Nachrichten

Die Hochschule für Gesundheit (hsg) ist jetzt mit dem Forschungsschwerpunkt ‚Versorgungsforschung‘ in die Forschungslandkarte der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) aufgenommen worden. Darüber informierte die HRK Mitte Februar 2018 die hsg.

Rund 150 Teilnehmer*innen

Am 6. Symposium Evidenzbasierte Logopädie des Studienbereichs Logopädie der Hochschule für Gesundheit (hsg) haben am 27. Januar 2018 rund 150 Gäste teilgenommen. „Wir freuen uns über diesen großen Zuspruch und hoffen, dass wir durch weiterhin spannende Referent*innen und Vortragsthemen diesen hohen Zuspruch auch in den kommenden Jahren halten können“, erklärte Dr. Sylvia Costard, Professorin für Kindersprache an der hsg, die die inhaltliche Leitung des Symposiums übernommen hatte.

‚Klinische und apparative Diagnostikstandards‘ und ‚Interprofessionelle Zusammenarbeit‘

An der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum starten im September 2018 zwei Zertifikatsmodule im Rahmen des Projekts ‚Aufbau berufsbegleitender Studienangebote in den Pflege- und Gesundheitswissenschaften‘ (PuG). Die Module ‚Klinische und apparative Diagnostikstandards‘ (Logopädie) und ‚Interprofessionelle Zusammenarbeit‘ (Pflege) werden im Rahmen des Aufbaus der weiterbildenden Master-Studiengänge ‚Evidenzbasierte Logopädie‘ und ‚Advanced Nursing Practice‘ (ANP, also die erweiterte und vertiefte Pflegeexpertise) angeboten, die für beruflich Qualifizierte entwickelt werden. Interessierte können sich bis zum 30. Juni 2018 für die kostenfreien Module online anmelden.

Klinik belegt höchste Qualitätsstandards beim künstlichen Gelenkersatz

Der Einsatz von künstlichen Gelenken an Hüfte, Knie, Schulter und Ellenbogen sowie der Wechsel von abgenutzten, infizierten oder fehlerhaften Gelenkprothesen gehören seit vielen Jahren zu den Kernkompetenzen der Chirurgischen Universitätsklinik im Bergmannsheil Bochum (Direktor: Prof. Dr. Thomas A. Schildhauer). Jetzt hat sich die Klinik einem umfangreichen Zertifizierungsverfahren gestellt: Nach dem erfolgreichen Abschluss ist die Klinik als Endoprothetik-Zentrum gemäß den Anforderungen der Initiative EndoCert zertifiziert. Das Bergmannsheil dokumentiert damit, dass es eine endoprothetische Versorgung auf höchstem Niveau unter modernsten Voraussetzungen und nach anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Methoden leistet.

13 Fachkräfte absolvieren Weiterbildung Palliativpflege im Bildungszentrum Bergmannsheil

In der letzten Lebensphase bedürfen schwer kranke Menschen einer intensiven und umfassenden Betreuung, die ein besonderes pflegerisches und sozial-kommunikatives Fachwissen voraussetzt. Diese Kompetenzen vermittelte der Kurs „Palliative Care“ des Bildungszentrums Bergmannsheil (BZB), den 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer jetzt erfolgreich abgeschlossen haben. Die berufsbegleitende Weiterbildung umfasste vier Module mit insgesamt 160 Unterrichtsstunden und erforderte das Anfertigen einer Facharbeit. Zum Abschluss der Weiterbildung erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Bildungszentrum Bergmannsheil ihre Zertifikate.

Deutschlandweite Umfrage soll Förderfaktoren und Barrieren ermitteln

Wie treffen Personen im Gesundheitswesen in Deutschland Entscheidungen und was beeinflusst diese Entscheidungen?

170 Chirurgen tagten im Technologie- und Gründerzentrum

Pro Jahr werden in Deutschland rund 400.000 künstliche Gelenke implantiert. Dabei handelt es sich um äußerst komplexe Eingriffe, die ein umfassendes Verständnis der aktuellen Verfahren und Prothesentypen erfordern. Der diesjährige „Bochum Treff“, die überregional bedeutende Fachveranstaltung der Chirurgischen Klinik des Bergmannsheil, widmete sich gezielt dem Schwerpunkt Endoprothetik. Mehr als 170 Chirurgen und Orthopäden tauschten sich zwei Tage im Technologie- und Gründerzentrum „Alte Lohnhalle“ kritisch zu neuen Trends und etablierten Methoden aus. Die Teilnehmer waren sowohl aus dem gesamten Bundesgebiet als auch dem angrenzenden Ausland angereist, um die traditionsreiche Veranstaltung zu besuchen.

