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Für eine Befragung werden Hebammen und Entbindungspfleger in Nordrhein-Westfalen gesucht

Damit die aktuelle Situation der Hebammenversorgung in Nordrhein-Westfalen mit Zahlen belegt werden kann, ist seit dem 1. Februar 2018 die Hebammenbefragung im Forschungsprojekt ‚HebAB.NRW – Geburtshilfliche Versorgung durch Hebammen in Nordrhein-Westfalen‘ online. Auf der Website www.hebab.nrw können alle Hebammen, die in Nordrhein-Westfalen leben oder arbeiten, den Link zur Befragung finden. Die landesweite Befragung möchte alle Hebammen und Entbindungspfleger erreichen, die klinisch oder freiberuflich tätig, in der Ausbildung, Lehre oder Forschung arbeiten. Und auch die, die sich in Elternzeit befinden oder ganz aus dem Beruf ausgestiegen sind.

Im Modellprojekt „elektronische Visite“ kommunizieren seit Mai 2016 neun Pflegeheime und elf Arztpraxen mit der gleichnamigen Videosprechstunde. Kürzlich wurde die 1.000 Sprechstunde durchgeführt. Eine begleitende Auswertung bescheinigt die Effektivität des Projektes.

Patienten profitieren von optimaler Behandlung bei einem Oberschenkel-Knochenbruch

Das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum wurde jetzt gemeinsam mit dem Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund als „Alters-Trauma-Zentrum“ der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) zertifiziert. Für den Patienten bedeutet dies eine optimale Frakturversorgung beispielsweise bei einem Knochenbruch des Oberschenkels, eine gute Betreuung vor, während und nach der Operation sowie eine individuell angepasste, strukturierte und rehabilitative Behandlung. Zudem wird die enge kollegiale Zusammenarbeit von Unfallchirurgen und Geriatern durch die gemeinsame Zertifizierung zum Alters-Trauma-Zentrum DGU sichtbar unterstützt. Die inhaltlichen Anforderungen der Zertifizierung sollen einerseits die Sinne der Unfallchirurgen für altersspezifische Komorbiditäten (Begleiterkrankungen) schärfen, zum anderen soll den Geriatern der Blick für die unfallchirurgische Komplexität nicht verloren gehen.

Warum gedehnte Muskeln so stark sind.

Sich mit einem schweren Rucksack auf dem Rücken hinzusetzen ist möglich. Aber wie kommt man dann wieder hoch? Zumeist nicht ohne Hilfe. Der Grund: Gedehnte Muskeln können mehr Kraft aufbringen als nicht gedehnte. Was dahintersteckt, erforschen Bewegungswissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Prof. Dr. Daniel Hahn. Ihre Ergebnisse könnten helfen, Prothesen und Hilfsmittel zu verbessern.

Neuorganisation der Noteinsatzfahrzeuge verbessert zeitnahe Versorgung der Patienten

Mit Beginn des Jahres wurde die Bereitstellung der Noteinsatzfahrzeuge in Bochum und Wattenscheid neu organisiert, daraus ergeben sich auch Änderungen für das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum. Bisher war vom Standort Langendreer aus ein Notarzt werktags in der Zeit von 9 bis 19 Uhr zu lebensrettenden Einsätzen im Bochumer Osten im Dienst. Seit ersten Januar nun stellt das Knappschaftskrankenhaus rund um die Uhr und an sieben Tagen der Woche einen Notarzt, der direkt an der Hauptfeuer- und Rettungswache in Bochum-Werne stationiert ist. Aufgrund des zentraleren Standortes können neben Langendreer und Werne nun auch Innenstadtrandbereiche wie Altenbochum sowie mit Gerthe auch Teile des Nordens abgedeckt werden. Im Gegensatz zur bisherigen Praxis, bei der der Notarzt während der Zeit, in der er nicht unterwegs war, in der Klinik administrative Aufgaben übernahm, bis er per Piepser zum Einsatz gerufen wurde, ist er durch den neuen Standort in Werne jetzt komplett aus dem Klinikbetrieb herausgenommen. Dank der dadurch entstandenen räumlichen Nähe können Feuerwehr und Rettungsdienst noch besser miteinander verzahnt und Abläufe verbessert werden.

Bochum ist DER Standort der Gesundheitswirtschaft im Westen Deutschlands, in Nordrhein-Westfalen, im Ruhrgebiet. Der Gesundheitscampus in Bochum ist ein Erfolgsmodell: Er bietet eine einmalige Kombination aus öffentlichen Einrichtungen der Gesundheitsadministration und -forschung sowie Flächen für innovative Unternehmen auf dem Gebiet der Gesundheitswirtschaft.

Projekte zur Digitalisierung / Zusammenarbeit und Transfer

Prof. Dr. Andreas Pinkwart, nordrhein-westfälischer Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, hat sich bei seinem Besuch der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum am 29. Januar 2018 erfreut gezeigt, „das fertig zu sehen, was wir gemeinsam geplant haben. Es ist ein schöner Campus geworden“.

Seit 1993 kommen immer wieder neue Medikamente gegen die Krankheit auf den Markt. Sie alle sind mit Chancen und Risiken verbunden. Ein Überblick fehlte bislang.

Für die medikamentöse Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) hat ein internationales Team 20 Richtlinien zusammengestellt. Sie machen Chancen und Risiken, mit denen diese Substanzen verbunden sind, transparent und sollen Betroffene so dabei unterstützen, die passende Arznei für den jeweiligen Fall auszuwählen.

