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Technologieprojekte

 

Damit wissenschaftliche Erkenntnisse aus Bochums Hochschulen vor Ort in vermarktbare Produkte übertragen werden, errichtet die Agentur Gesundheitscampus Bochum mit weiteren Partnern Technologietransferplattformen.

Dafür identifizieret das Agentur-Team technologische Trends mit Potenzial für Produktinnovationen im Gesundheitssektor, führt zielgerichtet die geeigneten Partner zusammen und setzt Projekte um (z.B. in Form von PublicPrivatePartnership-Gesellschaften). Das Projektmanagement sowie die Akquise öffentlicher Fördermittel gehört hierbei ebenfalls zu den Unterstützungsleistungen der Agentur.

Die Agentur Gesundheitscampus Bochum sucht ständig viel versprechende Projekte. Haben Sie eine Idee oder suchen Sie noch einen Projektpartner? Dann sprechen Sie uns an.


Aktuelle Technologieprojekte

SNAP GmbH – Versuchsstand für High-Tech-Prothesen


Mit der Plattform für „Sensorbasierte Neuronal Adaptive Prothetik“ (SNAP) – einem Versuchsstand für Hightech-Prothesen – betreten Bochumer Firmen medizintechnisches Neuland.

In diesem bislang kaum erschlossenen Teilbereich der Prothetik arbeiten sie an marktfähigen Produkte und Dienstleistungen zur Individualisierung von Prothesen und Orthesen für die unteren Extremitäten.

Kern des Versuchsstandes im BioMedizinZentrum Bochum (BMZ) sind Mess-Systeme, die die mit Hirnaktivitäten verbundenen „neuronalen Fingerprints“ erfassen und für die Steuerung von Prothesen verwertbar machen.

Das Projekt „Versuchsstand zur Entwicklung von sensorbasierter neuronal-adaptiver Prothetik“ wird gefördert mit Mitteln des Landes NRW und der EU.

Gesellschafter der SNAP GmbH:

  • Entwicklungsgesellschaft Ruhr-Bochum mbH (EGR)
  • Ingenieurgesellschaft für Automatisierung und Rationalisierung mbH (IGA),
  • Dr. Friedrich-Wilhelm Steinweg (Orthopäde aus Unna) und
  • Uwe Seidel (geschäftsführender Gesellschafter).

Außerdem sind beteiligt:

  • Ruhr-Universität Bochum (Lehrstuhl für Maschinenelemente und Konstruktionslehre, International Graduate School for Neuroscience),
  • Fachhochschule Münster (Labor für Biomechanik),
  • Dortmunder Initiative zur rechnerintegrierten Fertigung (RIF) und
  • carat robotic innovation GmbH (Dortmund).

Weitere Informationen unter www.snap-gmbh.de


organ lifetool – Neue Technologien für die Organperfusion

Das Medizintechnikkooperationsnetzwerk „organ lifetool“ ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Unternehmen und Spezialisten der Medizintechnikbranche sowie Forschungs- und Gesundheitseinrichtungen, die innovative Technologien für die Perfusion von Organen entwickeln. Der Fokus des Netzwerks liegt auf der Konditionierung und dem Transport von Organen. Ein bekanntes Beispiel für Perfusionstechnik in der Medizin stellt die Herz-Lungen-Maschine dar, die für einen beschränkten Zeitraum die Pumpfunktion des Herzens sowie die Lungenfunktion ersetzen kann und u.a. bei Operationen am offenen Herzen eingesetzt wird.

Ziel von „organ lifetoool“ ist es, die Kompetenzen innovativer Medizintechnikunternehmen entlang der Wertschöpfungskette der Produktentwicklung zu bündeln und frühzeitig mit Forschungseinrichtungen und klinischer Expertise zusammenzubringen. So entstehen marktegerechte Lösungen, die medizinische Spitzentechnologie sowie kunden- und anwenderorientierte Entwicklung miteinander verbinden.

Das Netzwerk hat am 01. September 2013 seine Arbeit aufgenommen und wird vom zentralen Innovationsprogram Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert. Es umfasst derzeit 11 mittelständische Unternehmen sowie 4 Forschungseinrichtungen und Kliniken. Darüber hinaus wird es von einer Reihe assoziierten Partnern unterstützt. Das Netzwerk wird im Laufe der Zeit durch Vernetzung und Einbeziehung weiterer Akteure ausgebaut und steht neuen Partnern offen, die die Netzwermanagementeinrichtung bei Interesse kontaktieren können.

Weitere Informationen unter www.organ-lifetool.net


Hospital Engineering

Das Forschungsprojekt „Hospital Engineering – Innovationspfade für das Krankenhaus der Zukunft“ hat sich das Ziel gesetzt, die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen auf die komplexen Anforderungen und die Konkurrenzsituation der Zukunft vorzubereiten und die Krankenhäuser in technischer sowie in ökonomischer Hinsicht wettbewerbsfähig zu machen. Der Ansatz ist eine multiperspektivische Betrachtung des Gesamtsystems „Krankenhaus“ mit einer ganzheitlichen Untersuchung aktueller Innovationen und deren Auswirkungen auf angrenzende Teilbereiche.

Das Projekt wurde von der Landesregierung NRW und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

Hier geht es zur Homepage, auf der Sie weitere Informationen erhalten.