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Älteste ehrenamtliche Krankenhaushilfe in Bochum feiert Jubiläum mit Oberbürgermeister Thomas Eiskirch

Sie begleiten Patienten, erledigen Besorgungen für sie und nehmen sich Zeit für Gespräche am Patientenbett: Die „Grünen Damen und Herren“ des BG Universitätsklinikums Bergmannsheil. Vor 40 Jahren wurde der ehrenamtliche Dienst im Bergmannsheil aufgebaut. Es ist damit die älteste Krankenhaushilfe in Bochum. Gestern feierten die rund 60 Mitglieder des Teams gemeinsam mit der Geschäftsführung und Krankenhausbetriebsleitung sowie mehreren Ehrengästen ihr Jubiläum im Hörsaal des Bergmannsheil. Auch Oberbürgermeister Thomas Eiskirch war gekommen, um die Arbeit der „Grünen Damen und Herren“ zu würdigen.

Landeszentrum Gesundheit NRW und ZTG zum vierten Mal auf der conhIT

Vom 17. bis 19 April 2018 findet in Berlin die Connecting Healthcare IT (conhIT) statt, Europas größte Fachmesse für Informationstechnologien im Gesundheitswesen. Das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) und die ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin GmbH organisieren zum vierten Mal den Landesgemeinschaftsstand Nordrhein-Westfalen. Das Interesse der Aussteller am Landesgemeinschaftsstand ist ungebrochen hoch: Insgesamt 18 nordrhein-westfälische Unternehmen, Hochschulen und Landesinstitutionen präsentieren unter dem Motto „Germany at its best“ in Berlin Innovationen, Entwicklungen und Neuheiten rund um die Themen Telematik im Gesundheitswesen, Telemedizin und Gesundheits-IT.

IT-Sicherheit macht auch vor dem Rettungsdienst nicht halt

Wer einen Rettungswagen ruft oder auf selbst auf schnelle Hilfe angewiesen ist, hat in der Regel andere Sorgen als den Schutz seiner persönlichen Daten. Daher müssen sich alle Beteiligten darauf verlassen, dass die eingesetzten Geräte sicher sind. Dass das jedoch nicht immer der Fall ist, zeigt ein aktuelles Beispiel.

Derzeit kann die Krankheit erst bei Auftreten der ersten Symptome festgestellt werden – zu spät für wirksame Therapien.

Ein neu entwickelter Bluttest kann im Mittel acht Jahre vor der klinischen Diagnose auf eine Alzheimer-Erkrankung hinweisen. Das zeigten Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum (RUB), des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Krebsregisters Saarland mit einer großen populationsbezogenen Kohortenstudie aus dem Saarland. Die Ergebnisse sind in „EMBO Molecular Medicine“ vom 6. April 2018 veröffentlicht.

Zu Beginn des Sommersemesters 2018 hat Dr. Anna Mikhof den Ruf für die Professur Gesundheitspsychologie über die Lebensspanne am Department of Community Health (DoCH) der Hochschule für Gesundheit (hsg) angenommen. Seit zwei Jahren ist die Psychologin Vertretungsprofessorin an der hsg. „Anna Mikhof bringt vielfältige Perspektiven aus gesundheitspsychologischen, arbeits- und organisationspsychologischer, klinisch-psychologischer sowie kultur- und positiv-psychologischer Sicht mit in das Department ein. 

Am Dienstag, am 3. April 2018, wurde Prof. Dr. Thomas Evers, Vize-Präsident für den Bereich Studium und Lehre an der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum, mit einer kleinen Feier im Atrium der hsg verabschiedet. Er wird zum 9. April 2018 als Gruppenleiter in das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen wechseln.

Die Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum hat seit Anfang April 2018 Räumlichkeiten auf dem Gesundheitscampus Bochum angemietet. In dem dreigeschossigen Bürogebäude auf dem Gesundheitscampus-Süd 9 der WirtschaftsEntwicklungs-Gesellschaft Bochum mbH, das in fußläufiger Entfernung der hsg liegt, sind durch den Wegzug der Mitarbeiter*innen des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) Räumlichkeiten frei geworden. Die hsg wird in den zwei angemieteten Etagen des Gebäudes in den nächsten Wochen neue Arbeitsplätze einrichten.

