Nachrichten

Studierende besuchen Ergotherapie-Kongress

„Hier kann man nach all der Theorie sehen, wie das Bücherwissen im Alltag genutzt wird! Und plötzlich bekommen Modelle eine ganz andere Dimension. Toll fand ich auch, dass man hier bekannte Ergo-Spezialisten antreffen konnte…sozusagen Ergotherapie zum Anfassen!“ Mit diesen Worten fasste Judith Paeth, Ergotherapie-Studentin der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum), die dreitägige Konferenz in Würzburg zusammen.

LWL-Universitätsklinikum Bochum setzt Forschungsprojekt zur ambulanten Versorgung um

Eine wegweisende Idee der Telemedizin bahnt sich derzeit einen Weg in die Zukunft: „Sprich mit uns und wir helfen dir!“ – so ähnlich könnte das Forschungsprojekt „TELL US!“ des LWL-Forschungsinstituts für Seelische Gesundheit mit Sitz am LWL-Universitätsklinikum Bochum für Psychiatrie, Psychotherapie, Präventivmedizin und Psychosomatische Medizin im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) frei und verständlich übersetzt werden. Unter Leitung des Ärztlichen Klinikdirektors Prof. Dr. Georg Juckel wird das Projekt gemeinsam mit MedEcon Ruhr, Bochum, Healthy Projects GmbH, Düsseldorf, und dem Institut für Sicherheit und Datenschutz im Gesundheitswesen (ISDSG), Düsseldorf, in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse umgesetzt.

Prof. Dr. Sandra Bachmann ist Stellvertreterin

Das Präsidium der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) hat im Juni 2018 eine Richtlinie zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis beschlossen und eine Ombudsperson sowie ihre Stellvertretung aus dem Kreis der hauptamtlichen Professor*innen benannt. Die Ombudspersonen stehen den Mitgliedern und Angehörigen der hsg Bochum als Ansprechpartner*in zur Verfügung, wenn es um tatsächlichen oder vermutetem wissenschaftlichen Fehlverhalten geht. Alle Verdachtsfälle und Beratungsgesuche haben sie vertraulich zu behandeln.

Teilnahme an der Hebammenbefragung im Forschungsprojekt HebAB.NRW noch bis zum 15. Juli 2018 möglich

Der Studienbereich Hebammenwissenschaft der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) hat sich aktiv an der Landestagung 2018 ‚Bausteine für die Zukunft‘ des Landesverbandes der Hebammen Nordrhein-Westfalen e.V. beteiligt, die am 14. Juni 2018 in Münster stattfand. 23 Studierende des Bachelor-Studiengangs Hebammenkunde nahmen an einer Exkursion zur Tagung teil. Zudem war die hsg Bochum dort mit einem Stand vertreten. Dort wurde die hsg Bochum präsentiert und auf das Forschungsprojekt HebAB.NRW aufmerksam gemacht.

Im Landtag NRW hat am 20. Juni 2018 die Anhörung von Sachverständigen zum ‚Gesetz zur Änderung des Gesundheitsfachberufeweiterentwicklungsgesetzes (GBWEG)‘ im Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales stattgefunden. hsg-Präsidentin Prof. Dr. Anne Friedrichs war der Einladung gefolgt, um den Abgeordneten die Stellungnahme der Hochschule hierzu zu erörtern und auf Fragen zu antworten.

Nach Herzstillstand ist auch im Krankenhaus höchste Eile geboten

Nach einem Herz-Kreislaufstillstand ist höchste Eile geboten: Sofortige Alarmierung des Rettungsdienstes und Herzdruckmassage sind zwingend erforderlich. Was aber muss passieren, wenn der erfolgreich reanimierte Patient dann ins Krankenhaus kommt? Auch hier darf keine Zeit verloren werden.

Langjähriger Oberarzt folgt auf Dr. Renate Meindl

Dr. Mirko Aach ist neuer Leitender Arzt der Abteilung für Rückenmarkverletzte im BG Universitätsklinikum Bergmannsheil. Der 45-Jährige ist seit 2007 im Bergmannsheil tätig und war zuletzt Oberarzt der Abteilung. Er übernimmt die Leitungsposition von Dr. Renate Meindl, die sich nach langjähriger Tätigkeit im Bergmannsheil Ende April dieses Jahres in den Ruhestand verabschiedet hat.

Mit rund 100 Besuchern ist heute die „7. Frühjahrstagung Telemedizin“ im Haus der Ärzteschaft in Düsseldorf gestartet. Hochkarätige Referenten aus Politik, Medizin und Pflege diskutierten über die Notwendigkeit der Digitalisierung der Pflege in Deutschland. Neben weiteren Diskutanten gaben Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, Bundesministerium für Gesundheit und Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung, und Dr. Georg Kippels, Bundestagsabgeordneter (CDU/CSU-Bundestagsfraktion), Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, wichtige Ansätze für den digitalen Ausbau der Pflegelandschaft in Deutschland vor.

Studierende aus dem Department für Pflegewissenschaft der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) hatten am 12. Juni 2018 die Gelegenheit, Selbsthilfegruppen aus Nordrhein-Westfalen kennenzulernen.

Dieses Molekül könnte bei der Entwicklung von Zellersatztherapien helfen.

Eine kurze Sequenz des Proteins Tenascin-C kann Nervenzellen dazu anregen, neue Verzweigungen zu bilden. Das fanden Forscher der Ruhr-Universität Bochum und der Technischen Universität Dortmund heraus, die im Rahmen der Universitätsallianz Ruhr kooperieren. Sie beobachteten die Effekte, nachdem sie das Eiweißmolekül zu kultivierten Maus-Nervenzellen hinzugegeben hatten. Die Ergebnisse könnten dazu beitragen, Therapien für den Ersatz von Nervenzellen zu entwickeln. In der Zeitschrift Molecular Neurobiology vom 18. Mai 2018 berichtet das Team über die Studie.

