria Wolf und dem Kabarettisten Frank Goosen bis zum Schluss aufmerksam zu.
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Vertiefung der Entwicklungs- und Technologiepartnerschaft mit Fluint Health
Das Katholische Klinikum Bochum (KKB) und das Bochumer Start-up Unternehmen Fluint Health intensivieren ihre erfolgreiche Zusammenarbeit. Ziel der Entwicklungs- und Technologiepartnerschaft ist es, das spitzenmedizinische Knowhow eines der größten Klinika der Region und Teil des Universitätsklinikums der Ruhr-Universität Bochum mit innovativen digitalen Technologien aus Bochum zu verbinden und so die Gesundheitsversorgung der Zukunft aktiv mitzugestalten.
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Neue Therapiedirektorin am Bergmannsheil
Das BG Universitätsklinikum Bergmannsheil startet mit einer wichtigen strukturellen Entwicklung ins neue Jahr: Seit dem 1. Januar ist Bea Burke die erste Therapiedirektorin des Hauses. Zuvor hatte sie die Position der Gesamtleitung der Therapiebereiche inne. Mit der Einführung und Besetzung der neuen Leitungsfunktion stärkt das Bergmannsheil die strategische Bedeutung dieses Bereichs.
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Greifen ohne Schmerzen: 200. Daumensattelgelenkprothese implantiert
Innovatives Verfahren seit vier Jahren in Bochumer Klinik etabliert Sie misst nur wenige Zentimeter, ermöglicht Schmerzfreiheit und Beweglichkeit im Daumen: Die Daumensattelgelenksprothese kann bei Gelenkverschleiß eine sehr gute und nachhaltige Lösung sein. Die Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie am Bergmannsheil (Direktor: Prof. Dr. Marcus Lehnhardt) hat jetzt zum 200. Mal einen Patienten mit dieser innovativen Methode versorgt. Das Verfahren kommt seit vier Jahren im BG Universitätsklinikum Bergmannsheil zum Einsatz und bietet Menschen mit Rhizarthrose eine wirksame Alternative zu herkömmlichen Operationen.
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Neue Studie öffnet Türen für individuellere Therapie bei Morbus Pompe
Neurologie am Bergmannsheil erhält 300.000 Euro Projektförderung Morbus Pompe ist eine seltene Erbkrankheit, bei der fehlende Enzyme zu Zuckerablagerungen in den Muskelzellen und damit zu fortschreitender Muskelschwäche führen – für diese Stoffwechselstörung stehen bislang nur begrenzt wirksame Therapien zur Verfügung. Eine neue Studie am BG Universitätsklinikum Bergmannsheil will das Verständnis dieser Erkrankung und die therapeutischen Optionen verbessern. Mit einer Förderung von rund 300.000 Euro durch die Firma Amicus Therapeutics startet an der Neurologischen Klinik das Projekt TRACK-PD (Therapeutic Response and Analysis of Clinical, Biomaterial, and Wearable Metrics in Pompe Disease).
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DZPG-Team fördert psychische Gesundheit der Bochumer Feuerwehr
Die Situation am Arbeitsplatz ist entscheidend dafür, dass Mitarbeitende gesund und leistungsfähig bleiben. Die Bochumer Feuerwehr investiert deshalb aktiv in die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeitenden: Sie hat eine Kooperation mit dem Bochumer Standort des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG) ins Leben gerufen. Für vorerst sechs Monate bieten approbierte Psychotherapeutinnen Maßnahmen an, um psychische Belastungen in den Feuerwehrteams zu reduzieren und ihr Wohlbefinden zu stärken.
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Gefühle spielen mit bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen
Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) leiden oft auch zwischen den akuten Entzündungsschüben der Krankheit unter Bauchschmerzen. Das könnte damit zu tun haben, dass sich bei den Betroffenen die Art und Weise verändert, wie Schmerz in Abhängigkeit von Furcht verarbeitet wird. Zu diesem Schluss kommt ein Forschungsteam der Ruhr-Universität Bochum um Dr. Hanna Öhlmann. Die Forschenden haben die Schmerzwahrnehmung von gesunden und an CED erkrankten Personen in einem Lernexperiment verglichen. Basierend auf den Ergebnissen empfehlen sie die Entwicklung personalisierter Therapien, die solche psychologischen Mechanismen mitberücksichtigen. Die Studie ist am 26. November 2025 in der Fachzeitschrift „PAIN“ erschienen.
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Demenz-Behandlung mit neuem Alzheimer-Medikament gestartet
Die Klinik für Neurologie der Knappschaft Kliniken Universitätsklinikum Bochum behandelt erstmals Patient*innen mit dem neuen Medikament gegen die Alzheimer-Demenz. Dies markiert einen wichtigen Schritt in der regionalen Versorgung von Menschen mit Alzheimer-Erkrankung.
