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Neue Kooperationsstudie von Bergmannsheil und dem Institut für Prävention und Arbeitsmedizin ist Reizeffekten auf der Spur

Ein Geruch kann Übelkeit verursachen, er kann beißend sein, zu Tränen reizen – und er kann unsere Aufmerksamkeit stören. Was steckt dahinter? Die Mechanismen des menschlichen Nervensystems, die hinter den Wirkungen von Geruchs- und Reizstoffen stehen, sind Thema eines neuen Forschungsprojektes.

Der diesjährige Fachkongress „eHealth.NRW“ des ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin stand ganz im Zeichen des im Sommer verabschiedeten Digitale Versorgung-Gesetzes (DVG), das u. a. neue Finanzierungswege für die Telemedizin frei machen soll. Aber sind Ärzte und Krankenhäuser überhaupt fit für die breite, digitale Versorgung? An welchen Stellen muss noch investiert werden, damit digitale Anwendungen auch nahtlos in den Versorgungsprozess eingefügt werden können? Wer muss diese Investitionen tätigen? Und in welcher Form kann eine Vergütung erfolgen?

hsg Bochum zählt aktuell insgesamt rund 1.600 Studierende

Die Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) ist am 23. September 2019 mit rund 450 Studienanfänger*innen ins Wintersemester 2019/2020 gestartet. Im Audimax der Hochschule auf dem Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen in Bochum wurden die Neuankömmlinge im Rahmen einer Immatrikulationsfeier begrüßt.

Die Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) und die Stiftung Gesundheitswissen haben Mitte September 2019 eine multimediale Informations-Kampagne zum Thema Demenz gestartet. Darin gibt hsg-Professorin Dr. Daniela Holle Hilfestellungen.

Dr. Christian Grüneberg, Professor an der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum), steht kurz vor seiner Abreise nach Malawi zur Beobachtung und Analyse der dortigen Gesundheitsstrukturen und -versorgung. Dabei fokussiert er sich gemeinsam mit Expert*innen der GIZ (Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit), Professor*innen und Mitarbeiter*innen der Universität von Malawi auf die vorhandenen und zu entwickelnden Versorgungs-, Ausbildungs- und Forschungsstrukturen im Sinne der Prävention und Behandlung von Menschen mit Bewegungseinschränkungen.

Teilnahme am Programm KLIK GREEN wird tausende Tonnen des klimaschädlichen Gases einsparen

Die Knappschaft Kliniken nehmen die CO2-Emission ihrer 13 Akutkrankenhäuser und drei Rehakliniken ins Visier. Durch die Teilnahme am Programm KLIK GREEN sollen in den nächsten Jahren tausende Tonnen des klimaschädlichen Gases eingespart werden.

Alle 18 MTA-Auszubildenden wechseln in festes Beschäftigungsverhältnis

Durchatmen – das können jetzt die 18 jungen Frauen und Männer, die an der MTA-Schule des Universitätsklinikums Knappschaftskrankenhaus Bochum ihre staatliche Prüfung zum/r Medizinisch-technischen Laboratoriumsassistenten/in (MTLA) bestanden haben.

14 der 18 Biobanken der GBA setzen bereits auf CentraXX als IT-Lösung

Die vom GBN im Jahr 2017 eingerichtete German Biobank Alliance (GBA) konnte allein im Zeitraum von Mai bis September 2019 mit der BioBank Dresden, der FREEZE-Biobank Freiburg sowie der Zentralen Biobank des CCC Tübingen-Stuttgart gleich drei neue Partnerbiobanken in seinem Verbund begrüßen.

Mit den ebenfalls noch recht neuen Partner-Biobanken (Berliner ZebanC, Westdeutsche Biobank Essen (WBE) der Medizinischen Fakultät am Universitätsklinikum Essen, Comprehensive Biobank Marburg (CBBMR), Zentrale Biobank Regensburg), die dem Verbund bis Mai 2019 beigetreten waren, konnte somit die Zahl der Partnerstandorte seit der Gründung im Jahr 2017 von elf Biobankstandorten und zwei IT-Zentren auf nunmehr 18 Biobankstandorte und zwei IT-Zentren massiv ausgebaut werden.

