Nachrichten

Volldigitales Gesundheitsmanagement aus einer Hand

Der IT-Hersteller i-SOLUTIONS Health zeigt vom 17. bis 19. April 2018 auf der conhIT in Berlin Best-Practice-Lösungen zur Digitalisierung medizinischer Kernprozesse, mit denen Gesundheitsdienstleister Hürden zwischen IT-Anwendungen, Geräten, Abteilungen, Sektoren und Einrichtungen spielend überwinden.

Anforderungen an zukunftsfähige, elektronische Aktensysteme im Kontext der Nutzerorientierung

Als Ergebnis seiner Sitzung am 13. April 2018 hat das Fachforum Telematik der ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin GmbH in Bochum aktuell ein Positionspapier verabschiedet. Darin werden zentrale Anforderungen an elektronische Aktensysteme unter dem Gesichtspunkt der Nutzerinnen- und Nutzerorientierung formuliert und die relevanten Akteure des Gesundheitswesens aufgefordert, hierzu einen Konsens über gemeinsame Mindestanforderungen zu finden.

Customized-Crosslinking ist Weiterentwicklung der konventionellen OP-Methode

Deutschlandweit leiden rund 40.000 Menschen an der Augenerkrankung Keratokonus, einer fortschreitenden Ausdünnung und kegelförmigen Verformung der Hornhaut des Auges. Mit dem sogenannten „Customized-Crosslinking“ bietet die Augenklinik am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum Betroffenen nun eine neue und schonende Behandlungsmethode an.

Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, hat am 11. April 2018 die Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum besucht. Im Rahmen des Antrittsbesuchs der Ministerin hatte das hsg-Präsidium die Gelegenheit, ihr die hsg auf dem Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen vorzustellen, die im Jahr 2009 von der Landesregierung NRW gegründet wurde.

Wie Moleküle durch Membranen gelangen.

Die atomaren Details des Transports von Molekülen durch biologische Membranen konnte ein Forscherteam der Ruhr-Universität Bochum (RUB) aufklären. Mit Computersimulationen und spektroskopischen Experimenten gelang der Einblick in die Arbeit der sogenannten ABC-Transporter. Diese Proteine spielen eine wichtige Rolle bei Resistenzen von Tumorzellen und Bakterien gegen Medikamente. Die Forscherinnen und Forscher um Prof. Dr. Lars Schäfer und Prof. Dr. Enrica Bordignon, die im Exzellenzcluster Ruhr Explores Solvation, kurz Resolv (http://www.solvation.de), zusammenarbeiten, berichten im Journal of the American Chemical Society vom 16. März 2018.

Vier Studentinnen des Bachelor-Studiengangs ‚Gesundheit und Diversity‘ der Hochschule für Gesundheit (hsg) haben ein Erklär-Video zur Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes erstellt: Sibel Erk, Hazal Kandemir, Burcu Demirci und Mahur Hesamiashrafi. Das Video ist bereits einem Fachpublikum vorgestellt worden und jetzt online.

Älteste ehrenamtliche Krankenhaushilfe in Bochum feiert Jubiläum mit Oberbürgermeister Thomas Eiskirch

Sie begleiten Patienten, erledigen Besorgungen für sie und nehmen sich Zeit für Gespräche am Patientenbett: Die „Grünen Damen und Herren“ des BG Universitätsklinikums Bergmannsheil. Vor 40 Jahren wurde der ehrenamtliche Dienst im Bergmannsheil aufgebaut. Es ist damit die älteste Krankenhaushilfe in Bochum. Gestern feierten die rund 60 Mitglieder des Teams gemeinsam mit der Geschäftsführung und Krankenhausbetriebsleitung sowie mehreren Ehrengästen ihr Jubiläum im Hörsaal des Bergmannsheil. Auch Oberbürgermeister Thomas Eiskirch war gekommen, um die Arbeit der „Grünen Damen und Herren“ zu würdigen.

Landeszentrum Gesundheit NRW und ZTG zum vierten Mal auf der conhIT

Vom 17. bis 19 April 2018 findet in Berlin die Connecting Healthcare IT (conhIT) statt, Europas größte Fachmesse für Informationstechnologien im Gesundheitswesen. Das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) und die ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin GmbH organisieren zum vierten Mal den Landesgemeinschaftsstand Nordrhein-Westfalen. Das Interesse der Aussteller am Landesgemeinschaftsstand ist ungebrochen hoch: Insgesamt 18 nordrhein-westfälische Unternehmen, Hochschulen und Landesinstitutionen präsentieren unter dem Motto „Germany at its best“ in Berlin Innovationen, Entwicklungen und Neuheiten rund um die Themen Telematik im Gesundheitswesen, Telemedizin und Gesundheits-IT.

IT-Sicherheit macht auch vor dem Rettungsdienst nicht halt

Wer einen Rettungswagen ruft oder auf selbst auf schnelle Hilfe angewiesen ist, hat in der Regel andere Sorgen als den Schutz seiner persönlichen Daten. Daher müssen sich alle Beteiligten darauf verlassen, dass die eingesetzten Geräte sicher sind. Dass das jedoch nicht immer der Fall ist, zeigt ein aktuelles Beispiel.

Derzeit kann die Krankheit erst bei Auftreten der ersten Symptome festgestellt werden – zu spät für wirksame Therapien.

Ein neu entwickelter Bluttest kann im Mittel acht Jahre vor der klinischen Diagnose auf eine Alzheimer-Erkrankung hinweisen. Das zeigten Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum (RUB), des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Krebsregisters Saarland mit einer großen populationsbezogenen Kohortenstudie aus dem Saarland. Die Ergebnisse sind in „EMBO Molecular Medicine“ vom 6. April 2018 veröffentlicht.

