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Prof. Dr. Sven Dieterich bei der Unterzeichnung (Foto: André Grabowski / Stadt Bochum, Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation)

Hochschule für Gesundheit tritt Bündnis „Besser miteinander!“ bei

Die Kampagne setzt sich gegen Diskriminierung am Arbeits- und Ausbildungsplatz ein

Als im vergangenen Jahr die Kampagne „Besser miteinander!“ gegründet wurde, um ein sichtbares Zeichen gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz zu setzen, waren neben der Bochumer Stadtverwaltung noch acht städtische Unternehmen dabei. Ein gutes Jahr später sind in einer zweiten Welle nun 13 weitere Arbeitgebende aus Bochum beigetreten, darunter die Hochschule für Gesundheit (HS Gesundheit).

Am 7. Februar unterzeichnete Prof. Dr. Sven Dieterich, stellvertretender Präsident der Hochschule, eine entsprechende Charta im Historischen Rathaus.

Mit der Unterzeichnung verpflichtet sich die HS Gesundheit nun auch öffentlich dazu, transparent, problem- und verantwortungsbewusst mit Diskriminierung, Belästigung und Gewalt am Arbeits- und Ausbildungsplatz umzugehen und ein empathisches und wertschätzendes Arbeitsklima zu schaffen. Offenheit, Toleranz und ein fairer Umfang miteinander sind dabei bestimmend. Wertschätzung unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität schaffen Akzeptanz von Verschiedenheit und gegenseitiges Vertrauen.

„Die Werte, die mit der Unterzeichnung der Charta und dem Beitritt zum Bündnis vermittelt werden, sind uns an der HS Gesundheit schon lange sehr wichtig und werden auch von unserem Büro für Chancengerechtigkeit und Vielfalt unterstützt. Diversität und Toleranz gehören für uns zum gemeinsamen Studieren und Arbeiten dazu und sind für eine gute Zusammenarbeit unabdingbar“, erläutert Sven Dieterich den Hintergrund des Beitritts. „Arbeitnehmende und Auszubildende haben das Recht auf einen diskriminierungsfreien Arbeits- und Ausbildungsplatz.“

Alle Bochumer Bildungseinrichtungen und Unternehmen sind eingeladen, sich dem Bündnis „Besser Miteinander“ anzuschließen. Die nächsten Ziele sind, gemeinsam die bestehenden Strukturen noch sichtbarer zu machen und präventive Formate wie Informationsveranstaltungen und Sensibilisierungs-Workshops zu entwickeln.

Hier gibt es weitere Informationen.