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Langjähriger Oberarzt folgt auf Dr. Renate Meindl

Dr. Mirko Aach ist neuer Leitender Arzt der Abteilung für Rückenmarkverletzte im BG Universitätsklinikum Bergmannsheil. Der 45-Jährige ist seit 2007 im Bergmannsheil tätig und war zuletzt Oberarzt der Abteilung. Er übernimmt die Leitungsposition von Dr. Renate Meindl, die sich nach langjähriger Tätigkeit im Bergmannsheil Ende April dieses Jahres in den Ruhestand verabschiedet hat.

Mit rund 100 Besuchern ist heute die „7. Frühjahrstagung Telemedizin“ im Haus der Ärzteschaft in Düsseldorf gestartet. Hochkarätige Referenten aus Politik, Medizin und Pflege diskutierten über die Notwendigkeit der Digitalisierung der Pflege in Deutschland. Neben weiteren Diskutanten gaben Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, Bundesministerium für Gesundheit und Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung, und Dr. Georg Kippels, Bundestagsabgeordneter (CDU/CSU-Bundestagsfraktion), Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, wichtige Ansätze für den digitalen Ausbau der Pflegelandschaft in Deutschland vor.

Studierende aus dem Department für Pflegewissenschaft der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) hatten am 12. Juni 2018 die Gelegenheit, Selbsthilfegruppen aus Nordrhein-Westfalen kennenzulernen.

Dieses Molekül könnte bei der Entwicklung von Zellersatztherapien helfen.

Eine kurze Sequenz des Proteins Tenascin-C kann Nervenzellen dazu anregen, neue Verzweigungen zu bilden. Das fanden Forscher der Ruhr-Universität Bochum und der Technischen Universität Dortmund heraus, die im Rahmen der Universitätsallianz Ruhr kooperieren. Sie beobachteten die Effekte, nachdem sie das Eiweißmolekül zu kultivierten Maus-Nervenzellen hinzugegeben hatten. Die Ergebnisse könnten dazu beitragen, Therapien für den Ersatz von Nervenzellen zu entwickeln. In der Zeitschrift Molecular Neurobiology vom 18. Mai 2018 berichtet das Team über die Studie.

Baubeginn des neuen Ersatzbettenhauses am Bergmannsheil

Aus 120 Modulen entsteht am BG Universitätsklinikum Bergmannsheil ein neues Ersatzbettenhaus. Das Gebäude wird im Osten des Klinikgeländes an der Gilsingstraße realisiert. Es erhält vier Geschosse mit 115 Betten. Ab Mitte Juni werden die tonnenschweren Module angeliefert und montiert. Das Gebäude ersetzt große Teile der Bettenkapazitäten, die durch den Brand des Bettenhauses 1 im Herbst 2016 nicht für die Patientenversorgung zur Verfügung stehen.

Mit Dr. Björn Pfadenhauer und Ulrike Borgmann hat der Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten seit dem 01.05.2018 einen neuen Geschäftsführer und seit dem 01.06.2018 eine neue stellvertretende Geschäftsführerin.

Im Rahmen des Projekts IPHiGen hat am 4. Juni 2018 ein Workshop zum Umgang mit älteren Patient*innen im Krankenhaus an der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) stattgefunden. Auch eine Simulationspatientin kam in dem interaktiven Modul zum Einsatz.

Das Verfahren ermöglicht eine Reorganisation der Verbindungen zwischen Nervenzellen, die für Therapien nützlich sein kann.

Neue Erkenntnisse, wie transkranielle Magnetstimulation (TMS) auf Verschaltungen von Nervenzellen wirkt, haben Forscher der Ruhr-Universität Bochum gewonnen. Sie nutzten fluoreszierende Farbstoffe, die Auskunft über die Aktivität von Nervenzellen geben. Am Beispiel von kortikalen Karten zeigten sie im Tiermodell, dass TMS-Stimulation Nervenzellverbindungen in der Sehrinde des Gehirns empfänglicher für Reorganisationsprozesse macht.

Die ausgewählte Arbeit beschreibt eine neue Technik zur Diagnose von Blasenkrebs.

