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n einem Ad-hoc-Papier vom 24. April 2020 haben zehn Expert*innen unter der Federführung von Dr. Markus Zimmermann, Professor für pflegerische Versorgungsforschung an der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum), in einer interdisziplinären Expertise ‚Handlungsempfehlungen zum Schutz vor Infektion und vor sozialer Isolation von Menschen mit Pflegebedürftigkeit und Teilhabebeeinträchtigungen in einer Exit-Strategie‘ gegeben. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen hatte die Empfehlungen in Auftrag gegeben und hat sie am 5. Mai 2020 veröffentlicht.

Mithilfe von Hefezellen konnte ein internationales Team unter Berner Führung Viren für die Forschung nachbauen.

Forschende der Universität Bern haben mit Beteiligung von Prof. Dr. Stephanie Pfänder von der Abteilung für Molekulare und Medizinischen Virologie der RUB das neue Coronavirus Sars-Cov-2 im Hochsicherheitslabor geklont. Die Klone helfen Labors weltweit, Coronaproben zu testen und neue Impfstoffe zu entwickeln sowie antivirale Medikamente zu testen. Darüber berichtet die Zeitschrift Nature am 4. Mai 2020.

p64 MW Flow Modulation Device mit HPC-Beschichtungstechnologie

Die phenox GmbH, ein Pionier auf dem Gebiet innovativer Technologien zur Behandlung neurovaskulärer Erkrankungen, hat die europäische Markteinführung des neuen p64 MW Flow Modulation Device bekannt gegeben. Das Produkt erhielt im Januar 2020 das CE-Zeichen und ist mit der einzigartigen HPC-Oberflächenmodifikation (Hydrophilic Polymer Coating) erhältlich – einer neuen Technologie, die das Potenzial hat, die Patientenversorgung bei vaskulären Eingriffen zu revolutionieren.

ährlich am 5. Mai findet der ‚Internationale Hebammentag‘ statt. In diesem Jahr, welches die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum ‚Internationalen Jahr der Pflegenden und Hebammen‘ erklärt hat, stellt der Studienbereich Hebammenwissenschaft der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) die besondere Situation der Hebammenbetreuung in der Zeit der COVID-19-Pandemie in den Mittelpunkt.

Arbeits- und Ausbildungsplätze gefährdet

Die Kürzung des ursprünglichen Sozialschutzpakets für Zahnarztpraxen auf einen reinen Kredit wird sich unmittelbar auf die Arbeits- und Ausbildungsplätze der mehr als 200.000 Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA) auswirken.

Darauf macht der Verband medizinischer Fachberufe e.V. als Interessenvertretung der Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA) und der angestellten Zahntechniker/innen aufmerksam.

„Viele der mehr als 200.000 sozialversicherungspflichtig beschäftigten ZFA werden ihren Job verlieren, viele der mehr als 30.000 Auszubildenden ihren Ausbildungsbetrieb“, erklärt Sylvia Gabel, Referatsleiterin ZFA im Verband medizinischer Fachberufe e.V.

Ingenieurteams simulieren das Verhalten von Blutgefäßen. So wollen sie abschätzen helfen, ob eine Behandlung notwendig ist und wie sie aussehen sollte.

Wenn sich in Arterien Ablagerungen gebildet haben, die das Blutgefäß zu verschließen drohen oder sich lösen und kleinere Gefäße verstopfen könnten, stehen Medizinerinnen und Mediziner vor der Frage, ob und wie sie eingreifen sollten. Methoden wie die Ballondilatation sind nicht ohne Risiko.

Trotz widriger Umstände bestehen alle sieben Auszubildenden ihr Examen - Abschlussfeier abgesagt

Im letzten Jahr startete an der Pflegeschule des Universitätsklinikums Knappschaftskrankenhaus Bochum erstmals die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegeassistenz. Anders als geplant, aber trotzdem erfolgreich absolvierten die sieben Schüler jetzt unter den erschwerten Bedingungen aufgrund der Corona-Krise ihr Examen. Gefühlsmäßig mischt sich Erleichterung mit ein bisschen Wehmut, denn auf die geplante Abschlussfeier müssen die Absolventen leider verzichten.

