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Mehr Sicherheit für Patienten

In kaum einem Bereich ist die Sicherheit von Daten und die Vermeidung unberechtigter Zugriffe so wichtig wie im Gesundheitswesen. Deshalb hat Wirtschaftsstaatssekretär Christoph Dammermann Förderbescheide über mehr als 1,7 Millionen Euro für das Projekt MIT-Sicherheit überreicht. Die sechs Projektpartner wollen zusammen daran arbeiten, bereits in der Entwicklung von Gesundheits-IT Schwachstellen zu analysieren und Handlungsempfehlungen zu ihrer Lösung zur Verfügung zu stellen.

KickOff des Projekts Health Reality

Das erste Treffen des Projekts Health Reality hat am 10. Januar 2019 in den Räumen der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) auf dem Gesundheitscampus NRW in Bochum stattgefunden. Das Projektteam traf sich erstmals, um im KickOff eine Projektplanung durchzuführen und auch insbesondere, um die nächsten Schritte im Projekt festzulegen.

Flashbacks durch das Spielen von Tetris abschwächen

Erste Ergebnisse nähren Hoffnungen auf eine Methode, die ohne Therapeuten das Symptom der Flashbacks lindern kann – denn Therapeuten gibt es viel zu wenige.

Eine Intervention, die das Spielen des Computerspiels Tetris beinhaltet, könnte Menschen mit Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) helfen, unwillkürlich wiederkehrende bildliche Erinnerungen an die traumatischen Erlebnisse abzuschwächen.

Dr. Tina Groll seit 1. Januar 2019 in neuer Funktion tätig

Dr. Tina Groll ist neue Geschäftsführerin des BG Universitätsklinikums Bergmannsheil. Zuvor war sie bereits als Kaufmännische Direktorin im Bergmannsheil tätig.

Maria Klein-Schmeink, gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion, sowie Mehrdad Mostofizadeh, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Arbeit, Gesundheit, Soziales und Kommunalpolitik der Grünen im Landtag Nordrhein-Westfalen, haben am 18. Dezember 2018 die Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) besucht.

Das Projekt ‚RundUm – Transkulturelles Netzwerk zur Begleitung bei Schwangerschaft und Geburt‘ geht jetzt in die Startphase. Die nächsten Schritte im Projekt, das seit Oktober 2018 und bis zum Juli 2020 aus Mitteln des europäischen Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) gefördert wird, sind terminiert.

Seit Juni 2018 findet jeden Montag von 10.00 bis 11.30 Uhr in der Familienbildungsstätte in der Zechenstraße in Bochum in Kooperation mit der Schwangerenberatungsstelle Donum Vitae und parallel zum Angebot einer ‚Interkulturellen Mutter-Baby-Gruppe‘ der ‚Offene Interkulturelle Schwangerentreff‘ statt. Im Rahmen einer Förderung der Stadt Bochum für Präventionsmaßnahmen wird der Schwangerentreff im Jahr 2019 finanzielle Mittel in Höhe von rund 3.400 Euro erhalten.

Wie das Gehirn reagiert, wenn man blind wird

Das Erblinden wirkt sich auf alle Sinne aus. Aber auch auf das Gedächtnis.

Wenn Mäuse kurz nach der Geburt aufgrund eines Gendefekts erblinden, hat das weitreichende Auswirkungen sowohl auf die Organisation der Großhirnrinde als auch auf die Gedächtnisleistung.

Damit lässt sich der Verlauf verschiedener Erkrankungen anhand von Biomarkern ohne Blutabnahme überwachen.

Den Blutzuckerwert ständig überwachen, ohne immer wieder Blut abnehmen zu müssen – implantierbare Sensoren können das. Allerdings werden aktuelle Sensoren vom Körper als fremd erkannt und bekämpft, sodass sie nicht lange halten. Sensoren mit neuer Technik für den dauerhaften Einsatz im Körper sollen die Mitglieder des neuen Initial Training Network Implantsens entwickeln.

Das Land NRW investiert über 190 Millionen Euro in die Gebäude IA und IB.

Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen hat die neuen Gebäude IA und IB an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) eingeweiht. Seit Beginn des Wintersemesters 2018/2019 sind hier die Fakultäten für Mathematik, Geowissenschaften und Psychologie sowie die IT-Services untergebracht. Das Land hat in die Neubauten und die Ersteinrichtung mehr als 190 Millionen Euro aus dem Hochschulmodernisierungsprogramm investiert.