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Neues Verfahren zum Herzklappenersatz erfolgreich in Bochum eingeführt
Herzschwäche, Luftnot, Wassereinlagerungen – solche und weitere Symptome können entstehen, wenn eine Herzklappe nicht richtig arbeitet und der Blutfluss im Herzen gestört ist. Die Kardiologische Klinik des Bergmannsheils hat jetzt erstmals in Bochum ein relativ neues und schonendes Verfahren zum Ersatz einer kranken Trikuspidalklappe angewendet. Anfang November erhielt ein 88‑jähriger Patient aus Bochum diesen künstlichen Klappenersatz, der über einen Katheter und einen kleinen Zugang in der Leistenregion implantiert wird. Sein Zustand hat sich seither deutlich gebessert.
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Prof. Dr. Burkhard Dick in den Vorstand der Ophthalmology Foundation gewählt
Prof. Dr. Burkhard Dick, Direktor der Augenklinik der Knappschaft Kliniken Universitätsklinikum Bochum, ist in den Vorstand der Ophthalmology Foundation berufen worden. Die Stiftung ist eine der weltweit angesehensten Institutionen der Augenheilkunde und hat sich das Ziel gesetzt, die Ausbildung in der Augenheilkunde zusammen mit Augenärzten zu fördern.
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Instabile Proteine verstehen
Etwa 80 Prozent der Proteine, die an Krankheiten wie Krebs und neurodegenerativen Erkrankungen beteiligt sind, haben keine stabile Struktur. Diese als intrinsisch ungeordnete Proteine (IDPs) bezeichneten Eiweiße können sich schnell an die Bedingungen in unseren Zellen anpassen. Ein besseres Verständnis könnte helfen, neue therapeutische Ansätze zu entwickeln. Ein Forschungsteam um Puja Shrestha und Prof. Dr. Simon Ebbinghaus (Ruhr-Universität Bochum und Research Center Chemical Sciences and Sustainability) hat eines dieser Proteine genauer untersucht und sein dynamisches Verhalten beschrieben. Ihre Arbeit ist in der Fachzeitschrift „Advanced Science“ vom 28. Oktober 2025 veröffentlicht.
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Plattform für digitale Start-ups der Gesundheitswirtschaft verstetigt
Für NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur ist die Weiterführung ein starkes Signal für den Gesundheitsstandort Nordrhein-Westfalen. Nach der dreijährigen Aufbauphase wird die Gesundheitsplattform DigiHealthStart.NRW als Ökosystem der digitalen Gesundheitswirtschaft verstetigt. Die Plattform vereint rund 200 Start-ups und 800 Mitglieder. Die Verstetigung wird gemeinsam getragen von der Transformationsagentur ZENIT GmbH, der AOK Rheinland/Hamburg und der Ruhr-Universität Bochum.
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Centrum für seltene Erkrankungen begrüßt neuen Leiter
Neuer Ärztlicher Leiter des Centrums für seltene Erkrankungen (kurz CeSER) an der Universitätskinderklinik Bochum als Nachfolger von Prof. Corinna Grasemann ist Prof. Dr. Dr. Robert Steinfeld.
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Politik trifft Schmerzmedizin
Die Therapie von chronischen Schmerzen ist oft komplex, viele verschiedene Experten müssen hier zusammenwirken, um Betroffenen wirksam helfen zu können: Das demonstrierte gestern (20.11.) das Team der Abteilung für Schmerzmedizin am Bergmannsheil den Gästen Serdar Yüksel (MdB) und Thomas Isenberg, Geschäftsführer der Deutschen Schmerzgesellschaft. Der Austausch diente dazu, die Besonderheiten der schmerzmedizinischen Versorgung in einer BG Klinik zu veranschaulichen und die hohen Anforderungen an eine moderne multimodale Schmerztherapie zu diskutieren.
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Verlängerung für Sonderforschungsbereich Extinktionslernen
Wie können wir einmal Erlerntes wieder loswerden? Der Prozess des erstmaligen Lernens ist gut verstanden – das Extinktionslernen viel komplexer. Die grundlegenden Fragen hierzu bearbeitet das Team des Sonderforschungsbereichs 1280 „Extinktionslernen“ an der Ruhr-Universität Bochum seit 2017. Der Antrag auf die dritte Förderperiode des Verbunds um Sprecher Prof. Dr. Onur Güntürkün wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft nun ohne Kürzung bewilligt. „Damit können diese bahnbrechenden, international beachteten Arbeiten fortgesetzt werden“, freut sich Prof. Dr. Martin Paul, Rektor der Ruhr-Universität Bochum. „Ich gratuliere den Kolleg*innen sehr herzlich zu diesem Erfolg“.