Aus dem Studienbereich Hebammenwissenschaft der Hochschule für Gesundheit (hsg) sind vom 17. bis zum 28. März 2018 Professorin Dr. Nicola Bauer und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Andrea Villmar an der der School of Nursing and Midwifery der Griffith University in Queensland (Australien) gewesen. Dabei ging es vor allem um einen wissenschaftlichen Austausch über das Forschungsprojekt HebAB.NRW, das an der hsg durchgeführt wird.

Kolleg eröffnet

Startschuss mit Ministerin: Die Arbeit in einem neuen nordrhein-westfälischen Graduiertenkolleg zur Cyber-Sicherheit hat begonnen.

Neurochirurgen des Bergmannsheil und RUB-Forscher untersuchen in einem DGUV-geförderten Projekt den prognostischen Nutzen von Proteomanalysen beim Schädel-Hirn-Trauma

Schwerwiegende Krankheitsverläufe nach einem schweren Schädel-Hirn-Trauma (SHT) frühzeitig zu erkennen: dieses Ziel verfolgt eine Arbeitsgruppe von Neurochirurgen der BG Kliniken Frankfurt, Halle und Murnau unter Federführung des BG Universitätsklinikums Bergmannsheil in Kooperation mit dem Medizinischen Proteom-Center (MPC) der Ruhr-Universität Bochum. Im Rahmen dieser Studie wird untersucht, ob sich auf der Basis von sogenannten Proteomanalysen an Hirngewebe, Serum und Liquor von Betroffenen bislang unbekannte Biomarker identifizieren lassen, die zur Früherkennung von sekundär auftretenden Hirnschäden genutzt werden können. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) fördert diese Studie zwei Jahre mit über 400.000 Euro.

In der virtuellen Welt untersuchen Forscher die Grundlagen für die Mensch-Maschine-Zusammenarbeit.

Für Patienten, die nach einem Unfall oder einer Erkrankung halsabwärts gelähmt sind, wäre es ein ungeheurer Gewinn an Eigenständigkeit: ein Roboterarm, der sich steuern lässt wie ein eigenes Körperteil. Die Emmy-Noether-Nachwuchsforschergruppe von Dr. Christian Klaes arbeitet daran, diesen Traum wahr zu machen.

Die Impulse für solche Bewegungen, etwa das Heben einer Tasse zum Mund, würde der Arm direkt aus dem Gehirn des Patienten bekommen. Die Signale der beteiligten Nervenzellen kann man über kleine sogenannte Elektroden-Arrays ableiten, die den Patienten in die entsprechenden Gehirnbereiche implantiert werden.

Angela Rocholl, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studienbereich Hebammenwissenschaft der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum, war vom 11. bis zum 14. März 2018 in Leicester an der De Montfort Universität zu Besuch. Erasmus+, ein Förderprogramm der Europäischen Union, zu dem auch das europäische Kooperationsprogramm im Hochschulbereich gehört, machte ihren Aufenthalt dort möglich. Sie nahm unter anderem an einer Vorlesung der Hebammenstudierenden im ersten Semester teil, in der sie einen Kurzvortrag über die hsg hielt. „Es gab einige Nachfragen zum Gesundheitssystem in Deutschland. Die Studierenden waren insbesondere über die Durchführung der praktischen Prüfungen, die es in Großbritannien nicht gibt, sehr erstaunt“, berichtete Angela Rocholl.

Meistens verhält sich Bindegewebe wie ein Gummiband. Aber nicht immer.

Bei der Übertragung von Muskelkraft auf das Skelett spielt das Bindegewebe eine wichtige Rolle: Sogenannte Aponeurosen umhüllen die Muskeln, unterteilen sie in ihrem Innern, und gehen in Sehnen über. Dehnt man den Muskel passiv, verhalten sich die Aponeurosen wie ein Gummiband, das länger und schmaler wird. Beim aktiven Zusammenziehen des Muskels werden die Aponeurosen jedoch länger und zugleich breiter. Somit werden sie auch steifer und wirken auf den Muskel zurück. Das hat Dr. Brent Raiteri vom Lehrstuhl Bewegungswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum (RUB) gemeinsam mit Kollegen der University of Queensland mit Hilfe von Ultraschalluntersuchen herausgefunden. Sie berichten im Journal PNAS in der Ausgabe vom 19. März 2018.

Wie eine bezweifelte Hypothese zur Gewissheit geworden ist.

