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Trafen sich zum Gespräch in der hsg Bochum: Im Bild v.l.n.r.: Dr. Hendrike Frieg, Silvia Gosewinkel, Prof. Dr. Sylvia Costard, Prof. Dr. Sascha Sommer, Prof. Dr. Kerstin Bilda, Prof. Dr. Andrea Domen (alle aus dem Studienbereich Logopädie der hsg Bochum) und Dietlinde Schrey-Dern (Sprecherin des Arbeitskreises Berufsgesetz). Foto: hsg

Studienbereich Logopädie im Gespräch mit dem Arbeitskreis ‚Berufsgesetz‘

Der Studienbereich Logopädie der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) hat eine langjährige Erfahrung in der Umsetzung des primärqualifizierenden Studiums der Logopädie, da er seit dem Wintersemester 2010/2011 an der Ende 2009 gegründeten staatlichen Hochschule einen primärqualifizierenden Bachelor-Studiengang Logopädie anbietet.

Möglich wurde die Einrichtung dieses Modell-Studiengangs über eine Modellklausel im Berufsgesetz der Logopäd*innen.

Die Expertise des Studienbereichs war Thema eines informellen Austausches am 26. Juni 2019 in den Räumen der hsg Bochum zwischen Vertreter*innen des Studienbereichs und Dietlinde Schrey-Dern, die Sprecherin des Arbeitskreises ‚Berufsgesetz‘ ist.

Dem im Januar 2016 gegründeten Arbeitskreis gehören Vertreter*innen des Deutschen Bundesverbands für Logopädie e. V. (dbl), des Deutschen Bundesverbands für akademische Sprachtherapie und Logopädie e. V. (dbs), des Deutschen Bundesverbands der Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/innen e. V. (dba), von LOGO Deutschland e. V., des Bundesverbands Deutscher Schulen für Logopädie e. V. (BDSL), der dbl-Bundesstudierendenvertretung, der dbs-Dozentenkonferenz, des Hochschulverbunds Gesundheitsfachberufe e. V. (HVG), in dem die hsg Bochum Mitglied ist, an sowie Expert*innen von Modellstudiengängen.
Im November 2018 legte der Arbeitskreis einen Entwurf für ein Berufsgesetz für Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie vor. Diese Vorlage umfasst die Definition des Fachbereichs Logopädie/Sprachtherapie, Vorlagen für eine Rahmenstudien- und Rahmenprüfungsordnung auf Hochschulebene sowie Überlegungen zu Bestandsschutz- und Übergangsregelungen.

Inhalte des Austausches zwischen dem hsg-Studienbereich Logopädie und Dietlinde Schrey-Dern waren die Akademisierung der Gesundheitsfachberufe, die Verknüpfung von Lehre und Forschung sowie die Umsetzung der Praxisphasen an Hochschulen. Es war somit ein Austausch über zukunftsorientierte Themen mit dem Ziel, die Logopäd*innen von morgen möglichst gut auf den Berufsalltag vorzubereiten.

Die Teilnehmer*innen des Gesprächs führten auf, was für die Weiterentwicklung der Profession der Logopädie benötigt wird: Neben dem akademischen Nachwuchs für die Forschung sind dies die wissenschaftlich reflektierten Praktiker*innen, die die Forschungsergebnisse in der Praxis zur Sicherstellung der Versorgung anwenden.

Die Gespräche zwischen dem Studienbereich Logopädie und dem Arbeitskreis sollen fortgeführt werden.

 

Pressekontakt:hsg Bochum · Hochschule für Gesundheit - University of Applied Sciences, Gesundheitscampus 8, 44801 Bochum, Pressesprecherin Dr. Christiane Krüger, T +49 234 77727 - 124, M +49 151 27526542, Mail: Christiane.Krueger(at)hs-gesundheit.de, Web: www.hs-gesundheit.de, hsg-magazin, Facebook, Twitter, Instagram