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Tablet vor dem Einschlafen gar nicht so schädlich wie gedacht
Immer wieder hört man, dass das von Tablets und Handys abgegebene blaue Licht das Einschlafen erschwert, da es die Produktion des Schlafhormons Melatonin beeinflusst. Die drei Wissenschaftlerinnen Prof. Dr. Sabine Seehagen, Neele Hermesch und Dr. Carolin Konrad vom Lehrstuhl für Entwicklungspsychologie der Ruhr-Universität Bochum untersuchten diesen Effekt bei Kleinkindern im häuslichen Umfeld im Rahmen einer aufwendig konzipierten Studie Darüber berichtet Rubin, das Wissenschaftsmagazin der Ruhr-Universität.
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Wenn Erfahrung Mut macht
Augusta Kliniken Bochum Hattingen erneut als Selbsthilfefreundliches Krankenhaus ausgezeichnet. Sich austauschen mit Menschen, die in ähnlicher Lage sind, sich ohne viele Worte verstanden wissen und aus ehrlichen Erfahrungen lernen und Kraft schöpfen – Selbsthilfe ist für Patienten und Angehörige wichtig. Das gilt während eines Krankenhausaufenthaltes aber vor allem für die Zeit danach. Die verschiedenen Fachbereiche der Augusta Kliniken Bochum Hattingen, eine Einrichtung im EVA Ruhr (Evangelischer Verbund Augusta Ruhr), arbeiten deshalb seit Jahren eng mit Selbsthilfegruppen zusammen. Mit der erneuten Zertifizierung als „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ wird dieses Engagement nun zum fünften Mal ausgezeichnet.
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Antrag als Exzellenzverbund eingereicht
Am 12. November 2025 haben die Ruhr-Universität Bochum und die TU Dortmund beim Wissenschaftsrat ihre gemeinsame Bewerbung um den Titel Exzellenzverbund eingereicht. Die beiden Universitäten treten in der zweiten Förderlinie der Exzellenzstrategie zusammen als „Ruhr Innovation Lab“ an. Das Konzept beschreibt einen Experimentierraum, der Freiräume in der Forschung schafft und Lösungen für drängende Zukunftsfragen entwickelt. Dazu sollen auch Verbindungen zu Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gestärkt werden. In der laufenden Runde des Wettbewerbs konkurrieren bundesweit 21 Universitäten und Verbünde um bis zu 15 Plätze.
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Neu entdeckter Wirt-Mechanismus bei Coronaviren
Ein Forschungsteam der Ruhr-Universität Bochum hat einen bislang unbekannten zellulären Mechanismus identifiziert, der für die Vermehrung von Coronaviren entscheidend ist: Die c-Jun N-terminale Kinase (JNK) wird während einer Infektion mit dem humanen Coronavirus HCoV-229E aktiviert und steuert die Phosphorylierung des viralen Nukleokapsid-(N-)Proteins – ein zentraler Schritt im Viruszyklus. Diese Ergebnisse tragen zum besseren Verständnis der Virus-Wirt-Interaktion bei und könnten langfristig neue Ansätze für die Erforschung antiviraler Strategien eröffnen. Das Team unter Leitung von Dr. Yannick Brüggemann und Prof. Dr. Eike Steinmann berichtet in der Fachzeitschrift npj Viruses vom 18. September 2025.
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Berufsgesundheits-Index Pflege (BeGX) verbessert sich nach Pandemieende
Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) und die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Bund haben zum vierten Mal den Berufsgesundheits-Index (BeGX) für Alten- und Krankenpflege vorgelegt. Erstmals seit 2019 entwickelt sich dieser wieder positiv. Dazu trägt auch wesentlich das Ende der pandemischen Lage bei.
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Geheimnisse zwischen Licht und Leber
„Künstliches Licht macht uns krank“, sagt Prof. Dr. Mustafa Özçürümez. Denn die künstliche Beleuchtung erlaubt es uns, die Nacht zum Tag zu machen. Wir bleiben lange wach, essen spät, schlafen unregelmäßig und halten uns überwiegend in Innenräumen auf. Das alles führt dazu, dass unser gesamter Stoffwechsel aus dem Takt gerät. Im schlimmsten Fall kann das in die Entwicklung einer Lebererkrankung, der sogenannten metabolisch-dysfunktionsassoziierten steatotischen Lebererkrankung (ehemals: nicht-alkoholische Fettleber) münden. Was genau dabei in der Leber passiert, erforschen Özçürümez und sein Team vom Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum in aufwändigen Studien. Darüber berichtet Rubin, das Wissenschaftsmagazin der Ruhr-Universität Bochum.
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Brille adé
Sie drücken, rutschen, verstecken den wichtigsten Teil des Gesichts, verschwinden ständig und sind immer schmutzig: Brillen sind so verbreitet wie ungeliebt. Schon lange gibt es die Möglichkeit, Sehfehler mit Laser zu behandeln. Doch die Methoden eignen sich nicht für jedes Auge, zudem wird das Gewebe dadurch verletzt, weswegen viele potenzielle Patient*innen vor dem Eingriff zurückschrecken. Prof. Dr. Stephanie Joachim, Leiterin des Experimental Eye Research Institute an der Universitätsaugenklinik an den Knappschaft Kliniken, Universitätsklinikum Bochum, entwickelt eine neue Lasermethode, die ohne Schnitte auskommt.