Für eine Befragung werden Hebammen und Entbindungspfleger in Nordrhein-Westfalen gesucht

Damit die aktuelle Situation der Hebammenversorgung in Nordrhein-Westfalen mit Zahlen belegt werden kann, ist seit dem 1. Februar 2018 die Hebammenbefragung im Forschungsprojekt ‚HebAB.NRW – Geburtshilfliche Versorgung durch Hebammen in Nordrhein-Westfalen‘ online. Auf der Website www.hebab.nrw können alle Hebammen, die in Nordrhein-Westfalen leben oder arbeiten, den Link zur Befragung finden. Die landesweite Befragung möchte alle Hebammen und Entbindungspfleger erreichen, die klinisch oder freiberuflich tätig, in der Ausbildung, Lehre oder Forschung arbeiten. Und auch die, die sich in Elternzeit befinden oder ganz aus dem Beruf ausgestiegen sind.

Im Modellprojekt „elektronische Visite“ kommunizieren seit Mai 2016 neun Pflegeheime und elf Arztpraxen mit der gleichnamigen Videosprechstunde. Kürzlich wurde die 1.000 Sprechstunde durchgeführt. Eine begleitende Auswertung bescheinigt die Effektivität des Projektes.

Patienten profitieren von optimaler Behandlung bei einem Oberschenkel-Knochenbruch

Das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum wurde jetzt gemeinsam mit dem Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund als „Alters-Trauma-Zentrum“ der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) zertifiziert. Für den Patienten bedeutet dies eine optimale Frakturversorgung beispielsweise bei einem Knochenbruch des Oberschenkels, eine gute Betreuung vor, während und nach der Operation sowie eine individuell angepasste, strukturierte und rehabilitative Behandlung. Zudem wird die enge kollegiale Zusammenarbeit von Unfallchirurgen und Geriatern durch die gemeinsame Zertifizierung zum Alters-Trauma-Zentrum DGU sichtbar unterstützt. Die inhaltlichen Anforderungen der Zertifizierung sollen einerseits die Sinne der Unfallchirurgen für altersspezifische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen) schärfen, zum anderen soll den Geriatern der Blick für die unfallchirurgische Komplexität nicht verloren gehen.

Warum gedehnte Muskeln so stark sind.

Sich mit einem schweren Rucksack auf dem Rücken hinzusetzen ist möglich. Aber wie kommt man dann wieder hoch? Zumeist nicht ohne Hilfe. Der Grund: Gedehnte Muskeln können mehr Kraft aufbringen als nicht gedehnte. Was dahintersteckt, erforschen Bewegungswissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Prof. Dr. Daniel Hahn. Ihre Ergebnisse könnten helfen, Prothesen und Hilfsmittel zu verbessern.

Neuorganisation der Noteinsatzfahrzeuge verbessert zeitnahe Versorgung der Patienten

Mit Beginn des Jahres wurde die Bereitstellung der Noteinsatzfahrzeuge in Bochum und Wattenscheid neu organisiert, daraus ergeben sich auch Änderungen für das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum. Bisher war vom Standort Langendreer aus ein Notarzt werktags in der Zeit von 9 bis 19 Uhr zu lebensrettenden Einsätzen im Bochumer Osten im Dienst. Seit ersten Januar nun stellt das Knappschaftskrankenhaus rund um die Uhr und an sieben Tagen der Woche einen Notarzt, der direkt an der Hauptfeuer- und Rettungswache in Bochum-Werne stationiert ist. Aufgrund des zentraleren Standortes können neben Langendreer und Werne nun auch Innenstadtrandbereiche wie Altenbochum sowie mit Gerthe auch Teile des Nordens abgedeckt werden. Im Gegensatz zur bisherigen Praxis, bei der der Notarzt während der Zeit, in der er nicht unterwegs war, in der Klinik administrative Aufgaben übernahm, bis er per Piepser zum Einsatz gerufen wurde, ist er durch den neuen Standort in Werne jetzt komplett aus dem Klinikbetrieb herausgenommen. Dank der dadurch entstandenen räumlichen Nähe können Feuerwehr und Rettungsdienst noch besser miteinander verzahnt und Abläufe verbessert werden.

