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Erfolgreich geprüft: Kaufmännischer Direktor Thomas Job freut sich über die Bestätigung des Zertifikats durch Umweltgutachter Bernhard Schwager. Bild: LWL/Rosa Sommer

Externer Gutachter bestätigt Umweltzertifikat

Das LWL-Universitätsklinikum Bochum für Psychiatrie, Psychotherapie, Präventivmedizin und Psychosomatische Medizin bleibt EMAS-zertifiziert. Das Umweltmanagement des Klinikums hat sich im zurückliegenden Jahr bewährt und konnte nun nach einer externen Begutachtung und Prüfung bestätigt werden. Demnach darf das LWL-Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum weiterhin für ein Jahr das Umweltsiegel nach dem europäischen Umweltmanagementsystem EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) führen.

„Das Zertifikat steht für nachhaltiges Wirtschaften und Umweltschutz. Dafür haben sich alle Mitarbeitenden engagiert. Das Ergebnis spricht für sich“, bedankt sich der Kaufmännische Direktor Thomas Job bei der Belegschaft des LWL-Universitätsklinikums Bochum. Nach Einführung des Umweltmanagementsystems mit erfolgreicher Zertifizierung im vergangenen Jahr wurde der Umwelt- und Klimaschutz in den zurückliegenden Monaten weiter ausgebaut und in verschiedenen Unternehmensbereichen kontinuierlich verbessert.

Umweltmanagementbeauftragter des LWL-Universitätsklinikums Bochum, Jan Engelbrecht, macht die Prozessoptimierung verschiedener Umweltmaßnahmen für das gute Ergebnis verantwortlich. „So konnten wir im Audit beispielsweise Verbesserungen im Mobilitätsbereich und in der Wäscheversorgung nachweisen. Klare Belege dafür, dass wir sowohl nachhaltig im Sinne des Klimaschutzes als auch im Sinne der Wirtschaftlichkeit und Betriebsführung handeln und uns engagieren.“ Unter anderem wurde die Ladeinfrastruktur für Hybrid- und E-Autos eingerichtet und damit auch der Ausbau der Fuhrpark-Elektrifizierung gestartet. Zu den Umweltverbesserungsmaßnahmen zählt weiterhin die Einführung eines digitalen Dienstreise-Buchungssystem mit dem Ziel, die Dienstfahrten der Mitarbeitenden bevorzugt auf den ÖPNV bzw. auf die Schiene zu verlagern. Auch die Zusammenarbeit mit Dienstleistern der Wäscheversorgung wurde auf neue Füße gestellt. Bei den Ausschreibungen können sich künftig ausschließlich Betriebe beteiligen, die das staatliche Siegel „Grüner Knopf“ führen.

„Wir haben in den zurückliegenden Jahren bereits sehr viele Umweltmaßnahmen von der Bauplanung und Haustechnik bis hin zum Einkauf und der Hauswirtschaft erfolgreich umgesetzt“, erklärt Arno Mikkin, der die interne Umsetzung des Maßnahmenkatalogs koordiniert und derzeit ein Umweltteam mit Multiplikatoren aufbaut. „Wir sind nun an dem Punkt, wo wir die Aktivitäten auf die Stationen und die Büros ausweiten, dort wo die Patientenversorgung stattfindet.“ Das Engagement der gesamten Belegschaft ist nun mehr denn je gefragt. So sollen in den nächsten zwölf Monaten zum Beispiel die Lebensmittelabfälle sowie der Papierverbrauch weiter reduziert werden. Im nächsten Jahr werden die Fortschritte dann wieder überprüft und in einer validierten Umwelterklärung dokumentiert, damit langfristige Umweltziele gesichert sind.