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Neue genetische Ursache für Mikrozephalie entdeckt
Die Mikrozephalie ist eine angeborene Fehlbildung, die zu einer deutlich verringerten Gehirngröße führt und häufig mit motorischen und geistigen Einschränkungen einhergeht. Ein internationales Forschungsteam um Dr. Tran Tuoc aus der Abteilung für Humangenetik der Ruhr-Universität Bochum hat eine bislang unbekannte genetische Ursache dafür herausgefunden. Mutationen im Gen EXOSC10 – einem zentralen Bestandteil des RNA-Abbaukomplexes („Exosom“) – verursachen die primäre Mikrozephalie. Die Arbeit ist in der Fachzeitschrift BRAIN vom 24. Oktober 2025 veröffentlicht.
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Onur Güntürkün ist Professor des Jahres 2025
Prof. Dr. Dr. h. c. Onur Güntürkün vom Lehrstuhl für Biopsychologie der Ruhr-Universität Bochum ist Professor des Jahres 2025. Der Preis wurde ihm am 27. Oktober zuerkannt. Die hochkarätig besetzte Jury unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Radtke würdigt mit der Ehrung Güntürküns „herausragendes Engagement als Hochschullehrer und Mentor“.
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Diabetologie-Praxis in Wattenscheid als Fußbehandlungseinrichtung zertifiziert
Praxis Bonnermann am Martin-Luther-Krankenhaus erhält DDG-Zertifikat Viele Menschen, die von Diabetes mellitus (Diabetes Typ 2) betroffen sind, kennen die Angst vor einer Fußamputation, weil sich eine Wunde gebildet hat, die einfach nicht heilen will. Durch eine qualifizierte, strukturierte und umfassende Betreuung bei der Diagnose „Diabetisches Fußsyndrom“ lässt sich dieses Schreckensszenario jedoch in vielen Fällen vermeiden. Unsere MVZ-Praxis Diabetologie am Martin-Luther-Krankenhaus Wattenscheid hat nun von der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) das Zertifikat „Fußbehandlungseinrichtung DDG“ erhalten, das Einrichtungen auszeichnet, die eine hohe Qualität in der Fußbehandlung bieten.
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Prof. Dr. Michael Adamzik zum Vorsitzenden der Deutschen Sepsis-Gesellschaft gewählt
Univ.-Prof. Dr. med. Michael Adamzik, Klinikdirektor der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie sowie stellvertretender Ärztlicher Direktor der Knappschaft Kliniken Universitätsklinikum Bochum, wurde zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Sepsis-Gesellschaft (DSG) gewählt. Die DSG steht für exzellente Forschung, klinische Innovation und gesellschaftliches Engagement im Kampf gegen Sepsis.
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Neue Academy Suite für Patientenportal-Management
Mit der neuen portal eins Academy Suite steht ab sofort ein umfassendes eLearning-Angebot für Krankenhäuser bereit, welches alle Mitarbeitenden im erfolgreichen Management und Betrieb von Patientenportalen unterstützt. Die Suite wurde auf Grundlage der Erfahrungen der letzten Monate und des intensiven Feedbacks der Community vollständig weiterentwickelt und neu strukturiert.
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Neue Antikörpertherapie gegen Alzheimer
Hoffnung für Menschen mit beginnender Alzheimer-Erkrankung: Das St. Josef-Hospital Bochum, Universitätsklinik der RUB und Teil des Katholischen Klinikums, zählt zu den ersten Kliniken in Deutschland, die den neuen Antikörper-Wirkstoff „Lecanemab“ (Handelsname: LEQEMBI) einsetzen. „Diese moderne Therapie richtet sich gegen Amyloidablagerungen, die eine zentrale Rolle bei der Alzheimer-Demenz spielen. Sie kann das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen und eröffnet damit neue Perspektiven für viele Betroffene. Entsprechend wurde bereits Anfang des Jahres mit der Geschäftsführung und Prof. Dr. Ralf Gold, Direktor der Klinik für Neurologie, der Ausbau der Kapazitäten unserer Gedächtnis- und Infusionsambulanz geplant“, erklärt Prof. Dr. Ilya Ayzenberg, stellvertretender Klinikdirektor.
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Kohlenstoff-Nanoröhren als Sensoren für die personalisierte Medizin
Liegt Kohlenstoff in Form von dünnen Röhren vor, leuchtet er – je nach Durchmesser der Röhre – in verschiedenen Farben. Diesen Umstand machen sich Bochumer Forschende zu Nutze. Sie verwenden Kohlenstoff-Nanoröhren als Sensoren und experimentieren mit ihnen für verschiedene biomedizinische Anwendungen, zum Beispiel im Rahmen der personalisierten Medizin für Parkinson-Patienten. Über die Arbeiten berichtet Prof. Dr. Sebastian Kruss, Leiter der Arbeitsgruppe Biophotonik und funktionale Materialien der Ruhr-Universität Bochum, im Wissenschaftsmagazin Rubin der Ruhr-Universität.