Baubeginn des neuen Ersatzbettenhauses am Bergmannsheil

Aus 120 Modulen entsteht am BG Universitätsklinikum Bergmannsheil ein neues Ersatzbettenhaus. Das Gebäude wird im Osten des Klinikgeländes an der Gilsingstraße realisiert. Es erhält vier Geschosse mit 115 Betten. Ab Mitte Juni werden die tonnenschweren Module angeliefert und montiert. Das Gebäude ersetzt große Teile der Bettenkapazitäten, die durch den Brand des Bettenhauses 1 im Herbst 2016 nicht für die Patientenversorgung zur Verfügung stehen.

Mit Dr. Björn Pfadenhauer und Ulrike Borgmann hat der Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten seit dem 01.05.2018 einen neuen Geschäftsführer und seit dem 01.06.2018 eine neue stellvertretende Geschäftsführerin.

Im Rahmen des Projekts IPHiGen hat am 4. Juni 2018 ein Workshop zum Umgang mit älteren Patient*innen im Krankenhaus an der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) stattgefunden. Auch eine Simulationspatientin kam in dem interaktiven Modul zum Einsatz.

Das Verfahren ermöglicht eine Reorganisation der Verbindungen zwischen Nervenzellen, die für Therapien nützlich sein kann.

Neue Erkenntnisse, wie transkranielle Magnetstimulation (TMS) auf Verschaltungen von Nervenzellen wirkt, haben Forscher der Ruhr-Universität Bochum gewonnen. Sie nutzten fluoreszierende Farbstoffe, die Auskunft über die Aktivität von Nervenzellen geben. Am Beispiel von kortikalen Karten zeigten sie im Tiermodell, dass TMS-Stimulation Nervenzellverbindungen in der Sehrinde des Gehirns empfänglicher für Reorganisationsprozesse macht.

Die ausgewählte Arbeit beschreibt eine neue Technik zur Diagnose von Blasenkrebs.

Dr. Hesham Yosef vom Lehrstuhl für Biophysik der Ruhr-Universität Bochum, den Prof. Dr. Klaus Gerwert leitet, ist mit dem Paper Award Gold der Firma Witec ausgezeichnet worden. Er erhielt den mit 500 Euro dotierten Preis für eine Publikation in der Zeitschrift „Analytical Chemistry“, die eine neue Technik zur Diagnose von Blasenkrebs mittels Spektroskopie beschreibt. Der Preis wurde am 30. Mai 2018 offiziell vergeben.

Spezialisten für Darmkrebs, Epilepsie, Hirntumoren, Implantologie, Refraktive Chirurgie/Katarakt und Wirbelsäulenchirurgie

Nach einer Statistik der Bundesärztekammer sind in Deutschland derzeit über 385.000 Ärztinnen und Ärzte tätig. Um angesichts dieser Fülle den richtigen Mediziner für sich zu finden, ermittelte das Magazin „Focus“ zusammen mit einem unabhängigen Recherche-Institut aus München die Top-Mediziner im Bundesgebiet und publizierte diese nun in Deutschlands umfangreichster Ärzteliste. Und das Ergebnis für das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum ist höchst erfreulich, denn gleich sechs Ärzte wurden zum wiederholten Male als Top-Mediziner gelistet: Prof. Dr. Burkhard Dick (Refraktive Chirurgie und Katarakt), Prof. Dr. Wolff Schmiegel (Tumore des Verdauungstraktes), Prof. Dr. Dr. Martin Kunkel (Implantologie), Prof. Dr. Jörg Wellmer (Epilepsie), Prof. Dr. Kirsten Schmieder (Wirbelsäulenchirurgie) sowie Prof. Dr. Uwe Schlegel (Hirntumoren).

Die i-SOLUTIONS Health GmbH, Anbieter von IT-Lösungen für das Gesundheitswesen, stellt mit Dr. Jens Wölfelschneider bereits zum zweiten Mal den IHE-Caretaker für die Domäne „Radiologie“ bei IHE Deutschland. IHE (Integrating the Healthcare Enterprise) ist eine Initiative von Fachleuten des Gesundheitswesens mit dem Ziel, die Kommunikation zwischen verschiedenen IT-Systemen und Medizingeräten durch den Einsatz von etablierten internationalen Standards wie DICOM und HL7 zu verbessern.

Wie die Biomedizin hilft, die Aussichten einer Therapie gegen ein unterschätztes Virus vorherzusagen.

Das Hepatitis-E-Virus verursacht weltweit jedes Jahr über drei Millionen Infektionen und 70.000 Todesfälle. Trotzdem führte es in der Forschung bislang ein Schattendasein. Dr. Daniel Todt, Postdoktorand am Lehrstuhl für Virologie der Ruhr-Universität Bochum (RUB), hat in seiner Doktorarbeit, die er am Institut für Experimentelle Virologie des Twincore Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung in Hannover durchgeführt hat, herausgefunden, warum das Virus in manchen Fällen resistent gegen universelle antivirale Medikamente ist, sodass die Patienten daran sterben. Die von ihm entwickelte Methode lässt sich klinisch nutzen, um Risikopatienten früh zu identifizieren. Für seine Arbeit wurde er am 31. Mai 2018 mit dem mit 5.000 Euro dotierten Nachwuchsforscherpreis der Stiftung „Diagnostik hilft“ ausgezeichnet.