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Gesundheitscampus Bochum

Der Gesundheitscampus in Bochum ist eine einmalige Kombination aus gebündelten öffentlichen Einrichtungen aus der Gesundheitsadministration und -forschung sowie Flächen für innovative Unternehmen auf dem Gebiet der Gesundheitswirtschaft. Diese Konzentration ermöglicht enge Zusammenarbeit, Wissenstransfer und Innovationsdynamik – also eine perfekte Symbiose zum Wohle des Patienten.

Aktuelle Belegung der Bauflächen im Gesundheitscampus Bochum

Auf dem nördlichen Teil der Bochumer Gesundheitscampus-Fläche wird der Gesundheitscampus NRW entwickelt. Hiermit setzt die Landesregierung ein weiteres Signal für ein dauerhaft starkes Gesundheitsland Nordrhein-Westfalen. Der Gesundheitscampus NRW ist lokal in Bochum verankert, seine Aktivitäten sind aber an das ganze Land NRW gerichtet. In einer Kultur der Partnerschaft leistet der Gesundheitscampus einen Beitrag dazu, die Brüche und Grenzen zwischen Versorgungsprozessen, Berufsgruppen und zwischen Wissenschaft, Versorgung und Gesundheitswirtschaft mit gemeinsamen Projekten zu überwinden. Damit stärkt er NRW im demografischen Wandel als Land einer qualitativ hochwertigen und bedarfsgerechten medizinischen und pflegerischen Versorgung für alle Bürgerinnen und Bürger. Zu den hier angesiedelten Einrichtungen gehören beispielsweise das Landeszentrum Gesundheit (LZG.NRW), die Hochschule für Gesundheit und das Proteinforschungszentrum ProDi.

Der südliche Teil des Gesundheitscampus Bochum bietet ca. 55.000 m² voll erschlossene Entwicklungsfläche. Hier siedeln sich Unternehmen der Gesundheitswirtschaft an, um die Synergien dieser außergewöhnlichen Umgebung zu nutzen. Das Areal wurde mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union erschlossen und stellt so einen wesentlichen Baustein zur kontinuierlichen Weiterentwicklung des Gesundheitscampus dar.

Die verfügbaren Grundstückgrößen variieren zwischen 1.500 und 10.000 m². Für die gesamte, voll erschlossene Fläche besteht Planungsrecht. Jedes der fünf Baufelder kann sofort bebaut werden.

Laut Bebauungsplan dürfen sich hier Unternehmen ansiedeln, „[…] die sich mit der Herstellung, Erforschung oder Anwendung von medizinischen/medizintechnischen Produkten oder biochemischen/biotechnischen Produkten beschäftigen bzw. die als Groß und Versandhandel oder als Dienstleister der Medizin, Medizintechnik, Biochemie oder Biotechnologie zuzuordnen sind.“

Der Bebauungsplan erlaubt eine drei- bis sechsgeschossige Bauweise. In Teilbereichen ist eine Bebauung mit bis zu neun Stockwerken möglich. Die festgesetzte Grundflächenzahl von 0,8 bietet die Möglichkeit einer hohen Grundstücksausnutzung und die Realisierung einer hohen baulichen Dichte.

Das Gelände ist eingebettet in eine sanft hügelige Landschaft, die zum Ruhrtal hin abfällt. Das städtebauliche Konzept sieht vor, Plateaus auszubilden, die zu ebenen Baufeldern führen. Dieses Spiel mit der Topographie des Areals wird durch die formale Abgrenzung der Baufelder durch Gabionen visuell reizvoll verdeutlicht. Das stets sichtbare Grün unterstützt den Charakter eines Parks.