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Gipfeltreffen für die Umsetzung der semantischen Interoperabilität in der sektorübergreifenden Kommunikation des digitalen Gesundheitswesens

Die Abgeordneten des Arbeitskreises ‚Arbeit, Gesundheit & Soziales‘ der SPD-Landtagsfraktion haben am 26. September 2018 in den Räumen der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) auf dem Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen getagt.

An der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) wurden am 24. September 2018 über 400 Studienanfänger*innen zum Wintersemester 2018/2019 begrüßt. Nach der Immatrikulationsfeier, die im Atrium der hsg Bochum stattfand, begann für die Studienanfänger*innen die Orientierungswoche.

Das vierte Gesamttreffen des FALKO-Konsortiums mit 16 Verbundpartnern und der betreuenden LeitmarktAgentur.NRW fand am 19.09.2018 bei der VISUS Health IT in Bochum statt.

Etwa zwei Prozent der deutschen Bevölkerung sind von einer Borderline-Persönlichkeitsstörung betroffen. Unter den ambulanten psychiatrischen Patienten sind zehn Prozent Borderline-erkrankte Frauen und Männer anzutreffen und unter den vollstationären bis zu 20 Prozent. Allgemein ist der Frauenanteil allerdings höher. Die Betroffenen sind emotional instabil und leiden unter ihrer gestörten Beziehungsgestaltung.

Menschliche Haarwurzelzellen besitzen Duftrezeptoren, und deren Aktivierung mit einem sandelholzartigen Duft kann die Lebensdauer von Haaren verlängern. Das fanden Forscher des Monasterium Laboratory in Münster, der University of Manchester und der Ruhr-Universität Bochum in Organkulturexperimenten heraus. Das Team beschreibt die Ergebnisse in der Zeitschrift Nature Communications, online veröffentlicht am 18. September 2018. „Die Befunde eröffnen neue Wege in der Behandlung von Haarausfall“, resümiert der Bochumer Duftforscher Prof. Dr. Dr. Dr. habil. Hanns Hatt, einer der Autoren.

„Wasser marsch“- Nein, geflutet wird das Treppenhaus zum Glück nicht! Das einzige, was läuft, ist der Schweiß. Die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner müssen in voller Montur, mit Schläuchen und Atemschutzgeräten die 18 Etagen des höchsten Gebäudes in Bochum mehrmals rauf und natürlich auch wieder runter.

Die i-SOLUTIONS Health GmbH, Hersteller von Informationssystemen für das Gesundheitswesen, verbindet Praxen und Krankenhäuser mit der Telematikinfrastruktur (TI), deren Nutzung ab Januar 2019 verpflichtend wird. Bei der Anbindung der Leistungserbringer an die Telematikinfrastruktur arbeitet i-SOLUTIONS Health eng mit der T-Systems zusammen, die dem IT-Spezialisten den TI-Konnektor zuliefert.

Am 5. und 6. September 2018 startete erstmals der Kongress INNOlab auf dem Gesundheitscampus in Bochum. In der Hochschule für Gesundheit und der Aesculap Akademie diskutierten über 400 Wissenschaftler, Angehörige der Heilberufe und Vertreter aus Unternehmen und Politik dabei primär über neue Wege der Versorgung und Zukunft der Arbeit. Digitalisierung bietet dabei Möglichkeiten für innovative Gesundheitslösungen.

Was im Gehirn passiert, wenn Menschen willentlich etwas vergessen, hat ein Team der Ruhr-Universität Bochum und des Universitätsklinikums Gießen und Marburg gemeinsam mit Kollegen aus Bonn, den Niederlanden und Großbritannien erforscht.

Das Risiko für Kinder von Eltern, die psychisch krank sind, selbst psychisch krank zu werden, ist hoch. In der Studie „Compare Family“ untersuchen Forscherinnen und Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB), ob und wie sich die Behandlung des psychisch kranken Elternteils auch auf die Kinder positiv auswirkt.

