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Bild: Philipp Wulf / Stapleline

Bochumer Medizintechnik Unternehmen Stapleline spendet mehrere Tausend FFP2-Masken

Zusammen mit dem Münsterländer Modehaus Adam & Eva initiierte es eine Spendenaktion, bei der Gutscheine im Wert von über 20.000€ an Krankenpfleger*innen aus regionalen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen übergeben wurden. Vor einigen Wochen hat das Modehaus Adam & Eva Moden aus Lüdinghausen in Kooperation mit dem Medizintechnik Unternehmen Stapleline aus Bochum eine interessante Spendenaktion ins Leben gerufen.

Kunden konnten in dieser Zeit Warengutscheine von Adam & Eva kaufen, welche im Wert nochmals um 50 % erhöht und letztendlich an die Pflegedirektionen verschiedener Krankenhäuser aus der Region gespendet wurden.

Auf diese Weise konnte ein guter Weg gefunden werden, dem stationären Einzelhandel, der in den vergangenen Wochen mehr oder weniger zum Erliegen gekommen ist, unter die Arme zu greifen und gleichzeitig die Arbeit der Krankenpfleger*innen wertzuschätzen und ihnen ihren hohen Stellenwert für unsere Gesellschaft zu bestätigen. Oft geht der Beitrag derer, die unentwegt für das Gemeinwohl und die Gesundheit der Menschen arbeiten, im Strom der sich überschlagenden Berichterstattung unter. Auch die Bundesregierung hat im Zuge der Corona-Krise erkennen müssen, wie grundlegend diese Arbeit und wie entscheidend die Versorgung des Personals mit geeigneten medizinischen Schutzartikeln ist.

Spendenaktion „Shoppen für Helden“ ein voller Erfolg: Unglaubliche Solidarität

Am Montag, 11. 05.2020 wurden die ersten 190 Gutscheine im Gesamtwert von 4.750€ der Pflegedirektion des St. Marien-Hospitals übergeben. In der ersten Juni-Woche folgten dann die Termine zur Übergabe in der Christophorus Klinik in Dülmen (3.300€), im St. Vincent Krankenhaus in Datteln (4.000€) und in der Vestischen Kinderklinik in Datteln (4.000€). Weitere 2.450€ gingen an Pfleger*innen aus diversen Pflegeeinrichtungen und Pflegeheimen.

Thomas Wulf, Geschäftsführer von Adam & Eva Moden und Mitinitiator der „Shoppen für Helden“-Aktion ist begeistert: „Diese Resonanz auf die Gutschein-Aktion ist einfach unglaublich. Es ist schön zu sehen, dass die Menschen in dieser schweren Zeit füreinander einstehen und sich gegenseitig so gut es geht versuchen zu helfen“.

Stapleline stattet alle Pfleger*innen mit CPA(ASTA-FFP2) Atemschutzmasken aus

Auch Natalia Krychtina, CEO von Stapleline und Mitinitiatorin, war bei der Übergabe der Gutscheine zugegen. „Diese Aktion ist mir ein wichtiges persönliches Anliegen. Nicht nur weil ich aus dieser Region komme, sondern auch weil ich den größten Respekt vor der Arbeit der Krankenpfleger*innen im Krankenhaus habe. Sie stehen mit ihrer Arbeit für den Mut, die Entschlossenheit und die Hingabe, die wir brauchen, um die Corona-Krise zu überwinden“, bekräftigt Natalia Krychtina.

Zusätzlich zu den Gutscheinen wurden allen Krankenpfleger*innen FFP2-Atemschutzmasken (zertifiziert nach DEKRA- und IFA-Vorlage) übergeben, die Stapleline dem Personal in den Krankenhäusern spendet, damit diese sich den medizinischen Standards entsprechend vor dem Virus schützen können.

„Shoppen für Helden“ Aktion als Vorbild

Die Bochumer Wirtschaftsentwicklung hat in der letzten Zeit in ihrer Rubrik „Bochumer Macher“ bereits über viele unterschiedliche Bochumer Unternehmen berichtet, die innovative Konzepte und Strategien entwickelt haben, um die Corona-Krise möglichst unbeschadet zu überstehen oder aber auch anderen Unternehmen und Menschen in dieser Zeit zur Seite zu stehen. Dort können Sie in einem kurzen Video-Beitrag nochmals alles Wichtige kompakt zusammengefasst über die Aktion erfahren.

„Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist gemacht. Wir hoffen, dass diese Aktion vielleicht als Vorbild für andere solidarische Spendenaktionen oder innovative, kreative Ideen, mit der Situation umzugehen, dient. Es wäre schön, wenn eine ähnliche Aktion eventuell auch in Bochum initiiert werden würde. Ein Aspekt, der insbesondere in der Medizintechnik-Branche nicht zu vernachlässigen ist: Erfolg, in welcher Hinsicht auch immer, kann sich nur einstellen, wenn man nah am Menschen (Patienten, Arzt, Pfleger) ist. Bleiben auch Sie nah am Menschen, bleiben Sie solidarisch!“, resumiert Natalia Krychtina.