Personen mit beginnender Hörminderung / Cochlea-Implantat(en)

Im Rahmen des Forschungsprojektes ‚Train2Hear‘ arbeiten die Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum, die Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des St. Elisabeth-Krankenhauses der Ruhr-Universität Bochum, die Firma Kampmann Hörsysteme und die Firma Q2Web GmbH daran, die Hör-Rehabilitation zu verbessern. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines teletherapeutischen Hörtrainings. Damit dieses den Bedürfnissen und Wünschen der späteren Nutzer*innen entspricht, werden sie in den Planungsprozess einbezogen.

Universitätskliniken forcieren die Vernetzung

Zufrieden zeigt sich Marcus Kremers, Geschäftsführender Gesellschafter der MedEcon Telemedizin GmbH, mit den Entwicklungen und Ergebnissen des Jahres 2017 im Westdeutschen Teleradiologieverbund: „Neue Höchstzahlen und ein gesteigertes Interesse in angrenzende Regionen lassen für 2018 ein weiteres Wachstum erwarten. Besonders die technischen Entwicklungen versprechen die Etablierung weiterer Anwendungsszenarien und Kooperationen im Verbund.“

Rund zwölf Prozent leiden an der chronisch obstruktiver Lungenerkrankung

Forscher haben neue Wirkstoffkandidaten gegen die chronisch obstruktive Lungenerkrankung, kurz COPD, gefunden. Die bislang nicht heilbare Krankheit ist eine der häufigsten Todesursachen weltweit und wird meist durch Rauchen ausgelöst. Zwei anti-entzündliche Substanzen erwiesen sich in den aktuellen präklinischen Studien als wirksamer als bislang verwendete Präparate. Die Ergebnisse sind im Journal of Allergy and Clinical Immunology erschienen.

Dr. Tina Groll zum 1. Januar 2018 in neuer Funktion tätig

Dr. Tina Groll ist neue Kaufmännische Direktorin des Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikums Bergmannsheil. Die 43-Jährige arbeitete unter anderem bei einer größeren Sozietät als Anwältin für Wirtschaftsrecht, füllte die Stabsstelle Recht im Marienhospital Herne aus und war als Juristin bei der katholischen Beteiligungsgesellschaft des Bistums Essen beschäftigt. Anfang 2016 wurde sie Leiterin der Stabsstelle Recht, Revision und Beteiligungen im Bergmannsheil in Bochum. Später wechselte sie in den Bereich Recht / Zentrale Vergabestelle der BG Kliniken in Berlin, wo sie bis zuletzt tätig war.

Edmund Heller, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) in Nordrhein-Westfalen, hat am 10. Januar 2018 die Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum besucht, um sich mit dem hsg-Präsidium über die Studiengänge in den Bereichen Gesundheit und Pflege auszutauschen. Es war der Antrittsbesuch von Edmund Heller, der seit Ende Juni 2017 Staatssekretär im Gesundheitsministerium ist. In einer kleinen Führung durch den im Sommer 2015 bezogenen Neubau der hsg auf den Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen in Bochum lernte er die Hochschule kennen.

Verbleibstudie befragt Absolvent*innen und Arbeitgeber

Im Frühjahr 2018 werden im Rahmen eines Forschungsprojektes rund 100 Arbeitgeber*innen sowie rund 900 Absolvent*innen befragt, die ihr Studium in einem der elf Modellstudiengänge in den Gesundheitsfachberufen an den sieben Hochschulstandorten in Nordrhein-Westfalen abgeschlossen haben.

Ab der nächsten Woche wird in ein weiteres Gebäude auf dem Gesundheitscampus in Bochum mit Leben gefüllt sein: Das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG.NRW) bezieht am Wochenende mit 124 von 158 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als erster Nutzer den neuen Gebäudeteil A.

Dr. Jan Dieris-Hirche an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Dr. Jan Dieris-Hirche leitet seit dem 1. Januar 2018 die Medienambulanz der LWL-Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Ruhr-Universität Bochum im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und löst damit Dr. Bert te Wildt ab, der zu Jahresbeginn zu einer Klinik in Süddeutschland wechselte.

Anfang Mai 2018 wird sich der hochschulübergreifende Arbeitskreis ‚Angewandte Gesprächsforschung‘ an der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum treffen. Ausgerichtet wird dieses 62. Treffen des Arbeitskreises von Christina Guedes Correia, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ruhr-Universität Bochum (Germanistische Linguistik und Sprachdidaktik), und Dr. André Posenau, Professor für Interaktion und interprofessionelle Kommunikation in Pflege- und Gesundheitsfachberufen im Department für Pflegewissenschaft der hsg. Teilnehmen können alle interessierten Personen nach einer Anmeldung bis zum 15.04.2018 mit diesem Anmeldeformular.

Beispiel für Bildergalerie Bildunterschrift

Start frei hieß es am Mittwoch, den 18. Oktober 2017, für den elften Bochumer Gründungswettbewerb Senkrechtstarter auf dem G Data Campus an der Königsallee. Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer treten in diesem Jahr an, um in den kommenden sechs Monaten den besten Businessplan Bochums zu schreiben. In den letzten zehn Wettbewerben hat sich der Senkrechtstarter zu einem der renommiertesten Angebote der Bochum Wirtschaftsentwicklung mit konstant hohen Anmeldezahlen entwickelt.