Dr. Hesham Yosef vom Lehrstuhl für Biophysik der Ruhr-Universität Bochum, den Prof. Dr. Klaus Gerwert leitet, ist mit dem Paper Award Gold der Firma Witec ausgezeichnet worden. Er erhielt den mit 500 Euro dotierten Preis für eine Publikation in der Zeitschrift „Analytical Chemistry“, die eine neue Technik zur Diagnose von Blasenkrebs mittels Spektroskopie beschreibt. Der Preis wurde am 30. Mai 2018 offiziell vergeben.

Spezialisten für Darmkrebs, Epilepsie, Hirntumoren, Implantologie, Refraktive Chirurgie/Katarakt und Wirbelsäulenchirurgie

Nach einer Statistik der Bundesärztekammer sind in Deutschland derzeit über 385.000 Ärztinnen und Ärzte tätig. Um angesichts dieser Fülle den richtigen Mediziner für sich zu finden, ermittelte das Magazin „Focus“ zusammen mit einem unabhängigen Recherche-Institut aus München die Top-Mediziner im Bundesgebiet und publizierte diese nun in Deutschlands umfangreichster Ärzteliste. Und das Ergebnis für das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum ist höchst erfreulich, denn gleich sechs Ärzte wurden zum wiederholten Male als Top-Mediziner gelistet: Prof. Dr. Burkhard Dick (Refraktive Chirurgie und Katarakt), Prof. Dr. Wolff Schmiegel (Tumore des Verdauungstraktes), Prof. Dr. Dr. Martin Kunkel (Implantologie), Prof. Dr. Jörg Wellmer (Epilepsie), Prof. Dr. Kirsten Schmieder (Wirbelsäulenchirurgie) sowie Prof. Dr. Uwe Schlegel (Hirntumoren).

Die i-SOLUTIONS Health GmbH, Anbieter von IT-Lösungen für das Gesundheitswesen, stellt mit Dr. Jens Wölfelschneider bereits zum zweiten Mal den IHE-Caretaker für die Domäne „Radiologie“ bei IHE Deutschland. IHE (Integrating the Healthcare Enterprise) ist eine Initiative von Fachleuten des Gesundheitswesens mit dem Ziel, die Kommunikation zwischen verschiedenen IT-Systemen und Medizingeräten durch den Einsatz von etablierten internationalen Standards wie DICOM und HL7 zu verbessern.

Wie die Biomedizin hilft, die Aussichten einer Therapie gegen ein unterschätztes Virus vorherzusagen.

Das Hepatitis-E-Virus verursacht weltweit jedes Jahr über drei Millionen Infektionen und 70.000 Todesfälle. Trotzdem führte es in der Forschung bislang ein Schattendasein. Dr. Daniel Todt, Postdoktorand am Lehrstuhl für Virologie der Ruhr-Universität Bochum (RUB), hat in seiner Doktorarbeit, die er am Institut für Experimentelle Virologie des Twincore Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung in Hannover durchgeführt hat, herausgefunden, warum das Virus in manchen Fällen resistent gegen universelle antivirale Medikamente ist, sodass die Patienten daran sterben. Die von ihm entwickelte Methode lässt sich klinisch nutzen, um Risikopatienten früh zu identifizieren. Für seine Arbeit wurde er am 31. Mai 2018 mit dem mit 5.000 Euro dotierten Nachwuchsforscherpreis der Stiftung „Diagnostik hilft“ ausgezeichnet.

Zwei Magnetresonanztomografen (MRT) der neuesten Generation installiert

Die Modernisierung des BG Universitätsklinikums Bergmannsheil geht weiter voran: Im Neubau des Klinikums wurden jetzt zwei neue Magnetresonanztomografen (MRT) installiert. Sie erzeugen präzise Schnittbilder des Körpers, liefern höchste Bildqualität und vermitteln den Patienten aufgrund ihres offenen Designs ein angenehmeres Gefühl während der Untersuchung. Die beiden Geräte, ein 3-Tesla-MRT und ein 1,5-Tesla-MRT, unterscheiden sich in der Größe des Magneten und damit in der Stärke des erzeugten Magnetfeldes, die wesentlichen Einfluss auf die Bildauflösung hat. Sie ergänzen den Gerätepark der neuen Radiologie des Bergmannsheil, die bereits 2013 unter anderem mit zwei neuen Computertomografen (CT) ausgestattet worden ist. Die Investitionskosten für die beiden MRT liegen bei rund 4 Mio. Euro.