DGUV fördert neues Projekt mit 214.000 Euro

Anhaltende Sensibilitätsverluste an Händen und Füßen, schmerzhafte Empfindungsstörungen und motorische Schwäche sind typische Symptome einer sogenannten Erworbenen Skelettmuskel- und Nervenschwäche. Sie tritt häufig bei Patienten auf, die wegen einer anderen Grunderkrankung intensivmedizinisch versorgt werden mussten. Die zusätzlichen gesundheitlichen Probleme beeinflussen die Lebensqualität der Betroffenen und können zugleich ihren weiteren Heilungs- und Rehabilitationsprozess erheblich beeinträchtigen.

NRW-Gesundheitsminister Laumann fördert das Projekt mit 5 Mio Euro

Das Katholische Klinikum Bochum (KKB) baut im kommenden Jahr seine Versorgung von Patienten mit seltenen Erkrankungen am Standort St. Josef-Hospital entscheidend aus und stattet es mit einem eigenen Gebäude aus. Die Investitionskosten übernimmt weitestgehend das NRW-Gesundheitsministerium. Bei der Überreichung des Förderbescheides betonte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Ich freue mich sehr, dass das Land das Katholische Klinikum bei der Versorgung von Menschen mit Seltenen Erkrankungen, insbesondere mit Chorea Huntington, unterstützen kann.

Nachbau der AMD aus komplexen Zellsystemen in Petrischale

„AMD in a dish – die altersabhängige Makuladegeneration in einer Schale“: Hinter diesem Titel verbringt sich ein neues Forschungsprojekt der Augenklinik am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum, bei dem die Wissenschaftler um Priv.-Doz. Dr. Stephanie Joachim und Dr. rer. nat. Teresa Tsai im Labor ein neuartiges Modell für die altersabhängige Makuladegeneration konzipieren.

Kooperation mit der Hochschule für Gesundheit

Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) und die Hochschule für Gesundheit (hsg) Bochum rücken die interprofessionelle Ausbildung in der Gesundheitsversorgung in den Fokus: Zu diesem Zweck ist nun eine Kooperation der Fakultät für Gesundheit der UW/H mit verschiedenen Fachbereichen der hsg in Bochum entstanden. In mehreren Abschnitten ihres Studiums kommen die Studierenden beider Hochschulen zusammen, um gemeinsam an problemorientierten Fällen zu arbeiten.

Symposium der LWL-Universitätsklinik Bochum für Psychosomatische Medizin überzeugt mit abwechslungsreichem Vortragsprogramm

Das Thema „Liebe und Partnerschaft“ bewegt die Menschheit: Frauen wie Männer, Therapeuten wie Anwälte, Künstler wie Literaten. Und auch die Wissenschaft. Über eines der stärksten Gefühle, aber auch anspruchsvollsten Beziehungsgestaltungen ging es am vergangenen Wochenende (7./8. Dezember) auf dem 26. Wissenschaftlichen Symposium für Psychotherapie der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des LWL-Universitätsklinikums Bochum im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Die Vortragenden sprachen vor ausverkauftem Haus.

Eine Delegation des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) hat am 7. Dezember 2018 die Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) besucht. Aus der Abteilung ‚Gesundheitsschutz, Medizin- und Beruferecht‘ des BMG waren unter anderem Susanne Wald (Abteilungsleiterin) und Markus Algermissen (Unterabteilungsleiter) angereist, um sich mit der Hochschulleitung über die Weiterentwicklung der Akademisierung der Gesundheitsberufe sowie über die Überführung der Modell- in Regelstudiengänge auszutauschen.

Neue Professorin an der hsg Bochum

Dr. Eike Quilling ist seit Oktober 2018 Professorin für ‚Interprofessionelles Lehren und Handeln in den Gesundheitsberufen‘ mit dem Schwerpunkt Kommunikation im Department für Angewandte Gesundheitswissenschaften an der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum). Zuvor war sie zwei Jahre lang Professorin für Public Health im Kontext Sozialer Arbeit an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden und seit Februar 2013 Junior-Professorin für Netzwerk- und Interventionsmanagement in der Lebensstilforschung an der Deutschen Sporthochschule Köln.

Befragung bis Ende Januar 2019 online

Bis Ende Januar 2019 könnten sich Interessierte an der Online-Studie zur Frage, was pflegende Angehörige wirklich brauchen, beteiligen. Wissenschaftler*innen der Universität Witten/Herdecke und der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) haben das Ziel, Informations- und Beratungsangebote noch stärker an die individuellen Bedürfnisse von pflegenden Angehörigen anzupassen.

Das erste Zusammentreffen von Studierenden des ersten Semesters des Studiengangs Physiotherapie der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) mit Studierenden der Medizin der Universität Witten/Herdecke fand am 28. November 2018 an der hsg Bochum statt. Insgesamt nahmen rund 120 Studierende an der Auftaktveranstaltung zum Fall ‚Hugo Sander‘ teil.