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Knappschaft Kliniken reduzieren CO2-Ausstoß

Die Knappschaft Kliniken nehmen die CO2-Emission ihrer 13 Akutkrankenhäuser und drei Rehakliniken ins Visier. Durch die Teilnahme am Programm KLIK GREEN sollen in den nächsten Jahren tausende Tonnen des klimaschädlichen Gases eingespart werden.

„Wir sehen uns nicht nur in der Verantwortung für unsere Patienten, sondern möchten uns auch noch stärker für die Umwelt einbringen“, sagt Andreas Schlüter, Hauptgeschäftsführer der Knappschaft Kliniken. In dem bis April 2022 angelegten Öko-Projekt arbeiten 250 deutsche Krankenhäuser mit.

Ihre Partner sind unter anderem der BUND und die Krankenhausgesellschaft NRW. Die teilnehmenden Häusern qualifizieren Mitarbeiter zu Klimamanagern, die dann in Abstimmung mit ihren Klinikleitungen individuelle Klimaschutzziele festlegen und Maßnahmen entwickeln – zum Beispiel zur Senkung des Energieverbrauchs, zur Reduktion der Abfallmengen und zur Optimierung der Lieferlogistik.

„Auch wenn wir die Prozesse in unseren Häuser ständig verbessern, sind sicher diverse Ansätze für eine vorteilhaftere Ökobilanz möglich“, sagt Andreas Schlüter. „Wir freuen uns, diese Aufgabe jetzt gemeinsam mit starken Partnern anzugehen.“

Die Knappschaft Kliniken GmbH steuert die sieben Krankenhausverbünde, an denen die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (DRV KBS) zu mindestens 50 Prozent beteiligt ist. Im Verbund aller Knappschaftskliniken werden jährlich fast 680.000 Patientinnen und Patienten versorgt. Dadurch entsteht ein Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde Euro.

Als Tochtergesellschaft der DRV KBS ist die Knappschaft Kliniken GmbH Teil eines einzigartigen Verbundsystems. Zu diesem gehören neben der Minijob-Zentrale auch die Rentenversicherung, die Renten-Zusatzversicherung, die Kranken- und Pflegeversicherung KNAPPSCHAFT, die Seemannskasse und ein eigenes medizinisches Kompetenznetz.