Die Ausbreitung des Corona-Virus zwingt aktuell auch viele Ärzte und medizinische Fachangestellte ins Home-Office. Damit unter diesen Umständen der Praxisbetrieb aufrechterhalten werden kann, entscheiden sich immer mehr Praxen für das Mobile Praxis Center von TELEMED, einem Geschäftsbereich der CompuGroup Medical Deutschland AG (CGM). Mehr als 1.000 Praxisinhaber haben sich selbst und ihre Praxismitarbeiter bereits mit der hochsicheren Home-Office-Lösung ausgestattet.

Kritische Fachkräftesituation verhindern

Die Regelungen für das Kurzarbeitergeld müssen den Niedriglohnbereich stärker beachten. Darauf macht der Verband medizinischer Fachberufe e.V. aufmerksam. „Grundsätzlich begrüßen wir, dass die Bundesregierung im Rahmen der Corona-Pandemie beabsichtigt, das Kurzarbeitergeld für den Zeitraum vom 1. Mai bis 31. Dezember 2020 auf bis zu 80 bzw. 87 Prozent des Nettoentgelts zu erhöhen. Das schafft für die Arbeitnehmer/innen mehr Sicherheit“, erklärt dazu Hannelore König, 1. Vorsitzende im geschäftsführenden Vorstand. „Allerdings sollten sich die unterschiedlichen Aufstockungen vorrangig nach der Gehaltshöhe und nicht nur nach der Dauer der Zahlung des Kurzarbeitergeldes richten.“

Mithilfe der neuen Umfrage-Software teamPolly erhalten Krankenhäuser und Pflegeheime ein Echtzeit-Lagebild über Covid-19-Symptome in der Belegschaft.

Zunehmend steigen die Coronavirus-Infektionen unter Ärzten und Pflegekräften. Die größte Gefahr ist eine unerkannte Ausbreitung in kritischen Bereichen. Deshalb hat die Bochumer smart-Q Softwaresysteme GmbH mit teamPolly ein neues Tool entwickelt, das Krankenhäuser und Pflegeheime frühzeitig vor möglichen Infektionen in der Belegschaft warnt. Über Ostern wurde die Software in einem Krankenhaus-Verbund in NRW vorgestellt. Jetzt können Einrichtungen und Unternehmen teamPolly bundesweit einsetzen.

Ein bestimmtes Gen spielt bei der Bekämpfung der leberschädigenden Erkrankung eine große Rolle.

Dringt ein Virus in eine Zelle ein, reagiert das Immunsystem sofort und produziert den Botenstoff Interferon. Dieser aktiviert in allen Zellen der Umgebung Hunderte von hoch spezialisierten Abwehrmechanismen, die verschiedene Schritte der Virusvermehrung hemmen können. Obwohl diese sogenannten interferon-stimulierten Gene das Rückgrat des angeborenen Immunsystems bilden, weiß man bislang nur für wenige, wie sie agieren.

Ambulante Zentren helfen Krankenhäuser, Mediziner und Pflegekräfte zu schützen

Die Angst vor dem COVID-19-Virus ist groß, denn es kann jeden treffen. Kaum jemand wagt sich in diesen Tagen ohne mulmiges Gefühl auf die Straße, geschweige denn zum Arzt. Viele Krankenhäuser und Praxen sind zusätzlich zur Ansteckungsgefahr immensen Belastungen ausgesetzt. Demgegenüber steht die Angst derjenigen Patienten, die befürchten, sich mit dem Virus angesteckt zu haben und schnell Gewissheit möchten. Genau hier setzen die sogenannten Corona-Ambulanzen an.

Krankenkassen wird häufig unterstellt, dass ihre bürokratischen Mühlen langsam mahlen. Die VIACTIV hat jetzt das Gegenteil bewiesen und gezeigt, wie wichtig es ist, als Unternehmen mit flachen Hierarchien sowie klar abgestimmten Prozessen und Verantwortlichkeiten einer Krise zu begegnen. „Wir haben bereits Ende Februar einen Weg gefunden, unsere Mitarbeitenden nicht nur zeitnah über notwendige Maßnahmen zu informieren, sondern sie auf den verschiedenen Ebenen in die Entscheidungen mit einzubeziehen“, sagt Reinhard Brücker, Vorstandsvorsitzender der VIACTIV. Um klare und schnelle Lösungen für die alltäglichen Herausforderungen zu entwickeln, sei der enge Schulterschluss zwischen Personalrat, Personalabteilung und Geschäftsführung wichtig gewesen.

