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Quelle: Cynthia Ruf (KIT/CroM) für BMBF/Fraunhofer IML

Studie zur Messung von Interaktionsarbeit in der Pflege

Das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) führt im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts (siehe Steckbrief unten für mehr Informationen) eine Studie zur Messung der Anforderungen an die Interaktionsarbeit durch.

Unter Interaktionsarbeit wird im Wesentlichen die Arbeit mit und am Menschen verstanden, die sehr beanspruchend sein kann. In unserer Studie möchten wir die Auswirkungen dieser hohen Anforderungen hinsichtlich motivationaler und gesundheitlicher Indikatoren in der Pflege untersuchen. Zusätzlich möchten wir Schutzfaktoren auf persönlicher und organisationaler Ebene identifizieren, die die negativen Auswirkungen von Interaktionsarbeit abpuffern. Als Dankeschön für Ihre Teilnahme verlosen wir 10 Wertgutscheine in Höhe von jeweils 100€.

Link zur Studie: Protected link

 


Steckbrief „Digitaler Engel“

  • Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 2,4 Millionen Euro gefördert.
  • Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Materiallogistik (IML), Fraunhofer Institut für SST (ISST), die Firma Ubimax und dem Pius-Hospital in Oldenburg
  • Ziel: Arbeit von Pflegekräften zu erleichtern und die körperliche und psychische Belastung zu reduzieren, um dem gefürchteten Burnout vorzubeugen
  • Mithilfe des Digitalen Engels sollen psychische Fehlbeanspruchungen bei Pflegekräften rechtzeitig erkannt und vermieden werden.
  • Unter anderem soll getestet werden, inwiefern Datenbrillen geeignet sind, pflegerelevante Informationen zu präsentieren und Auskunft über die eigene Fehlbeanspruchung und geeignete Gegenmaßnahmen zu liefern. Ein Beispiel für so eine Maßnahme wäre, dass sich das Personal für eine Kurzpause in einen virtuellen Rückzugsraum begeben kann.