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Venenzentrum des KKB erhält Qualitätssiegel

Rezertifizierung für die Behandlung chronischer Wunden

Das Venenzentrum des Katholischen Klinikums Bochum (KKB) am Standort Bochum-Gerthe hat seine Leistungsfähigkeit erneut unter Beweis gestellt. Die Qualität der Wundbehandlung wurde durch die Rezertifizierung als dermatologisches Wundzentrum bestätigt. Eine solche professionelle Behandlung ist vor allem für Patienten von Bedeutung, die unter chronischen Wunden leiden.

Das Prüfsiegel bescheinigt mehrere Qualitätsfaktoren: – Zunächst muss nachgewiesen werden, dass die Ursache einer Wunde, zum Beispiel Krampfadern, präzise geklärt wird, um die Therapie zielgenau anzuschließen. – Auch die Wahl des geeigneten Verbandsmaterials ist wichtig, damit der Wechsel des Verbands möglichst schonend und schmerzarm erfolgen kann. – Darüber hinaus müssen Komplikationen, sofern sie auftreten, bewältigt werden.

Mit rund 10.000 Patienten im Jahr, davon 800 mit chronischen Wunden, ist das KKBVenenzentrum in Bochum-Gerthe die größte Einrichtung seiner Art im Ruhrgebiet und eine der größten in Deutschland. Leitende Ärzte sind Prof. Markus Stücker, Geschäftsführender Direktor der Bochumer Universitätsklinik für Dermatologie, und Prof. Achim Mumme, Direktor der Gefäßchirurgie des Katholischen Klinikums.