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Wenn Maschinen fühlen lernen
Neben sprachlichen Prompts können Large Language Models auch Herzfrequenzdaten verstehen, interpretieren und daran angepasst reagieren. Das haben Dr. Morris Gellisch, ehemals an der Ruhr-Universität Bochum und heute an der Universität Zürich, und Boris Burr von der Ruhr-Universität Bochum in einem Experiment nachgewiesen. Sie entwickelten dafür eine technische Schnittstelle, über die physiologische Daten in Echtzeit an das Sprachmodell übermittelt werden können. Die Künstliche Intelligenz kann dadurch auch die Sprache des Körpers einbeziehen, auf die Menschen keinen bewussten Einfluss nehmen. Das eröffnet neue Möglichkeiten für die Nutzung in medizinischen und pflegerischen Anwendungen. Die Arbeit wurde am 26. September 2025 in der Fachzeitschrift Frontiers in Digital Health veröffentlicht.
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Deutscher Psychologie Preis für Silvia Schneider
Prof. Dr. Silvia Schneider ist am 10. Oktober 2025 in Berlin mit dem Deutschen Psychologie Preis 2025 geehrt worden. Die Auszeichnung würdigt ihr wissenschaftliches Wirken zum Wohle junger Menschen. Die Verleihung des fand in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin statt und wurde von einer Podiumsdiskussion zur Verbesserung der Lebensbedingungen junger Menschen begleitet.
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Neue Einblicke in die molekularen Grundlagen von Ataxien
Forschende der Ruhr-Universität Bochum haben einen Rezeptor identifiziert, der eine entscheidende Rolle für Stress-bedingte Koordinationsstörungen im Rahmen von Ataxien spielt. Diese vererbbaren Motor-Krankheiten wurden schon länger mit dem Botenstoff Noradrenalin in Verbindung gebracht. Nun zeigte das Team um Dr. Pauline Bohne und Prof. Dr. Melanie Mark von der Bochumer Arbeitsgruppe Verhaltensneurobiologie, dass der Nordadrenalin-Rezeptor α1D im Kleinhirn hinter den Symptomen steckt. Über die Ergebnisse berichtet das Team in der Zeitschrift Cellular and Molecular Life Sciences vom 6. Oktober 2025.
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Wolff Schmiegel von der der Deutschen Krebsgesellschaft geehrt
Zu ihrem 125-jährigen Bestehen hat die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) erstmals den Ernst-von-Leyden-Preis vergeben. Erster Preisträger ist Prof. Dr. Wolff Schmiegel. Schmiegel war bis zu seiner Emeritierung 2019 Direktor der Abteilung für Gastroenterologie/Hepatologie am Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil. Zuvor war er unter anderem ärztlicher Direktor der Universitätsklinik Knappschaftskrankenhaus Bochum und Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft.
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Veränderung in der Geschäftsführung
Anne Elvering übernimmt alleinige Leitung – Dr. Tina Groll wechselt zur Holding der BG Kliniken Anne Elvering wird zum 1. Oktober 2025 alleinige Geschäftsführerin des BG Universitätsklinikums Bergmannsheil. Bisher hat sie die Geschäftsführung gemeinsam mit Dr. Tina Groll ausgeübt, die den Vorsitz innehatte. Dr. Groll scheidet mit dem 30. September aus dieser Position aus, um sich künftig ausschließlich ihrer Aufgabe als Ressortleitung Personal der BG Kliniken zu widmen.
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Wirbelsäulen-OP: Kleiner Schnitt, schnellere Heilung
Ein Schnitt von wenigen Millimetern genügt, um komplexe Operationen an der Wirbelsäule ausführen zu können: Das funktioniert dank eines hochmodernen Endoskopiesystems, das jetzt im BG Universitätsklinikum Bergmannsheil im Einsatz ist. Es erlaubt hochpräzises Arbeiten, verkürzt die Wundheilung und den Krankenhausaufenthalt. Auch mögliche Folgerisiken der Operation können so verringert werden.
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Kompressionsstrümpfe lindern Venenbeschwerden bei Adipositas
Venenbeschwerden durch starkes Übergewicht lassen sich durch das Tragen von medizinischen Kompressionsstrümpfen effektiv lindern. Das belegt eine kontrollierte klinische Studie unter Federführung von Prof. Dr. Markus Stücker, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, St. Josef-Hospital, Katholisches Klinikum Bochum, Klinikum der Ruhr-Universität Bochum. Die Proband*innen fanden die Strümpfe gut zu handhaben, komfortabel zu tragen und hilfreich. „Das untermauert den leitliniengerechten Einsatz von medizinischen Kompressionsstrümpfen als Basistherapie bei venösen Beschwerden infolge von Adipositas“, so Markus Stücker. Die Studie ist in der Fachzeitschrift „Phlebology“ vom 11. Juli 2025 veröffentlicht.
