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Auf dem Radiologie Kongress Nord in Hamburg waren zum Thema KI gefragte Gesprächspartner v.l.n.r.: Mark Rawanschad (contextlow), Dominik Günzel (Lunit), Marcus Kremers (MedEcon Telemedizin), Janin Krüger (Gleamer), Rainer Ziesche (VISUS), Chloé Leusière (Gleamer)

connectMT kratzt an der 700

KI-Marktplatz im Fokus

„Das vergangene Jahr war für uns nicht nur wegen der erfolgreichen Umbenennung von „Westdeutscher Teleradiologieverbund“ in „connectMT – Verbund für medizinische Telekooperationen“ ein besonderes. Unser KI-Marktplatz etabliert sich mehr und mehr in unserem Netzwerk.

Immer mehr Kliniken und Praxen nutzen immer mehr KI-Services über unseren Verbund“, so Marcus Kremers, Geschäftsführer der MedEcon Telemedizin GmbH, am Rande des RadiologieKongressNord im Hamburg am vergangenen Wochenende.

Im Verbund connectMT wurden im vergangenen Jahr fast 1 Millionen Untersuchungen zwischen den mittlerweile knapp 700 Einrichtungen ausgetauscht. Das waren 60 Teilnehmer und 27% mehr Datenvolumen (277 TB) als im Vorjahr.

„Auf den Radiologiekongressen Ruhr in Dortmund und Nord in Hamburg war deutlich spürbar, dass das Thema KI massiv an Bedeutung gewonnen hat. Das spiegelt sich auch in der Nachfrage und der Nutzung unseres KI-Marktplatzes wider. Die Zahl an Nutzern der mittlerweile 15 KI-Services auf unserem Marktplatz steigt kontinuierlich. Hierbei sind sowohl radiologische Praxen, Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung sowie Maximalversorger und Universitätskliniken aktiv. Die Zufriedenheit mit den Ergebnissen und die Prozessverbesserung ist beachtlich und zeigt, dass es hier noch enorm viel Potential gibt“, so Kremers.

Um dem gerecht zu werden, wird es in Kürze weitere Interessenten- und Anwendertreffen im connectMT geben, wo KI-Services vorgestellt, Erfahrungen berichtet und diskutiert werden. Die Termine werden u.a. über die Webseite www.med-ki.de bekannt gegeben.

connectMT strebt in diesem Jahr an, das Netzwerk regional weiter zu verdichten. Besonders in Hamburg, Süd-Niedersachsen, Nord-Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland gibt es hierfür Interesse. „Den 750. Teilnehmer wollen wir im Laufe des Jahres begrüßen“, so Kremers abschießend.