Bochum ist DER Standort der Gesundheitswirtschaft im Westen Deutschlands, in Nordrhein-Westfalen, im Ruhrgebiet. Der Gesundheitscampus in Bochum ist ein Erfolgsmodell: Er bietet eine einmalige Kombination aus öffentlichen Einrichtungen der Gesundheitsadministration und -forschung sowie Flächen für innovative Unternehmen auf dem Gebiet der Gesundheitswirtschaft.

Projekte zur Digitalisierung / Zusammenarbeit und Transfer

Prof. Dr. Andreas Pinkwart, nordrhein-westfälischer Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, hat sich bei seinem Besuch der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum am 29. Januar 2018 erfreut gezeigt, „das fertig zu sehen, was wir gemeinsam geplant haben. Es ist ein schöner Campus geworden“.

Seit 1993 kommen immer wieder neue Medikamente gegen die Krankheit auf den Markt. Sie alle sind mit Chancen und Risiken verbunden. Ein Überblick fehlte bislang.

Für die medikamentöse Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) hat ein internationales Team 20 Richtlinien zusammengestellt. Sie machen Chancen und Risiken, mit denen diese Substanzen verbunden sind, transparent und sollen Betroffene so dabei unterstützen, die passende Arznei für den jeweiligen Fall auszuwählen.

Personen mit beginnender Hörminderung / Cochlea-Implantat(en)

Im Rahmen des Forschungsprojektes ‚Train2Hear‘ arbeiten die Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum, die Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des St. Elisabeth-Krankenhauses der Ruhr-Universität Bochum, die Firma Kampmann Hörsysteme und die Firma Q2Web GmbH daran, die Hör-Rehabilitation zu verbessern. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines teletherapeutischen Hörtrainings. Damit dieses den Bedürfnissen und Wünschen der späteren Nutzer*innen entspricht, werden sie in den Planungsprozess einbezogen.

Universitätskliniken forcieren die Vernetzung

Zufrieden zeigt sich Marcus Kremers, Geschäftsführender Gesellschafter der MedEcon Telemedizin GmbH, mit den Entwicklungen und Ergebnissen des Jahres 2017 im Westdeutschen Teleradiologieverbund: „Neue Höchstzahlen und ein gesteigertes Interesse in angrenzende Regionen lassen für 2018 ein weiteres Wachstum erwarten. Besonders die technischen Entwicklungen versprechen die Etablierung weiterer Anwendungsszenarien und Kooperationen im Verbund.“

Rund zwölf Prozent leiden an der chronisch obstruktiver Lungenerkrankung

Forscher haben neue Wirkstoffkandidaten gegen die chronisch obstruktive Lungenerkrankung, kurz COPD, gefunden. Die bislang nicht heilbare Krankheit ist eine der häufigsten Todesursachen weltweit und wird meist durch Rauchen ausgelöst. Zwei anti-entzündliche Substanzen erwiesen sich in den aktuellen präklinischen Studien als wirksamer als bislang verwendete Präparate. Die Ergebnisse sind im Journal of Allergy and Clinical Immunology erschienen.

Dr. Tina Groll zum 1. Januar 2018 in neuer Funktion tätig

Dr. Tina Groll ist neue Kaufmännische Direktorin des Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikums Bergmannsheil. Die 43-Jährige arbeitete unter anderem bei einer größeren Sozietät als Anwältin für Wirtschaftsrecht, füllte die Stabsstelle Recht im Marienhospital Herne aus und war als Juristin bei der katholischen Beteiligungsgesellschaft des Bistums Essen beschäftigt. Anfang 2016 wurde sie Leiterin der Stabsstelle Recht, Revision und Beteiligungen im Bergmannsheil in Bochum. Später wechselte sie in den Bereich Recht / Zentrale Vergabestelle der BG Kliniken in Berlin, wo sie bis zuletzt tätig war.

Edmund Heller, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) in Nordrhein-Westfalen, hat am 10. Januar 2018 die Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum besucht, um sich mit dem hsg-Präsidium über die Studiengänge in den Bereichen Gesundheit und Pflege auszutauschen. Es war der Antrittsbesuch von Edmund Heller, der seit Ende Juni 2017 Staatssekretär im Gesundheitsministerium ist. In einer kleinen Führung durch den im Sommer 2015 bezogenen Neubau der hsg auf den Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen in Bochum lernte er die Hochschule kennen.