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Dank Sensoren in der Kleidung sollen Ärzte künftig die Bewegungsmuster von Patienten auch nach deren Entlassung aus dem Krankenhaus beobachten und korrigieren können.

Patientinnen und Patienten mit Problemen beim Gehen wie zum Beispiel in der Genesungsphase nach Operationen sollen künftig den direkten Draht zum Arzt mit nach Hause nehmen: Ein Forschungsteam unter Beteiligung der Ruhr-Universität Bochum (RUB) entwickelt ein mobiles System, das Alltagsbewegungen kontinuierlich misst, den Patienten direkt Rückkopplung gibt und es Ärzten erlaubt, Genesungsprozesse engmaschig zu überwachen und zu optimieren.

Mit den Fördermitteln vom Europäischen Forschungsrat will Nikolai Axmacher ergründen, wie das Gehirn die räumliche Navigation bewerkstelligt. Die Ergebnisse sind auch für die Alzheimer-Forschung relevant.

Für seine Forschung zu den neuronalen Grundlagen der räumlichen Navigation beim Menschen erhält Prof. Dr. Nikolai Axmacher von der Ruhr-Universität Bochum (RUB) einen Consolidator Grant des European Research Council, kurz ERC. Die Förderung beträgt 2 Millionen Euro für fünf Jahre.

Das jahrelange Spielen des Instruments hinterlässt deutliche Spuren.

Menschen, die jahrelang regelmäßig Schlagzeug spielen, unterscheiden sich in Hirnstruktur und -aktivität von unmusikalischen Menschen. Die Ergebnisse einer neuen Studie von Bochumer Forschern deuten darauf hin, dass Schlagzeuger weniger, aber dafür dickere Fasern im Hauptverbindungstrakt zwischen den beiden Hirnhälften besitzen. Außerdem sind ihre motorischen Hirnareale effizienter organisiert. Zu diesem Schluss kommt ein Forschungsteam um Dr. Lara Schlaffke vom Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum und Privatdozent Dr. Sebastian Ocklenburg von der Arbeitseinheit Biopsychologie der Ruhr-Universität Bochum nach einer Studie mit der Magnetresonanztomografie (MRT). Die Ergebnisse sind in der Zeitschrift Brain and Behavior veröffentlicht, online seit dem 4. Dezember 2019.

Drei Wissenschaftler*innen des Departments für Pflegewissenschaft der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) haben eine Fellowship für die Einführung digitaler Lehr- und Lernformate vom NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft und vom Stifterverband erhalten. In der Förderrunde 2019 wurden 26 Senior- und Tandem-Fellowships an 42 Wissenschaftler*innen unterschiedlichster Fachrichtungen vergeben. Ein Stipendium ist mit bis zu 50.000 Euro dotiert. Bei sogenannten Tandem-Fellowships erhöht sich der Betrag auf bis zu 100.000 Euro.

Der Darm steht schon länger im Verdacht, eine Rolle bei der Autoimmunkrankheit zu spielen. Ein Forschungsteam hat nun Hinweise auf einen möglichen Mechanismus entdeckt.

Welche Faktoren dazu führen, dass sich das Immunsystem bei Patientinnen und Patienten mit Multipler Sklerose (MS) gegen körpereigene Zellen richtet, sind weitgehend unbekannt. Einen potenziellen Faktor beschreibt ein Forschungsteam in der Zeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“, kurz PNAS.

Die Medica ist die weltweit größte Veranstaltung der Medizinbranche und seit über 40 Jahren eine feste Größe unter Expertinnen und Experten. Für diese größte Medizintechnikmesse kommen jährlich mehr als 5000 Ausstellerinnen und Aussteller aus über 70 Nationen in den 17 Messehallen der Messe Düsseldorf zusammen. Neben den zahlreichen Ausstellerinnen und Ausstellern finden sich jedes Jahr außerdem Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Forschung auf dem Messegelände ein und beteiligen sich an den vielen Foren und Konferenzen.

Prof. Dr. Andreas Stang MPH, ein international ausgewiesener Experte der klinischen Epidemiolo-gie übernimmt die ärztliche Leitung im Landeskrebsregister NRW

Mit der Gewinnung von Prof. Dr. Andreas Stang, dem Leiter des Zentrums für Klinische Epidemiologie der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg Essen am Universitätsklinikum Essen, ist dem Landeskrebsregister Nordrhein-Westfalen (LKR NRW) ein wichtiger Schritt im Aufbau des größten deutschen Krebsregisters gelungen.

Anfang November 2019 konnte das BO-I-T das Forchungsprojekt KI-PEPS gemeinsam mit den Partnern Pradtke GmbH und Contec GmbH starten.
In den kommenden 24 Monaten wird erforscht, ob KI-Instrumente dabei helfen können, die Personaleinsatzplanung und -steuerung in Krankenhäusern (PEPS) zu optimieren.

