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Versorgungsvertrag mit Saphir Radiochirurgie

17. April 2018 in Unternehmen

Einsatz der CyberKnife® und Gamma Knife® Systeme bei bestimmten Krebsarten für hohen Patientenkomfort

Versicherte der KNAPPSCHAFT, die an Tumoren erkrankt sind oder an bestimmten Gefäßmissbildungen leiden, können zukünftig auf ein hochmodernes Behandlungsverfahren zurückgreifen. Die Krankenkasse schloss jetzt einen Vertrag mit der Saphir-Unternehmensgruppe ab, die hochpräzise, gewebeschonende Bestrahlung von Tumoren mithilfe der robotergesteuerten Radiochirurgie anbietet. Diese Technik liefert einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des therapeutischen Ergebnisses und der Lebensqualität der Patienten. Die Gamma Knife und CyberKnife Behandlung ist eine moderne Strahlentherapie für die Patienten, die an bestimmten gut- oder bösartigen Tumoren, Gefäßmissbildungen oder funktionellen Störungen leiden. Beim Gamma Knife sorgt ein präzises Koordinatensystem und beim CyberKnife die digitale bildgeführte Robotertechnologie für eine punktgenaue Fokussierung der therapeutischen Strahlen auf das Ziel. Beim CyberKnife selbst dann, wenn sich das Ziel in bewegten Organen, zum Beispiel Lunge, Leber und Prostata befindet. Eine größere Schonung des gesunden Nachbargewebes sowie die Verminderung therapiebedingter Beeinträchtigungen der Patienten durch eine kürzere Therapiedauer sind die Vorteile.

Die Saphir Unternehmensgruppe ist mit ihren Radiochirurgiezentren in Frankfurt am Main und Güstrow (Norddeutschland) gegenwärtig der größte Anbieter radiochirurgischer Leistungen im deutschsprachigen Raum. Die jahrelange klinische und wissenschaftliche Expertise des Teams, die durch Kooperationen mit fünf Universitätskliniken ständig erweitert wird sowie die private Atmosphäre der Saphir Zentren haben die KNAPPSCHAFT veranlasst, ihren Versicherten eine Behandlung auf höchstem medizinischen Niveau zu ermöglichen.

Der gemeinsame Vertrag regelt den Umfang und den Ablauf einer ambulanten radiochirurgischen Therapie mit dem Gamma Knife und CyberKnife in den Zentren Frankfurt und Güstrow. Eine wichtige Voraussetzung für eine solche Behandlung ist dabei das positive Votum eines universitären Expertengremiums, das für jeden Patienten die optimale Behandlungsstrategie prüft und gegebenenfalls die Anwendung dieser Radiochirurgie priorisiert.