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Die MRT-Geräte werden durch die Flure des Neubaus Stück für Stück zu ihrem Einsatzort befördert. Bildnachweis: Volker Daum/Bergmannsheil

Beste Bildgebung im Bergmannsheil

30. Mai 2018 in Kliniken

Zwei Magnetresonanztomografen (MRT) der neuesten Generation installiert

Die Modernisierung des BG Universitätsklinikums Bergmannsheil geht weiter voran: Im Neubau des Klinikums wurden jetzt zwei neue Magnetresonanztomografen (MRT) installiert. Sie erzeugen präzise Schnittbilder des Körpers, liefern höchste Bildqualität und vermitteln den Patienten aufgrund ihres offenen Designs ein angenehmeres Gefühl während der Untersuchung. Die beiden Geräte, ein 3-Tesla-MRT und ein 1,5-Tesla-MRT, unterscheiden sich in der Größe des Magneten und damit in der Stärke des erzeugten Magnetfeldes, die wesentlichen Einfluss auf die Bildauflösung hat. Sie ergänzen den Gerätepark der neuen Radiologie des Bergmannsheil, die bereits 2013 unter anderem mit zwei neuen Computertomografen (CT) ausgestattet worden ist. Die Investitionskosten für die beiden MRT liegen bei rund 4 Mio. Euro.

„Für die Zukunft sehr gut aufgestellt“

„Als BG Klinik und überregionales Traumazentrum brauchen wir eine leistungsstarke Radiologie, die unsere Fachabteilungen mit modernster bildgebender Diagnostik unterstützt“, sagt Ralf Wenzel, Geschäftsführer des Bergmannsheil. „Mit dem neuen Gerätepark sind wir jetzt für die Zukunft sehr gut aufgestellt.“ Die beiden MRT wurden kürzlich mit Spezialtransportern geliefert. Mit einem ferngesteuerten Transportsystem wurden die tonnenschweren Kolosse ins Klinikgebäude und zu ihrem Einsatzort im neuen Trakt der Radiologie befördert. Ein Expertenteam führte die aufwändigen Transporte durch, die pro Gerät mehrere Stunden in Anspruch nahmen. In den nächsten Wochen werden die Geräte eingerichtet, die Software angepasst und die Nutzer eingewiesen. Ab Juli 2018, wenn der neue Bauabschnitt in Betrieb geht, werden die ersten Patienten untersucht werden können.

„Die neuen MRT-Geräte eröffnen uns ganz neue diagnostische Möglichkeiten“, erklärt Prof. Dr. Volkmar Nicolas, Direktor der Radiologie im Bergmannsheil. „Selbst kleinste Veränderungen in Knochenstrukturen, Gefäßsystemen oder Organen werden hochauflösend und detailliert dargestellt.“ So ließen sich Verletzungen oder Krankheitsfolgen noch präziser bestimmen und somit eine optimale Therapieplanung vornehmen. Vor allem für die Darstellung von Gelenken, des Gehirns, des Herzens und des Bauchraumes sei eine hochwertige Magnetresonanztomografie (auch Kernspintomografie genannt) oftmals unerlässlich.

Mehr Komfort für die Patienten

Die Öffnung von 70 Zentimetern, durch die die Patienten geführt werden, ist deutlich größer als bei älteren Geräten. Sie sorge somit für mehr Komfort und verbessere die Akzeptanz insbesondere bei Patienten, die Ängste oder Beklemmungen im MRT verspürten, so der Radiologe. Der Tisch, der den Patienten aufnimmt, ist mobil und trägt ein Gewicht von bis zu 250 Kilogramm. „Vor allem dank der innovativen Spulentechnologie und der bedienungsfreundlichen Software werden wir die Vorbereitungs- und Untersuchungszeiten deutlich verkürzen können“, freut sich Prof. Nicolas. Durch das neue Raumkonzept, das durch den Neubau möglich wurde, befinden sich jetzt alle radiologischen Großgeräte in einem Gebäude und im Zentrum der Klinik. Das verkürzt die Wege der Mitarbeiter und Patienten aus den anderen Bereichen des Bergmannsheil zur MRT-Untersuchung und spart damit ebenfalls wertvolle Zeit.