Somit wächst der gemeinsame Proben-Pool der GBA, den Wissenschaftler durch die übergreifende IT-Infrastruktur in Zukunft gezielt nach bestimmten Eigenschaften durchsuchen können, stetig weiter.

KAIROS freut sich in diesem Zusammenhang außerordentlich darüber, dass bereits 14 (inkl. DKFZ) der 18 Biobanken der GBA bei Ihrer Arbeit auf CentraXX als zentrale IT-Lösung setzen. In steter und enger Abstimmung mit allen CentraXX-Anwendern wurde und wird das System sukzessive erweitert und insbesondere mit Blick auf möglichst umfangreiche Standardisierung verbessert, so dass letztendlich alle Nutzer von den Erfahrungen und Anforderungen anderer Standorte, die in diese Systementwicklungen einfließen, gleichermaßen profitieren.

Der Gedanken der Standardisierung von IT-Lösungen ist wesentlicher Bestandteil der CENTRAXX-Produkt DNA. Hierbei muss sich die IT-Entwicklung an den oftmals ähnlichen/vergleichbaren Marktanforderungen orientieren – nicht umgekehrt, neueste Standardtools integrieren aber z.B. auch die sich ggf. ändernden rechtlichen Rahmenbedingungen (z.B. Datenschutz) im Blick haben.

Diesen Gedanken hat KAIROS während des gesamten, zielgerichteten Ausbaus des Systems zu dem umfassenden Forschungsportal/Clinical Trial Management System (CTMS), das CentraXX nunmehr ist, verfolgt.

Gerade hat KAIROS das CentraXX Release 3.13.0 vorgestellt, das nun z.B. auch über ein Trial Master File-Modul (TMF) verfügt, so dass dem Forscher nun alle wesentlichen Akten seiner klinischen Studie in einer Dokumentensammlung zusammengefasst zur Verfügung stehen. Diese Sammlung an Dokumenten im TMF ermöglicht dabei sowohl die Bewertung der Durchführung einer klinischen Studie als auch die Qualität des erhobenen Daten, wodurch wiederum sowohl die Integrität der klinischen Daten als auch die Regelkonformität (Compliance) zur Good Clinical Practice (GCP) sichergestellt sind.

Insbesondere vor dem Hintergrund, dass klinische Studien immer komplexer werden, ist der Einsatz elektronischen Trial Master Files (eTMF) eine echte Erleichterung der wissenschaftlichen Arbeit.

Dr. Tim Rahmel für Publikation von der Deutschen Sepsis-Gesellschaft mit renommierten Roger-Bone-Preis ausgezeichnet

Für seine herausragende Publikation auf dem Gebiet der klinischen Sepsis-Forschung verlieh die Deutsche Sepsis-Gesellschaft jetzt der Arbeitsgruppe um Dr. Tim Rahmel, Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie (Direktor: Prof. Dr. Michael Adamzik) am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum, den Roger-Bone-Preis.

Übersichtsartikel zu Crispr

Kombiniert mit weiteren Verfahren könnte die Crispr-Technologie eines Tages Tierversuche überflüssig machen, meinen die Autoren eines Übersichtsartikels in „Trends in Cell Biology“.

Woche der Wiederbelebung: 120 Schülerinnen und Schüler erhalten Reanimationstraining im Bergmannsheil

Wenn ein Mensch einen Unfall oder einen Kreislaufzusammenbruch erleidet, ist schnelle Hilfe gefordert: Wie man sich in einer solchen Situation richtig verhält, lernten 120 Jugendliche der Schiller-Schule Bochum im Bergmannsheil. Erfahrene Notfallmediziner und Anästhesisten der Klinik erläuterten den Schülern die Grundlagen der ersten Hilfe.