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Top ausgebildet für Labor und Radiologie
Nach drei Jahren intensiven Lernens, kontinuierlichen Engagements und großem Durchhaltevermögen haben 20 Auszubildende der MT-Schule am BG Universitätsklinikum Bergmannsheil ihr Examen erfolgreich abgeschlossen. Das Bergmannsheil beglückwünscht die frisch examinierten medizinischen Technologinnen und Technologen herzlich zu diesem großartigen Erfolg.
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Keine Angst vor Achtbeinern
Ob Spiderman oder die Spinne Thekla – Spinnen faszinieren viele. Für andere sind sie jedoch eine echte Belastung im Alltag. Damit die Angst nicht das Leben bestimmt, entwickeln Psychologinnen und Psychologen der Ruhr-Universität Bochum effiziente und nachhaltige Trainingsprogramme. In einem Forschungsprojekt testen sie derzeit eine Behandlungsmethode, die Spinnenangst in nur einem Tag deutlich reduzieren soll. Dabei vergleichen die Forschenden verschiedene Therapiesettings: ein Einzeltraining und ein Großgruppentraining. Dafür suchen sie ab sofort Erwachsene mit ausgeprägter Spinnenangst, die kostenlos an einer der beiden Behandlungsformen teilnehmen möchten. Alle Infos und die Anmeldung gibt es online.
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Bergmannsheil gewinnt Krankenhaus-Klimaschutzpreis NRW 2025
Das BG Universitätsklinikum Bergmannsheil freut sich über eine hohe Auszeichnung für Klimaschutz. Die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) würdigte das erfolgreiche Nachhaltigkeitsmanagement der Klinik mit dem „Krankenhaus-Klimaschutzpreis NRW“. Das Bergmannsheil siegte in der Kategorie „Beste Mitarbeiterbeteiligung“ für seinen Ideenwettbewerb „BGreen – Klimaschutz ist Teamsache“: Damit motivierte das Bergmannsheil seine Beschäftigten, sich für Klimaschutz im Krankenhaus zu interessieren und eigene Ideen für nachhaltige Lösungen und Maßnahmen einzubringen.
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Raus aus dem Hype – Rein in die Klinik: KI in der Medizintechnik
Egal wo, überall- ob in den Medien oder im Alltag: KI ist in aller Munde und die große Revolution insbesondere in der Medizin lässt noch auf sich warten. Genau hier setzte unsere gemeinsame Veranstaltung der neuroMIT-Plattform und HUMAINE an. Ziel war es, Perspektiven aus Forschung, Industrie und Klinik zusammenzubringen und den Brückenschlag vom KI-Hype zur Umsetzung als Medizinprodukt zu diskutieren.
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Neues Zentrallabor eröffnet
Ein starkes Signal für die Medizin im Ruhrgebiet: Am vergangenen Freitag wurde das neue Zentrallabor im Verbund der Knappschaft Kliniken am Universitätsklinikum Bochum feierlich eröffnet. Mit jährlich rund 10 Millionen Analysen und etwa 3.000 Laboraufträgen täglich zählt das Zentrallabor zu den größten seiner Art in Nordrhein-Westfalen.
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Bundesministerium fördert DZPG mit rund 120 Millionen Euro
Am 1. September ist das Deutsche Zentrum für Psychische Gesundheit (DZPG) offiziell in seine fünfjährige Ausbauphase gestartet. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) unterstützt diesen nächsten Schritt mit rund 120 Millionen Euro. Rund vier Millionen Euro jährlich gehen an den Standort Bochum-Marburg, der vom Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit (FBZ) der Ruhr-Universität Bochum koordiniert wird. Dort werden sieben Forschungsprojekte und zwei Forschungsinfrastrukturen verantwortet.
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Startklar für die Pflegekarriere 24 Auszubildende absolvieren im Bergmannsheil das Examen
24 Auszubildende der Pflegeschule am BG Universitätsklinikum Bergmannsheil freuen sich über ihren großen Erfolg: Sie haben ihr Examen bestanden und starten nun als frisch examinierte Pflegefachkräfte ins Berufsleben – und fast alle bleiben im Bergmannsheil.
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Neuer Ressortleiter Finanzen und Controlling im Bergmannsheil
Philipp Roscher ist neuer Ressortleiter Finanzen und Controlling im BG Universitätsklinikum Bergmannsheil. Der 44-jährige Diplom-Kaufmann hat zuvor in Führungspositionen für verschiedene große Krankhausträger und Klinikkonzerne gearbeitet. Zuletzt war er Leiter des Controllings bei der Knappschaft Kliniken Westfalen GmbH. Zum 1. August 2025 wechselte er an das Bergmannsheil nach Bochum.
