Nachrichten

Seit 1993 kommen immer wieder neue Medikamente gegen die Krankheit auf den Markt. Sie alle sind mit Chancen und Risiken verbunden. Ein Überblick fehlte bislang.

Für die medikamentöse Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) hat ein internationales Team 20 Richtlinien zusammengestellt. Sie machen Chancen und Risiken, mit denen diese Substanzen verbunden sind, transparent und sollen Betroffene so dabei unterstützen, die passende Arznei für den jeweiligen Fall auszuwählen.

Im Rahmen des Forschungsprojektes ‚Train2Hear‘ arbeiten die Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum, die Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des St. Elisabeth-Krankenhauses der Ruhr-Universität Bochum, die Firma Kampmann Hörsysteme und die Firma Q2Web GmbH daran, die Hör-Rehabilitation zu verbessern. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines teletherapeutischen Hörtrainings. Damit dieses den Bedürfnissen und Wünschen der späteren Nutzer*innen entspricht, werden sie in den Planungsprozess einbezogen.

Zufrieden zeigt sich Marcus Kremers, Geschäftsführender Gesellschafter der MedEcon Telemedizin GmbH, mit den Entwicklungen und Ergebnissen des Jahres 2017 im Westdeutschen Teleradiologieverbund: „Neue Höchstzahlen und ein gesteigertes Interesse in angrenzende Regionen lassen für 2018 ein weiteres Wachstum erwarten. Besonders die technischen Entwicklungen versprechen die Etablierung weiterer Anwendungsszenarien und Kooperationen im Verbund.“

Forscher haben neue Wirkstoffkandidaten gegen die chronisch obstruktive Lungenerkrankung, kurz COPD, gefunden. Die bislang nicht heilbare Krankheit ist eine der häufigsten Todesursachen weltweit und wird meist durch Rauchen ausgelöst. Zwei anti-entzündliche Substanzen erwiesen sich in den aktuellen präklinischen Studien als wirksamer als bislang verwendete Präparate. Die Ergebnisse sind im Journal of Allergy and Clinical Immunology erschienen.

Dr. Tina Groll ist neue Kaufmännische Direktorin des Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikums Bergmannsheil. Die 43-Jährige arbeitete unter anderem bei einer größeren Sozietät als Anwältin für Wirtschaftsrecht, füllte die Stabsstelle Recht im Marienhospital Herne aus und war als Juristin bei der katholischen Beteiligungsgesellschaft des Bistums Essen beschäftigt. Anfang 2016 wurde sie Leiterin der Stabsstelle Recht, Revision und Beteiligungen im Bergmannsheil in Bochum. Später wechselte sie in den Bereich Recht / Zentrale Vergabestelle der BG Kliniken in Berlin, wo sie bis zuletzt tätig war.

Edmund Heller, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) in Nordrhein-Westfalen, hat am 10. Januar 2018 die Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum besucht, um sich mit dem hsg-Präsidium über die Studiengänge in den Bereichen Gesundheit und Pflege auszutauschen. Es war der Antrittsbesuch von Edmund Heller, der seit Ende Juni 2017 Staatssekretär im Gesundheitsministerium ist. In einer kleinen Führung durch den im Sommer 2015 bezogenen Neubau der hsg auf den Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen in Bochum lernte er die Hochschule kennen.

Im Frühjahr 2018 werden im Rahmen eines Forschungsprojektes rund 100 Arbeitgeber*innen sowie rund 900 Absolvent*innen befragt, die ihr Studium in einem der elf Modellstudiengänge in den Gesundheitsfachberufen an den sieben Hochschulstandorten in Nordrhein-Westfalen abgeschlossen haben.

Ab der nächsten Woche wird in ein weiteres Gebäude auf dem Gesundheitscampus in Bochum mit Leben gefüllt sein: Das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG.NRW) bezieht am Wochenende mit 124 von 158 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als erster Nutzer den neuen Gebäudeteil A.

Dr. Jan Dieris-Hirche leitet seit dem 1. Januar 2018 die Medienambulanz der LWL-Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Ruhr-Universität Bochum im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und löst damit Dr. Bert te Wildt ab, der zu Jahresbeginn zu einer Klinik in Süddeutschland wechselte.

Anfang Mai 2018 wird sich der hochschulübergreifende Arbeitskreis ‚Angewandte Gesprächsforschung‘ an der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum treffen. Ausgerichtet wird dieses 62. Treffen des Arbeitskreises von Christina Guedes Correia, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ruhr-Universität Bochum (Germanistische Linguistik und Sprachdidaktik), und Dr. André Posenau, Professor für Interaktion und interprofessionelle Kommunikation in Pflege- und Gesundheitsfachberufen im Department für Pflegewissenschaft der hsg. Teilnehmen können alle interessierten Personen nach einer Anmeldung bis zum 15.04.2018 mit diesem Anmeldeformular.

Start frei hieß es am Mittwoch, den 18. Oktober 2017, für den elften Bochumer Gründungswettbewerb Senkrechtstarter auf dem G Data Campus an der Königsallee. Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer treten in diesem Jahr an, um in den kommenden sechs Monaten den besten Businessplan Bochums zu schreiben. In den letzten zehn Wettbewerben hat sich der Senkrechtstarter zu einem der renommiertesten Angebote der Bochum Wirtschaftsentwicklung mit konstant hohen Anmeldezahlen entwickelt.