Die Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) sucht ab sofort Kinder zwischen vier und sechs Jahren mit und ohne Aussprachestörungen. Im Rahmen des Projekts AVATAR (Audiovisuelles individualisiertes Assistenzsystem als Therapieunterstützung bei kindlichen phonetisch-phonologischen Artikulationsstörungen) werden Logopädinnen der hsg Bochum in den nächsten Wochen und Monaten in Kindergärten und Schulen in Bochum und Umgebung mit Kindern, die sich freiwillig gemeldet und deren Eltern zugestimmt haben, Untersuchungen durchführen.

Diese Entdeckung könnte eines Tages auch eine Krebs-Diagnose anhand von Urinproben ermöglichen.

Bochumer Forscher haben in der menschlichen Blase einen Riechrezeptor gefunden, der für die Therapie und Diagnose von Blasenkrebs nützlich sein könnte. Das Team um Prof. Dr. Dr. Dr. habil. Hanns Hatt und Dr. Lea Weber zeigte mit Zellkulturstudien, dass der Rezeptor in Blasenkrebsgewebe häufiger vorkommt als in gesundem Blasengewebe. Der Rezeptorüberschuss war auch in Urinproben von Patienten nachweisbar.

Wie die Kombination zweier hochauflösender Methoden neue Einsichten in die Funktionsweise von Zellen ermöglicht.

Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum (RUB) haben erstmals zwei mikroskopische Methoden kombiniert, die sowohl die Oberfläche einer Zelle als auch die Verteilung eines Proteins in der Zelle mit einer Auflösung im Nanometerbereich sichtbar machen können. Die Verfahren können für lebende Zellen eingesetzt werden. Das eröffnet zum Beispiel die Möglichkeit, Grundlagen der Bildung von Krebsmetastasen oder der Wirkung bestimmter Medikamente genau zu untersuchen. Über ihre Ergebnisse berichten die Wissenschaftler der Arbeitsgruppe Nanoskopie des Rubion, der Zentralen Einrichtung für Ionenstrahlen und Radionuklide der RUB, in der renommierten Zeitschrift ACS Nano vom 23. Mai 2018.

Bei akuten Verletzungen oder wenn sich der Gesundheitszustand nach einer früheren Erkrankung plötzlich verschlechtert, benötigen viele ältere Menschen nicht nur die Hilfe ihres Haus- oder Facharztes, sondern auch eine darüber hinausgehende Behandlung. Für diese Patienten hat das zum Katholischen Klinikum Bochum (KKB) gehörende Zentrum für Altersmedizin und Geriatrische Rehabilitation im Marien-Hospital Wattenscheid das Angebot in seiner Tagesklinik erweitert. In neue Räumlichkeiten wurde umfangreich investiert. Entstanden sind 22 neue Plätze für die Akutgeriatrie. Notwendig dafür ist eine normale Krankenhauseinweisung des Hausarztes.

In Berlin fand am 4. und 5. Mai 2018 die erste Internationale Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V. statt. Die Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) war mit Wissenschaftler*innen aus dem Department für Pflegewissenschaft vertreten, die unter anderem ein Poster zu Teilergebnissen des Projekts EPItect (‚Pflegerische Unterstützung epilepsiekranker Menschen durch innovative Ohrsensorik‘) vorstellten.

Das sogenannte IR-Imaging ist nun so schnell wie herkömmliche Verfahren und bringt einige Vorteile mit sich.

Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben ein neuartiges Infrarot (IR)-Mikroskop mit Quanten-Kaskaden-Lasern eingesetzt, um Gewebeproben aus dem klinischen Alltag auf Dickdarmkrebs zu testen. Das bisher verwendete IR-Mikroskop hatte sich noch nicht als diagnostisches Werkzeug in der Klinik durchgesetzt, weil die Analysen zu lange dauerten. Durch Einsatz der neuen Lasertechnik verkürzten die Wissenschaftler die Messdauer von einem Tag auf wenige Minuten. Das IR-Mikroskop gekoppelt mit bioinformatischer Bildanalyse erkennt Krebsgewebe markerfrei und automatisch.