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Leitlinie zu Atemwegsinfekten bei Blutkrebs überarbeitet
Menschen mit Blutkrebserkrankungen haben durch die Krankheit selbst und die Therapie ein geschwächtes Immunsystem, was zu einer erhöhten Infektanfälligkeit führt. In einer überarbeiteten Leitlinie fassen Expert*innen die Erkenntnisse der vergangenen zehn Jahre über alle Viren zusammen, die Atemwegsinfekte verursachen: Wie gefährlich sind sie im Einzelnen? Wie werden sie diagnostiziert? Sind Hygienemaßnahmen erforderlich? Welche Therapie- und Impfstrategien gibt es? Prof. Dr. Marie von Lilienfeld-Toal vom Institut für Diversitätsmedizin der Ruhr-Universität Bochum ist Erstautorin der Empfehlungen der europäischen Konferenz zu Infektionen bei Leukämie (ECIL) zu Diagnose, Prävention und Behandlung von ambulant erworbenen respiratorischen Virusinfektionen (CARV), die am 27. August 2025 im Journal „The Lancet Infectious Diseases“ veröffentlicht werden.
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Beteiligung am Fachplan Gesundheit
Bewegung. Ernährung. Wohlbefinden. Worum geht es? Das Thema Gesundheit betrifft nahezu alle Lebensbereiche. Doch nicht nur das eigene Verhalten bestimmt unsere Gesundheit, sondern auch ein Umfeld, das ein gesundes Leben einfach macht. Es ist daher Aufgabe des Gesundheitsamtes, präventive und gesundheitsförderliche Perspektiven in Planungen der Stadt einzubringen. Die dafür nötigen Ziele und Informationen sollen im Fachplan Gesundheit festgehalten und fortgeschrieben werden.
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Ein Protein, zwei lichtaktivierbare Zustände
Forschende aus Bochum und Regensburg haben entdeckt, dass ein lichtempfindlicher Ionenkanal aus der Alge Guillardia theta zwei lichtaktivierbare Zustände besitzt. Der neu entdeckte zweite Zustand sorgt dafür, dass der Ionenkanal besonders schnell wieder geöffnet werden kann, nachdem er geschlossen war. Das macht ihn interessant für die Optogenetik, ein Verfahren, mit dem Forschende die Aktivität von Nervenzellen durch Licht gezielt steuern. Das Team um Dr. Kristin Labudda und Privatdozent Dr. Carsten Kötting vom Lehrstuhl für Biophysik der Ruhr-Universität Bochum sowie Prof. Dr. Till Rudack von der Universität Regensburg berichtet über die Ergebnisse in der Zeitschrift Communications Biology, online veröffentlicht am 8. August 2025.
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Bed Mover für Gesundheitseinrichtungen auf dem Prüfstand
Krankenhausbetten zu schieben ist mit hoher körperlicher Belastung für das Personal verbunden. Motorisierte Bed Mover, die an die Betten gekoppelt werden, können beim Manövrieren der schweren Betten unterstützen. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat in einem vergleichenden Test von fünf Modellen den Nutzen geprüft. Die Testergebnisse sowie Tipps für Unternehmen stehen online bereit unter www.bgw-online.de/test-bedmover.
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Unter den besten 100 Kliniken in Deutschland
Ein geplanter Krankenhausaufenthalt wirft viele Fragen auf – vor allem, wenn es um die Wahl des richtigen Krankenhauses geht. Die Entscheidung fällt oft schwer, denn das medizinische Angebot ist groß und für Patient*innen nicht immer leicht zu vergleichen. Um hier mehr Orientierung zu schaffen, veröffentlicht das amerikanische Nachrichtenmagazin Newsroom gemeinsam mit der Datenplattform Statista einmal jährlich eine Liste der besten medizinischen Einrichtungen in 30 Ländern weltweit – die World’s Best Hospital-Liste. In diesem Jahr listet Newsroom rund 2.400 Krankenhäuser.
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#unverschaemt – unter den Finalisten des MSD Gesundheitspreises 2025
Die Zahl sexuell übertragbarer Infektionen (STIs) steigt weltweit – auch in Deutschland. Besonders betroffen sind junge Menschen, die oft zu wenig über Risiken, Symptome und Schutzmöglichkeiten wissen. Viele Infektionen verlaufen symptomlos, können aber unbehandelt zu schwerwiegenden Spätfolgen wie zum Beispiel Unfruchtbarkeit führen. Es mangelt an altersgerechter Aufklärung, Anlaufstellen und niedrigschwelligen Beratungsangeboten sowie zielgruppengerechten Präventions- und Versorgungskonzepten.
