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Ein Bochumer Forscherteam hat die Funktionsweise eines Proteins untersucht, dessen Fehlfunktion zu Krebserkrankungen führt.

Während die korrekte Funktion vieler Proteine von ihrer dreidimensionalen Struktur abhängt, scheinen einige zufällige Formen anzunehmen. Für eines von ihnen hat ein Forscherteam der Ruhr-Universität Bochum (RUB) gezeigt, dass die vermeintliche Unordnung gar keine ist: Das Protein HMGA1a nimmt dynamische, kompaktere Strukturen an, die von seiner Phosphorylierung abhängen.

Um gefährlichen Fehlern im Berufsalltag vorzubeugen, müssen Unternehmen ihren Beschäftigten regelmäßig vermitteln, worauf es für das sichere und gesunde Arbeiten im jeweiligen Job ankommt. Dabei können digitale Lernprogramme und andere elektronische Medien helfen. Trotzdem bleibt der persönliche Austausch bei der gesetzlich vorgeschriebenen Unterweisung auch im digitalen Zeitalter grundsätzlich unverzichtbar, informiert die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW).

Verband medizinischer Fachberufe e.V. verlangt mehr Wertschätzung für die Berufsangehörigen

Am Ende des ersten Gewerkschaftstages des Verbandes medizinischer Fachberufe e.V. am vergangenen Samstag in Bochum stand ein Aufruf an die Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA) zum „Monday For Equal Pay“. „Es ist Zeit, dass die Beschäftigten in den Zahnarztpraxen deutlicher auf ihre prekären Arbeitsbedingungen aufmerksam machen“, erklärt dazu Hannelore König, 1. Vorsitzende im geschäftsführenden Vorstand. „In vielen Kammerbereichen gibt es seit mehr als 27 Jahren keine Tarifverträge für Zahnmedizinische Fachangestellte mehr.

Jahrzehntelang haben Forscher debattiert, welcher von zwei Mechanismen Schalterproteine ausschaltet. Nun kommt ein drittes Szenario ins Spiel.

Einen neuen Mechanismus, mit dem Schalterproteine abgeschaltet werden können, haben Forscher der Ruhr-Universität Bochum und der schwedischen Universität in Uppsala entdeckt.

Am 24. Juli 2019 werden Prof. Dr. Anne Friedrichs, Präsidentin der Hochschule für Gesundheit in Bochum (hsg Bochum), und Prof. Dr. Kerstin Bilda, hsg-Vize-Präsidentin für Forschung, die University of Central Lancashire (UCLan) in Preston (UK) besuchen. Ein neues Memorandum of Understanding (MoU) soll die weitere Zusammenarbeit zwischen der hsg Bochum und der UCLan regeln. Das MoU zwischen den beiden Hochschulen aus dem Jahre 2016 war ausgelaufen. Das neue MoU mit einer Laufzeit von drei Jahren wird von Prof. Nigel Harrison, Executive Dean, Faculty of Health and Wellbeing der UCLan, und der hsg-Präsidentin unterzeichnet.

Prof. Dr. Anne Friedrichs, Präsidentin der Hochschule für Gesundheit in Bochum (hsg Bochum), wird am 24. Juli 2019 bei ihrem Besuch an der University of Central Lancashire (UCLan) in Preston (UK) Dr. Hazel Roddam, Reader in Allied Health Practice an der UCLan, eine Urkunde überreichen und ihr damit den Titel ‚Assoziiertes Mitglied der hsg Bochum‘ verleihen.

„In diesem Jahr feiert die Hochschule für Gesundheit in Bochum ihr zehnjähriges Bestehen und wir haben bislang diesen Titel noch nicht vergeben. Ich freue mich sehr, dass wir ihn an Dr. Hazel Roddam verleihen, mit der wir seit dem Jahr 2015 eng zusammenarbeiten und die ihr fachliches Wissen auch zum Wohle der hsg Bochum einsetzt“, erklärte hsg-Präsidentin Prof. Dr. Anne Friedrichs im Vorfeld des Besuchs.

hsg Bochum sucht schwangere Frauen, die im Februar oder März 2020 ein Kind erwarten

Der Studienbereich Hebammenwissenschaft der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) sucht auch in diesem Jahr schwangere Frauen, die ihren errechneten Geburtstermin im Februar oder März 2020 haben und das Erlebnis ‚Schwangerschaft‘ gern Studierenden näherbringen möchten.

Im Rahmen eines mehrstufigen Verhandlungsverfahrens mit Teilnehmerwettbewerb hat das Max-Planck-Institut für Psychiatrie (MPI) die KAIROS GmbH im Dezember 2018 mit dem Aufbau einer umfassenden Daten- und Wissensmanagement-Infrastruktur beauftragt.

KAIROS konnte die Jury mit seiner CentraXX-Lösung überzeugen, da das System die wesentlichen Anforderungen des MPI an eine umfassende IT-Infrastruktur sowohl bereits nachweislich erfüllt als auch für zukünftig möglicherweise erforderliche Ausbaustufen bereits modulare Lösungen aufweist, bzw. deren Weiterentwicklung vorsieht.

