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Fragenbögen werden auf Nachfrage per Mail verschickt. Foto: hsg

Wie ist die Situation der Hebammenhilfe in Hessen?

Studie startet jetzt Befragungen der Hebammen und Mütter in Hessen

Der Studienbereich Hebammenwissenschaft an der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) und das Deutsche Krankenhausinstitut (DKI) erstellen momentan ein Gutachten zur Situation der Hebammenhilfe in Hessen im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

Ziel der Studie ‚Hebammenhilfe in Hessen‘ ist es, die geburtshilfliche Versorgung von Frauen in Schwangerschaft, während der Geburt, im Wochenbett und in der frühen Elternschaft in Hessen von Hebammen darzustellen. Zudem soll abgebildet werden, ob es regionale Unterschiede in der Hebammenversorgung gibt. Dazu werden zunächst alle Hebammen und Entbindungspfleger in Hessen befragt sowie alle Frauen, die im Jahr 2018 ein Kind in Hessen geboren haben. Die geburtshilfliche Versorgung durch Hebammen in Hessen wird bisher noch nicht umfassend erfasst und dargestellt.

„Wir wissen um die Wichtigkeit und die positiven Auswirkungen der Hebammenbetreuung und sind besorgt über Meldungen bezüglich des Hebammenmangels. Uns ist es sehr wichtig, Informationen aus Sicht der Hebammen/Entbindungspfleger und Mütter in Hessen zu bekommen, so dass Maßnahmen initiiert werden können, um die Situation zu verbessern“, erklärte Prof. Dr. Nicola Bauer, Leiterin des Studienbereichs Hebammenwissenschaft an der hsg Bochum.

Das Team der hsg-Wissenschaftler*innen startet jetzt mit der Befragung von den Frauen, die im Jahr 2018 mindestens ein Kind geboren haben. Die Teilnahme an den Befragungen ist postalisch oder online möglich. In der Studie wird danach gefragt, ob eine Hebammenbetreuung in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett gewünscht war, ob es möglich war, eine Hebamme zu finden und ob das Kind am gewünschten Geburtsort zur Welt kommen konnte.

Von den Hebammen würde das Team gerne wissen, ob, wie viel und in welchen Bereichen sie im Jahr 2018 gearbeitet haben, wie die Arbeitsbelastung aussieht und ob es Veränderungswünsche gibt.

Die Wissenschaftler*innen bitten darum, dass möglichst viele Frauen, die 2018 ein Kind in Hessen geboren haben, und möglichst alle Hebammen, die in Hessen wohnen oder arbeiten, an der Befragung teilnehmen, damit eine repräsentative Darstellung der aktuellen Situation in Hessen möglich wird.

Weitere Informationen zu den Befragungen:

Hier finden Sie den Link zur Mütter-Online-Befragung: https://ww2.unipark.de/uc/Hebammenhilfe_Hessen_Muetterbefragung/. Hebammen und Entbindungspfleger, die an der Befragung teilnehmen möchten, schreiben bitte eine Mail an Kristina.luksch(at)hs-gesundheit.de, um weitere Informationen zu erhalten.

 

Pressekontakt:hsg Bochum · Hochschule für Gesundheit - University of Applied Sciences, Gesundheitscampus 8, 44801 Bochum, Pressesprecherin Dr. Christiane Krüger, T +49 234 77727 - 124, M +49 151 27526542, Mail: Christiane.Krueger(at)hs-gesundheit.de, Web: www.hs-gesundheit.de, hsg-magazin, Facebook, Twitter, Instagram