Der Studienbereich Physiotherapie im Department für Angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) unterstützt die Briefaktion des BundesSchüler- und StudierendenRats (BSSR) im Deutschen Verband für Physiotherapie, in der seit Mitte August 2019 die ‚hochschulische Regelausbildung im Bereich Physiotherapie „jetzt“ gefordert wird.


Der Fachkongress für professionelle Physiotherapeuten ‚pt HOLIdays‘, der im Rahmen der Fachmesse ‚therapie on tour‘ am 6. und 7. September 2019 in Bochum stattgefunden hat, wurde vom Studiengang Physiotherapie der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) mit Fachvorträgen durch Prof. Dr. Christina Groll und Prof. Dr. Dörte Zietz unterstützt.

Medizinstudierende üben Untersuchungsgespräche im virtuellen Raum.

Bei der Diagnostik psychischer Erkrankungen kommt es nicht nur darauf an, was ein Patient oder eine Patientin dem Untersuchenden im Gespräch antwortet. Es geht auch darum, wie er oder sie das tut: Wie klingt die Stimme? Sieht die Person ihrem Gegenüber in die Augen? Wie ist die Körperhaltung? Tigert er oder sie ruhelos herum? Ist das Gesicht versteinert oder lebendig?

Aktie wird ab dem 23. September im MDAX gelistet, bleibt im TecDAX

Die Aktie der CompuGroup Medical SE wird zukünftig im MDAX geführt, wie die Deutsche Börse mitteilte. Die Veränderung der Indexzusammensetzung wird zum 23. September wirksam. Das Unternehmen erfüllt die beiden erforderlichen quantitativen Aufnahmekriterien Marktkapitalisierung und Handelsvolumen.

Mit zwei Booten startete die hsg Bochum bei der diesjährigen Benefiz-Regatta ‚Düsseldorf am Ruder – für Menschen mit Krebs‘. Das Mixed-Boot kam auf Platz zwei.

Bereits zum vierten Mal in Folge hat die Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) an der jährlich stattfindenden Benefiz-Regatta ‚Düsseldorf am Ruder – für Menschen mit Krebs‘ teilgenommen. Erstmalig startete die hsg Bochum mit jeweils einem Herren- und einem Mixed-Boot in der Fortgeschrittenenklasse. Die Regatta fand am 31. August 2019 im Düsseldorfer Medienhafen statt.

Wissenschaftler*innen und Studierende der hsg Bochum haben am 2. September 2019 ein von der hsg Bochum und der University of Central Lancashire (UCLan) ausgerichtetes Symposium in Preston besucht.

Drei Hochschullehrerinnen und sechs Studierende der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) nahmen am 2. September 2019 an dem Symposium ‚Partnerships in clinical research across Nursing, Midwifery and Allied Health’ an der University of Central Lancashire (UCLan) in Preston (UK) teil.

Wichtiger Beitrag zur Optimierung der Therapie

Der neue Antibiotika-Leitfaden des Landeszentrums Gesundheit NRW hilft und unterstützt Ärztinnen und Ärzte bei wichtigen Entscheidungen im Krankenhausalltag. Übersichtlich, präzise, fachlich fundiert und im praktischen Kitteltaschenformat hilft der Leitfaden genau dort, wo schnelle Entscheidungen gefragt sind: am Krankenbett.

Geht an vorbildliche Krankenhäuser in Leer, Wartenberg und Pfronten im Allgäu

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat den BGW-Gesundheitspreis 2019 in Hamburg vergeben. Mit dem Preis würdigt sie vorbildliches Engagement für die Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz.

Verhindert man die Abschaltung eines Proteins, könnte darin der Schlüssel zur Reparatur des Zentralen Nervensystems liegen.

Verletzungen von Nervenfasern an Gehirn, Rückenmark und Sehnerven haben in der Regel funktionelle Verluste zur Folge, weil die Nervenfasern nicht regenerationsfähig sind. Ein Team des Lehrstuhls Zellphysiologie der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Prof. Dr. Dietmar Fischer hat neue Mechanismen entschlüsselt, die die Regeneration solcher Fasern ermöglicht.