Alle anderen sind besser als ich. Dieser Eindruck kann sich aufdrängen, wenn man Profile in sozialen Netzwerken anschaut.

Toller Urlaub, super Party, süße Kinder, abgefahrenes Essen: In sozialen Netzwerken zeigen alle ihr Leben von der Sonnenseite. Wer sich hier umschaut, dessen Selbstwertgefühl kann leicht leiden, weil vermeintlich alle besser sind als man selbst. In Gefahr, dadurch depressive Symptome zu entwickeln, sind vor allem Nutzer, die soziale Netzwerke passiv nutzen, also selbst nicht posten, und dazu neigen, sich mit anderen zu vergleichen.

DiaDigital vergibt bereits Gütesiegel für Diabetes-Apps

Das von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn soeben auf den Weg gebrachte „Gesetz für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation“ (Digitale Versorgung Gesetz (DVG)) besagt unter anderem, dass Ärzte zukünftig Apps auf Rezept verschreiben können. Menschen mit Diabetes sind in 99,8 Prozent der Zeit mit ihrer Krankheits- und Therapiebewältigung auf sich allein gestellt.

Zwischen dem Studienbereich Hebammenwissenschaft der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) und der Carolinen Grundschule in Bochum ist eine kontinuierliche Zusammenarbeit geplant. Im Rahmen des Sexualkundeunterrichts haben am 26. Juni 2019 zwei wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und eine Studentin aus dem Studienbereich Hebammenwissenschaft der hsg Bochum die Carolinen Grundschule besucht und dort eine Lehreinheit für Viertklässler*innen gestaltet.

Zehn Prozent aller Kinder leiden unter Ängsten. Ein neuer Therapieansatz will schnelle Abhilfe schaffen.

Wie wirksam eine frühe einmalige Behandlung gegen spezifische Ängste bei Kindern wirkt, möchte ein internationales Forschungsteam in einem neuen Projekt herausfinden. Zum Therapiekonzept gehört auch eine personalisierte App; sie unterstützt die Behandelten dabei, sich selbstständig an die angstauslösenden Situationen heranzuwagen. Die Netherlands Organisation for Health Research and Development fördert das Vorhaben mit dem Titel „Early intervention and treatment prediction in childhood specific phobias: combining One-Session-Treatment with app-based technology“ mit 450.000 Euro für fünf Jahre.

Ein Bochumer Forscherteam wertete 40 Studien aus 60 Jahren aus.

Mehr als zwei Drittel aller Menschen tragen ein Baby vorzugsweise auf dem linken Arm. Bei Frauen sind es sogar drei Viertel, ebenso unter Rechtshänderinnen und Rechtshändern. Das ist das Ergebnis einer Analyse von 40 Studien aus den vergangenen 60 Jahren, die ein Team aus der Biopsychologie der Ruhr-Universität Bochum (RUB) durchgeführt hat.

Priv.-Doz. Dr. Stephanie Joachim für erfolgreiche Absolvierung des European Leadership Programms geehrt

Auf dem Jahreskongress der European Society of Ophthalmology (SOE) zeichnete die wissenschaftliche Vereinigung der europäischen Augenheilkunde Privat-Dozentin Dr. Stephanie Joachim, Leiterin des Experimental Eye Research-Institut am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum, für ihre erfolgreiche Absolvierung des European Leadership Programms aus.

DGUV fördert neue Stiftungsprofessur am Bergmannsheil

Am BG Universitätsklinikum Bergmannsheil wird eine neue W1-Stiftungsprofessur für Neuronale Regenerationsforschung eingerichtet. Sie wird nach dem abgeschlossenen universitären Berufungsverfahren besetzt von Dr. Elena Enax-Krumova, Mitarbeiterin der Neurologischen Universitätsklinik und Poliklinik (Direktor: Prof. Dr. Martin Tegenthoff).

20 Studierende des achten Semesters aus dem Department für Pflegewissenschaft und 4 Studierende aus dem Department of Community Health der Hochschule für Gesundheit in Bochum (hsg Bochum) haben am 4. Juli 2019 im Rahmen des Wahlpflichtmoduls ‚Anleitung, Schulung und Beratung‘ zum zweiten Mal einen Beratungstag im Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil und dem St. Josef-Hospital in Bochum durchgeführt. Zum ersten Mal war in diesem Jahr auch das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum dabei.

Der Investor Main Capital verkündet heute das Investment in Höhe von zirka 50 Millionen Euro in GBTEC, einem der führenden Player für Business Process Management. Mit der strategischen Unternehmensbeteiligung von 51 Prozent forciert Main Capital das weitere Wachstum sowie die fortschreitende Internationalisierung des Bochumer Softwarespezialisten.

Anne Friedrichs begrüßt Landtagsbeschluss

Das neue Hochschulgesetz, das am 11. Juli 2019 vom Landtag beschlossen wurde, sieht vor das bestehende Graduierteninstitut für angewandte Forschung in ein Promotionskolleg zu überführen. „Das begrüße ich sehr“, reagierte Prof. Dr. Anne Friedrichs, Präsidentin der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum), auf diese Nachricht.