Ras-Proteine sind molekulare Schalter, die in unserem Körper entscheiden, ob und wann Zellen sich teilen. Ist ihre Funktion gestört, können sich zum Beispiel Tumore bilden. Weitere Details des An- und Ausschaltens konnte ein Forscherteam um Prof. Dr. Klaus Gerwert vom Lehrstuhl für Biophysik der Ruhr-Universität Bochum (RUB) dank kombinierter Methoden ermitteln und somit die Hypothese bestätigen, dass der Bindungspartner von Ras im gebundenen Zustand keine Wasserstoffatome an den Phosphaten enthält. Das renommierte Journal of Biological Chemistry widmet dem Bericht über diese Arbeit seinen Titel vom 16. März 2018.

hsg bietet ihre Expertise an

Die Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum wirkt seit ihrer Gründung im Jahr 2009 und insbesondere seit Einführung ihres Bachelor-Studiengangs Hebammenkunde daran mit, die Akademisierung der Hebammenausbildung in Deutschland voranzutreiben. „In Bochum greifen wir mittlerweile an der bundesweit ersten staatlichen Hochschule für Gesundheitsberufe auf eine fast achtjährige Expertise im Bereich der Hochschulausbildung von Hebammen zurück. Wir freuen uns, dass auch bundesweit in diesen Tagen Bewegung in die Debatte kommt“, erklärte Prof. Dr. Annette Bernloehr, Professorin für Hebammenwissenschaft an der hsg, heute in Bochum.

Die KlimaExpo.NRW hat das Projekt zur Sanierung von privaten Wohngebäuden samt der Entwicklung von Konzepten zur Förderung dieser Sanierung, an dem Prof. Dr. Heike Köckler beteiligt ist, ausgezeichnet. Heike Köckler, Professorin für Sozialraum und Gesundheit an der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum, leitet im Rahmen des Verbundprojekts ‚Sandy‘ (Sanierung dynamisch) ein Teilprojekt. In diesem Projekt wurden Haushaltseigentümer befragt. Zudem beschäftigt sich Frau Köckler mit der gesundheitlichen Dimension einer energetischen Wohngebäudesanierung. Diese liegen beim Schallschutz, einem erhöhten Sicherheitsempfinden durch einbruchsichere Türen und Fenster, den Abbau von Barrieren und Schutz vor Hitze bspw. durch Dämmung. ‚Sandy‘ wird im Verbund mit anderen Hochschulen und Praxispartnern durchgeführt und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Ergebnisse des Modellvorhabens sprechen für mehr Autonomie

Die Ergebnisse des Modellvorhabens für mehr Autonomie in der Physiotherapie von BIG direkt gesund und IFK wurden mit Spannung erwartet. Evaluiert wurde, welche Auswirkungen die Therapiefreiheit für Physiotherapeuten auf die Versorgungsqualität und die Kostenentwicklung hat. Die Ergebnisse der Studie zeichnen folgendes Bild: Im Therapieverlauf verringerten sich die Beschwerden der Patienten deutlich, ohne Mehrkosten für die Krankenkassen. Unter physiotherapeutischem Management war die Behandlungsdauer zudem kürzer als unter Ärzteregie. BIG direkt gesund und IFK fordern anhand dieser Ergebnisse jetzt den Gesetzgeber auf, einen Schritt weiterzugehen und Modellvorhaben zum Direktzugang in der Physiotherapie im Rahmen des SGB V zu ermöglichen.

Am 9. März 2018 hat NRW-Landtagsabgeordneter Mehrdad Mostofizadeh, Sprecher des Landtagsausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Fraktion Grüne im Landtag, die Hochschule für Gesundheit (hsg) besucht. Sein einstündiger hsg-Besuch war Bestandteil einer Besichtigung des Gesundheitscampus Bochum.

Freund oder Feind, kariert oder gestreift – das Gehirn sortiert die Umwelt ständig in Kategorien. Wie das auch unter Druck gut klappt, haben Forscher der RUB untersucht.

Wenn Menschen Situationen in Sekundenschnelle einordnen müssen, hilft es, auf gelernte Kategorien zurückgreifen zu können. Wie gut das Lernen von Kategorien in stressigen Situationen funktioniert, haben Psychologen der Ruhr-Universität Bochum mittels Elektroenzephalografie, kurz EEG, untersucht. Im „Journal of Cognitive Neuroscience“ beschreiben sie einen Mechanismus, mit dem das Gehirn Stress kompensieren könnte.