43 Studierende der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) haben aktuell ihr Studium im Studiengang ‚Gesundheit und Sozialraum‘ oder ‚Gesundheit und Diversity‘ absolviert. Das Department of Community Health der hsg Bochum, in dem die beiden Bachelor-Studiengänge angeboten werden, feierte am 22. November 2019 mit 30 Absolvent*innen ihren Studienabschluss.

Nachqualifizierender Bachelor-Studiengang an der hsg Bochum

Hebammen und Entbindungspfleger mit Berufszulassung können sich ab jetzt um einen Studienplatz für den Bachelor-Studiengang ‚Hebammenkunde nachqualifizierend‘ an der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) bewerben, der im Sommersemester 2020 starten wird. Die Bewerbungsfrist für diesen Studiengang endet am 15. Januar 2020.

Die seltene Autoimmunkrankheit ist verwandt mit der Multiplen Sklerose – aber verläuft meist schwerwiegender.

Ein internationales Forschungskonsortium hat das Medikament Satralizumab erstmals in einer Phase-III-Studie an Patienten getestet. Der Wirkstoff ist zur Therapie der Autoimmunkrankheit Neuromyelitis optica gedacht, die mit der Multiplen Sklerose verwandt ist, aber deutlich seltener auftritt.

Noch bis zum 12. Dezember 2019 werden 15 Studierende der Studiengänge Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) mit Senior*innen des Heinrich-König-Seniorenzentrums in Bochum-Weitmar mit Musik arbeiten. Die Studierenden haben gerade ihre Berufszulassung erhalten, sind also fertige Therapeut*innen und befinden sich im letzten Semester ihres Studiums. Die Therapie mit den Senior*innen ist auf neurologische Erkrankungen wie etwa Demenz oder Parkinson ausgerichtet.

Die Selbsthilfe-Kontaktstelle des Paritätischen in Bochum hat gemeinsam mit neun Selbsthilfegruppen eine Fotoausstellung mit dem Titel ‚Menschen im Austausch‘ erstellt, die ab dem 29. November 2019 in der Hochschule für Gesundheit (Gesundheitscampus 6, 44801 Bochum, 2. Etage vor der hsg-Bibliothek) zu sehen ist.

Zwei Absolvent*innen der hsg Bochum wurden auf dem 10. Hochschultag der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP) am 8. November 2019 in Münster mit dem zweiten Posterpreis ausgezeichnet.

Das Team des Forschungsprojektes ‚HebAB.NRW – Geburtshilfliche Versorgung durch Hebammen in Nordrhein-Westfalen (NRW)‘ hat am 20. November 2019 erste Ergebnisse zur Versorgung von Frauen mit Hebammenhilfe in NRW vorgelegt. Erstmals liegen nun die Studienergebnisse zur Frage vor, ob die Versorgung von Frauen mit Hebammenhilfe in NRW gewährleistet ist. An der bisher umfangreichsten Studie zur geburtshilflichen Versorgung in Deutschland haben 1.783 Frauen und 1.924 Hebammen teilgenommen.

Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, stattete am 19. November 2019 dem „Landesgemeinschaftsstand Nordrhein-Westfalen – Gesundheitswirtschaft. Telematik. Telemedizin.“ auf der Medizinmesse MEDICA einen Besuch ab und sprach mit Akteuren aus den Bereichen Telematik und Telemedizin. Noch bis zum Abschluss der MEDICA am 21. November werden am u. a. vom ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin koordinierten Gemeinschaftsstand 30 Unternehmen, Institutionen und Projekte Innovationen aus den Bereichen Telemedizin und Telematik präsentieren.

MEDICA 2019 in Düsseldorf, Halle 13, Stand D75 / Projekt THERESIAH auf der Fläche des ‚Health it Forums‘

Das Institut für Angewandte Gesundheitsforschung (IAG) der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) präsentiert auf der MEDICA fünf Forschungsprojekte. Vom 18. bis zum 21. November 2019 beantwortet das Team der hsg Bochum am Landesgemeinschaftsstand Nordrhein-Westfalen (ZTG, Halle 13, Stand D75) auf der MEDICA in Düsseldorf Fragen und stellt die Forschungsaktivitäten der hsg Bochum vor. Die Medica ist nach eigenen Angaben mit mehr als 5.200 Ausstellern aus 71 Nationen in 17 Messehallen die größte Veranstaltung für die Medizinbranche weltweit.

Innovatives Werkzeug spart Zeit dank Volltextsuche und Textanalyse

Knapp 28 Stunden pro Woche benötigen Ärzte im Durchschnitt, um Arztbriefe ihrer Fachkollegen zu sichten und zu erfassen, so das Fazit einer Arbeitsgruppe aus Ärzten und Experten mehrerer Unternehmen. Eine neue, intelligente Softwarelösung automatisiert einen großen Teil dieser Arbeit. Ärztinnen und Ärzte können sich in der so eingesparten Zeit ihren Patienten zuwenden.