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Vintus - Smarter Bürostuhl sorgt für Bewegung im Büro

Das Start-up Vintus hat einen technischen Assistenten gegen Bewegungsmangel im Büro entwickelt.

Brainworker brauchen ihre volle Konzentration für die Arbeit. Deshalb vergessen sie es im Büro häufig, ihre Arbeit zu unterbrechen und sich regelmäßig zu bewegen. Doch das lange inaktive Sitzen führt zu Volkskrankheiten wie Rückenschmerzen, Diabetes oder Übergewicht.

Um dem Bewegungsmangel im Büro zu begegnen, hat das Start-up Vintus einen smarten Bürostuhl entwickelt. Er regt durch motorisch bewegte Sitzteile zu unterbewussten Bewegungen an. Dadurch nimmt er der Person die Aufgabe ab, sich neben der Büroarbeit auch auf die Bewegung zu konzentrieren. Nutzerinnen und Nutzer können sich deshalb voll auf ihre Arbeit konzentrieren und sich dennoch zur gleichen Zeit bewegen. Durch den technischen Assistenten kann die bisher bewegungslose Arbeitszeit im Büro jetzt für zusätzliche Bewegung genutzt werden.

Der smarte Bürostuhl wird zurzeit im Lehr- und Forschungsbereich Sportmedizin und Sporternährung der Ruhr-Universität Bochum wissenschaftlich untersucht und weiterentwickelt. Dabei steht die körperliche Aktivierung ebenso im Fokus, wie die Praxistauglichkeit im Arbeitsalltag. Deshalb werden die Laboruntersuchungen durch Feldstudien in Unternehmen ergänzt, in denen der Assistent in realen Arbeitssituationen erprobt wird.

Die Erkenntnisse der Studien helfen dem interdisziplinären Team, den smarten Bürostuhl individuell an die Bedürfnisse von Nutzerinnen und Nutzern anzupassen. Dabei ist die Personalisierung nicht nur aus medizinischer Sicht vorteilhaft, um die Bewegungen auf unterschiedliche Körpermerkmale abzustimmen. Insbesondere auch die Anpassung an das persönliche Empfinden von Nutzerinnen und Nutzern erlaubt es, ablenkungsfreie Bewegungen anzuregen und damit die Bewegungszeit zu erhöhen.

Interessierte können den smarten Bürostuhl kostenfrei testen. Dazu ist eine Anmeldung über die Webseite vintus.de möglich.

Um den smarten Bürostuhl auf den Markt zu bringen, möchte das Start-up mit Partnern aus den Bereichen Vertrieb und Produktion zusammenarbeiten. Interessierte Unternehmen sind eingeladen, den smarten Bürostuhl auszuprobieren und Kontakt mit den Gründern aufzunehmen.