Leere Bibliotheken, geschlossene Hörsäle, Studium von zu Hause – aufgrund der aktuellen Situation prüfen derzeit viele Hochschulen, wie sie Lehrveranstaltungen online gestalten können. Denn auch für Hochschulen geht es jetzt darum, die Ausbreitung des Corona-Virus weiter zu verlangsamen. Damit Medizinstudierende trotzdem möglichst effektiv und nachhaltig lernen können, stellt CompuGroup Medical (CGM) medizinischen Fakultäten für das Sommersemester 2020 Online-Kurse mit fachspezifischen Patientensimulationen in der Virtuellen Klinik „INMEDEA Simulator“ kostenlos zur Verfügung. Der webbasierte Patientensimulator ermöglicht den Studierenden, interaktiv virtuelle Patienten online zu behandeln und so nahezu realistische Erfahrungen zu sammeln.

Die Psyche spielt eine entscheidende Rolle, wenn aus akuten Schmerzen andauernde werden. Warum manche Menschen gefährdeter sind als andere.

Bei rund 35 bis 40 Prozent aller Rückenschmerzpatienten sind die Beschwerden von Dauer. Die Art und Weise, wie man die Schmerzen empfindet und wie sehr sie in der Folge das eigene Leben beeinträchtigen, kann jedoch von Mensch zu Men


Zwei weitere Patienten aus den Niederlanden noch im Bergmannsheil in Behandlung

Eine niederländische Patientin mit COVID-19-Erkrankung konnte am vergangenen Dienstag nach erfolgreicher Behandlung aus dem BG Universitätsklinikum Bergmannsheil entlassen werden. Sie war vor zwei Wochen aus den Niederlanden ins BG Universitätsklinikum Bergmannsheil nach Bochum transportiert worden, um sie hier intensivmedizinisch zu behandeln. Anfang der Woche war die siebzigjährige Frau so weit genesen, dass sie nicht mehr künstlich beatmet werden brauchte und wieder in ihre Heimat überführt werden konnte. Ihre weitere Behandlung wird in den Niederlanden fortgesetzt.

Die Mischungen sind schnell und einfach von den Apotheken herzustellen und können der aktuellen Knappheit an Desinfektionsmitteln abhelfen.

Beide alkoholbasierten Handdesinfektionsmittel, die die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, sind bei korrekter Anwendung wirksam gegen das neuartige Coronavirus Sars-Cov-2. Das hat ein internationales Forschungsteam um Prof. Dr. Stephanie Pfänder von der Abteilung für Molekulare und Medizinische Virologie der Ruhr-Universität Bochum (RUB) bestätigt.

Bochumer Forscherinnen und Forscher identifizierten zwei Hirnregionen, die besonders wichtig für Entscheidungsprozesse beim Lernen sind.

Während des Lernens ist das Gehirn eine Vorhersagemaschine, die unablässig Theorien über unsere Umgebung aufstellt und genau registriert, ob eine Annahme zutrifft oder nicht. Ein Team aus der Neurowissenschaft der Ruhr-Universität Bochum hat gezeigt, dass sich die Erwartungshaltung während dieser Vorhersagen auf die Aktivität verschiedener Hirnnetzwerke auswirkt.

Physiker und Ingenieure der RUB schlagen Modelle vor, mit denen sich der Fortgang der Coronapandemie modellieren lassen könnte.

Basierend auf der Gauß-Verteilung haben Forscher aus Bochum und Zürich die zeitliche Entwicklung der Infektionszahlen und Sterberaten im Zuge der Coronapandemie prognostiziert. In das Modell gingen Daten aus 25 Ländern, unter anderem aus Deutschland, ein. Die Ergebnisse für Deutschland veröffentlichten Prof. Dr. Reinhard Schlickeiser, Seniorprofessor an der Fakultät für Physik und Astronomie der Ruhr-Universität Bochum, und sein Sohn Dr. Frank Schlickeiser am 2. April 2020 auf einem Preprint-Server.