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Immuntherapie bei anti-IgLON5-Erkrankung so früh wie möglich einsetzen
Mit Unruhe im Schlaf fängt es oft an, Bewegungs-, Schluck- und Sprechstörungen sind ebenfalls typisch. Doch eine Menge unterschiedlicher weiterer Symptome macht die Diagnose der anti-IgLON5-Erkrankung schwierig. Die Autoimmunerkrankung ist selten, führt aber unbehandelt binnen weniger Jahre zu schwerwiegenden Beeinträchtigungen und häufig zum Tod. Eine internationale Beobachtungsstudie mit 107 Patientinnen und Patienten hat ergeben, dass die Immuntherapie so früh wie möglich eingesetzt werden sollte, und die intravenöse Gabe von Immunglobulinen scheint dabei die wirksamste Therapie zu sein. Das Team um Prof. Dr. Ilya Ayzenberg und Privatdozent Dr. Thomas Grüter aus der Neurologie des St. Josef-Hospitals, Klinikum der Ruhr-Universität Bochum, berichtet im Magazin JAMA Neurology vom 4. August 2025.
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Auszeichnung für Klimaschutz
Das BG Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum wurde als erste BG Klinik für sein außerordentliches Engagement in der Reduktion von Lebensmittelabfällen von United Against Waste e. V. und der Kompetenzstelle Außer-Haus-Verpflegung ausgezeichnet. In nur einem Jahr gelang es der Klinik weit über 20 Prozent ihrer Lebensmittelabfälle einzusparen. Ein großer Erfolg auf dem Weg zum klimaneutralen Krankenhaus – denn die Lebensmittelmittelproduktion ist für etwa ein Drittel der menschengemachten, klimaschädlichen Treibhausgase verantwortlich. Bei ca. 11 Millionen Tonnen Lebensmittelabfällen, die jährlich in Deutschland entstehen, ist ein ressourcenschonender Umgang mit Lebensmitteln besonders in der Gemeinschaftsverpflegung essentiell.
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Netzwerk „Tele-Epileptologie Ruhr“ von der DGKN zertifiziert
Die Tele-Epileptologie Ruhr wurde von der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) deutschlandweit als drittes teleneurophysiologisches Netzwerk zertifiziert.
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Ein neuer Ansatz gegen Bronchienverengung durch Asthma
Medikamente gegen Asthma bronchiale verlieren häufig im Laufe der Zeit ihre Wirkung. Und sie verhindern nicht, dass sich das Bronchiengewebe verdickt. Gegen dieses gefürchtete sogenannte Remodeling haben Forschende der Ruhr-Universität Bochum, der Universität Bonn und des Universitätsklinikums Bonn einen Pflanzenwirkstoff erfolgreich getestet. Der Wirkstoff aus der Korallenbeere Ardisia Crenata hemmt ein bestimmtes Protein und sorgt so dafür, dass sich weniger Kollagen im Bronchialgewebe ansammelt. Zudem wird auch weniger Schleim produziert und abgesondert. Die Forschenden berichten in der Zeitschrift „Molecular Therapy“ vom 23. Juli 2025.
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Zertifizierung der Neurologie als integriertes Myasthenie-Zentrum
Schnelle Muskelermüdung, Probleme beim Sprechen oder hängende Augenlieder: Das sind typische Symptome der Myasthenie, einer seltenen Muskelerkrankung. Die Neurologische Klinik am BG Universitätsklinikum Bergmannsheil hat sich auf die Behandlung von Betroffenen spezialisiert. Sie wurde jetzt von der Deutschen Myasthenie Gesellschaft (DMG) als „integriertes Myasthenie-Zentrum“ zertifiziert und dokumentiert damit ihre hohe Expertise in der Patientenversorgung.
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Angst- und Zwangsstörungen: Wenn Panik, Phobien und Kontrollverlust zur Qual werden
Die LWL-Universitätsklinik Bochum für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin im Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist seit vielen Jahren spezialisiert auf Angst- und Zwangsstörungen. Ob ständiges Händewaschen, akribisches Aneinanderreihen von Gegenständen oder Panikgefühle vor großen Menschenansammlungen – die Symptome stehen nicht für ausgeprägte Reinlichkeit, Ordnungsliebe oder Bevorzugung von kleineren Veranstaltungsformaten. Nicht selten weisen diese Symptome auf ernstzunehmende affektive Störungen hin, zu denen neben dem bekannten Krankheitsbild der Depressionen auch Angst- und Zwangsstörungen zählen. Für Betroffene bietet das LWL-Universitätsklinikum zwei Spezialsprechstunden an.
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Mobbing, Burnout und Stress: Wenn Arbeiten krank macht
Arbeitsüberlastung und -überforderung, schädliches Arbeitsklima, zunehmende Digitalisierung – für viele Menschen bedeutet Arbeit Stress, der sich nicht nur negativ auf das Berufsleben auswirkt, sondern auch auf die körperliche und psychische Gesundheit sowie auf den privaten Alltag. Die LWL-Universitätsklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin der Ruhr-Universität Bochum im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bietet mit ihrer Spezialsprechstunde für berufsbezogene Störungen eine Anlaufstelle.
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