Seltene Erkrankungen sind außerordentlich schwer zu diagnostizieren und zu behandeln. Wenn nur ein verschwindend kleiner Teil der Bevölkerung unter einer solchen Krankheit leidet, gibt es naturgemäß kaum Vergleichsmöglichkeiten oder gar Leitlinien, nach denen sich die Ärzte richten können. Gerade bei diesen Patienten sind Diagnostik und Therapie, die sich nicht auf eine einzelne bestimmte Fachrichtung beschränken, unumgänglich.

Prof. Dr. Katrin Janhsen, Professorin für Public Health / Versorgungsforschung im Department of Community Health der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum), ist mit Schreiben vom 22. August 2018 des Bundesministers für Gesundheit, Jens Spahn, für die nächsten drei Jahre in den Wissenschaftlichen Beirat des Bundesversicherungsamtes bei der Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs berufen worden.

Was im Gehirn passiert, wenn Menschen mit posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) versuchen, Erinnerungen willentlich zu unterdrücken, hat ein internationales Forscherteam analysiert. Bei einem Gedächtnistest zeichneten sie mittels Magnetenzephalografie die Hirnaktivität von schwer traumatisierten Geflüchteten auf und verglichen die Ergebnisse bei Teilnehmern mit und ohne PTBS. Die Daten geben Hinweise auf die neuronalen Grundlagen von wiederkehrenden traumatischen Erinnerungen und für die Therapie.

Forscher haben das Protein Nurr1 so modifiziert, dass es von außen in Zellen eindringen kann. Eine Fehlfunktion des Proteins kann unter anderem eine Ursache der Parkinson-Krankheit sein. Nurr1 wird schon länger als möglicher Ansatzpunkt für die Parkinson-Therapie diskutiert, ist in seiner normalen Form aber nicht brauchbar, da es nicht in Zellen gelangen kann. 

Viel Bewegung ist im Themenfeld elektronische Akten zu beobachten! Große Krankenkassen bringen patientenzentrierte elektronische Gesundheitsakten (eGA) auf den Markt, bei denen auch Leistungserbringer in die Kommunikation eingebunden werden. Daneben gibt es seit einigen Jahren Initiativen, wie z. B. die elektronische Fallakte EFA, die eine arztgeführte, standardisierte, sektorübergreifende Kommunikation ermöglichen. Darüber hinaus arbeitet die gematik derzeit an einer Spezifikation für eine elektronische Patientenakte ePA gemäß § 291a SGB V, die im Rahmen der Telematikinfrastruktur (TI) eingeführt werden soll.

KVWL

Wenn deutsche Wissenschaftsexpertise auf japanische Technik trifft, ist der Weg zum Erfolg nicht weit. Cyberdyne, ein japanisches Robotik-Unternehmen, und das Bochumer Universitätsklinikum Bergmannsheil arbeiten seit fünf Jahren erfolgreich zusammen. Gemeinsam entwickeln sie ein Therapieverfahren, mithilfe dessen querschnittsgelähmten Patienten wieder das Gehen ermöglicht werden kann. Mit dem „HAL“, einem neurologisch gesteuerten Roboteranzug, werden Bewegungsabläufe gezielt unterstützt. Er ermöglicht es gelähmten Menschen, sich aufzurichten und ihr autonomes Gehvermögen wieder gezielt zu trainieren.

Die Kooperation von Cyberdyne, Preisträger des NRW.INVEST Awards 2015, und Bergmannsheil soll nun weiter intensiviert werden. Mit neuen Verfahren, wie etwa einer Therapie speziell für querschnittsgelähmte Kinder, wollen die beiden Partner künftig noch mehr erreichen. „Diese Zusammenarbeit hat es möglich gemacht, Menschen mit Querschnittslähmungen und anderen Bewegungseinschränkungen bislang ungeahnte Therapiechancen zu eröffnen und ihnen ein großes Stück Lebensqualität zurück zu geben“, sagte Prof. Dr. Thomas A. Schildhauer, Ärztlicher Direktor des Bergmannsheil, dem Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum und Direktor der Chirurgischen Klinik.