Zu Beginn des Sommersemesters 2018 hat Dr. Anna Mikhof den Ruf für die Professur Gesundheitspsychologie über die Lebensspanne am Department of Community Health (DoCH) der Hochschule für Gesundheit (hsg) angenommen. Seit zwei Jahren ist die Psychologin Vertretungsprofessorin an der hsg. „Anna Mikhof bringt vielfältige Perspektiven aus gesundheitspsychologischen, arbeits- und organisationspsychologischer, klinisch-psychologischer sowie kultur- und positiv-psychologischer Sicht mit in das Department ein. 

Am Dienstag, am 3. April 2018, wurde Prof. Dr. Thomas Evers, Vize-Präsident für den Bereich Studium und Lehre an der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum, mit einer kleinen Feier im Atrium der hsg verabschiedet. Er wird zum 9. April 2018 als Gruppenleiter in das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen wechseln.

Die Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum hat seit Anfang April 2018 Räumlichkeiten auf dem Gesundheitscampus Bochum angemietet. In dem dreigeschossigen Bürogebäude auf dem Gesundheitscampus-Süd 9 der WirtschaftsEntwicklungs-Gesellschaft Bochum mbH, das in fußläufiger Entfernung der hsg liegt, sind durch den Wegzug der Mitarbeiter*innen des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) Räumlichkeiten frei geworden. Die hsg wird in den zwei angemieteten Etagen des Gebäudes in den nächsten Wochen neue Arbeitsplätze einrichten.

Aus dem Studienbereich Hebammenwissenschaft der Hochschule für Gesundheit (hsg) sind vom 17. bis zum 28. März 2018 Professorin Dr. Nicola Bauer und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Andrea Villmar an der der School of Nursing and Midwifery der Griffith University in Queensland (Australien) gewesen. Dabei ging es vor allem um einen wissenschaftlichen Austausch über das Forschungsprojekt HebAB.NRW, das an der hsg durchgeführt wird.

Kolleg eröffnet

Startschuss mit Ministerin: Die Arbeit in einem neuen nordrhein-westfälischen Graduiertenkolleg zur Cyber-Sicherheit hat begonnen.

Neurochirurgen des Bergmannsheil und RUB-Forscher untersuchen in einem DGUV-geförderten Projekt den prognostischen Nutzen von Proteomanalysen beim Schädel-Hirn-Trauma

Schwerwiegende Krankheitsverläufe nach einem schweren Schädel-Hirn-Trauma (SHT) frühzeitig zu erkennen: dieses Ziel verfolgt eine Arbeitsgruppe von Neurochirurgen der BG Kliniken Frankfurt, Halle und Murnau unter Federführung des BG Universitätsklinikums Bergmannsheil in Kooperation mit dem Medizinischen Proteom-Center (MPC) der Ruhr-Universität Bochum. Im Rahmen dieser Studie wird untersucht, ob sich auf der Basis von sogenannten Proteomanalysen an Hirngewebe, Serum und Liquor von Betroffenen bislang unbekannte Biomarker identifizieren lassen, die zur Früherkennung von sekundär auftretenden Hirnschäden genutzt werden können. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) fördert diese Studie zwei Jahre mit über 400.000 Euro.

In der virtuellen Welt untersuchen Forscher die Grundlagen für die Mensch-Maschine-Zusammenarbeit.

Für Patienten, die nach einem Unfall oder einer Erkrankung halsabwärts gelähmt sind, wäre es ein ungeheurer Gewinn an Eigenständigkeit: ein Roboterarm, der sich steuern lässt wie ein eigenes Körperteil. Die Emmy-Noether-Nachwuchsforschergruppe von Dr. Christian Klaes arbeitet daran, diesen Traum wahr zu machen.

Die Impulse für solche Bewegungen, etwa das Heben einer Tasse zum Mund, würde der Arm direkt aus dem Gehirn des Patienten bekommen. Die Signale der beteiligten Nervenzellen kann man über kleine sogenannte Elektroden-Arrays ableiten, die den Patienten in die entsprechenden Gehirnbereiche implantiert werden.

Angela Rocholl, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studienbereich Hebammenwissenschaft der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum, war vom 11. bis zum 14. März 2018 in Leicester an der De Montfort Universität zu Besuch. Erasmus+, ein Förderprogramm der Europäischen Union, zu dem auch das europäische Kooperationsprogramm im Hochschulbereich gehört, machte ihren Aufenthalt dort möglich. Sie nahm unter anderem an einer Vorlesung der Hebammenstudierenden im ersten Semester teil, in der sie einen Kurzvortrag über die hsg hielt. „Es gab einige Nachfragen zum Gesundheitssystem in Deutschland. Die Studierenden waren insbesondere über die Durchführung der praktischen Prüfungen, die es in Großbritannien nicht gibt, sehr erstaunt“, berichtete Angela Rocholl.

Meistens verhält sich Bindegewebe wie ein Gummiband. Aber nicht immer.

Bei der Übertragung von Muskelkraft auf das Skelett spielt das Bindegewebe eine wichtige Rolle: Sogenannte Aponeurosen umhüllen die Muskeln, unterteilen sie in ihrem Innern, und gehen in Sehnen über. Dehnt man den Muskel passiv, verhalten sich die Aponeurosen wie ein Gummiband, das länger und schmaler wird. Beim aktiven Zusammenziehen des Muskels werden die Aponeurosen jedoch länger und zugleich breiter. Somit werden sie auch steifer und wirken auf den Muskel zurück. Das hat Dr. Brent Raiteri vom Lehrstuhl Bewegungswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum (RUB) gemeinsam mit Kollegen der University of Queensland mit Hilfe von Ultraschalluntersuchen herausgefunden. Sie berichten im Journal PNAS in der Ausgabe vom 19. März 2018.