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Rheumazentrum Ruhrgebiet lädt zur 174. Fortbildungsveranstaltung ein

Datum15. November 2017, 17:30 Uhr
OrtVortragsraum des Rheumazentrum Ruhrgebiet, Claudiusstraße 45, 44649 Herne

Am Mittwoch, den 15.11.2017, lädt Prof. Dr. Jürgen Braun, Direktor des Rheumazentrum Ruhrgebiet, zur 174. Fortbildungsveranstaltung ein. Das Thema der Fachveranstaltung lautet „Polymyalgia rheumatica und Riesenzellarteriitis – zwei Gesichter einer Erkrankung?“.

In ihren drei Vorträgen gehen die Rheumatologen des Zentrums auf verwandte entzündlich rheumatische Krankheitsbilder ein. Ioana Andreica, Oberärztin des Rheumazentrums Ruhrgebiet, widmet sich der bei über 60-Jährigen recht häufigen Erkrankung Polymyalgia rheumatica. Zudem stellt Prof. Braun die neuesten Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten bei der Großgefäßvaskulitis Arteriitis temporalis vor, die wegen der Gefahr einer möglichen Erblindung nicht ungefährlich ist.

Arteriitis temporalis und Polymyalgia rheumatica haben zum Teil ähnliche Leitsymptome: Entzündliche, morgens betonte, zum Teil sehr starke Schmerzen in der Hüft-, Schulter- und Nackenmuskulatur mit Bewegungseinschränkung. Typisch ist eine ausgeprägte Morgensteifigkeit. Die Ursache ist bei beiden Krankheitsbildern noch unklar, man geht aber von einer wesentlichen Rolle des körpereigenen Immunsystems aus.

Da diese Erkrankungen vorwiegend mit Kortison (Glukokortikoiden) behandelt werden, das das Auftreten von Osteoporose begünstigt, ist die Vorbeugung ein wichtiges Thema. Diesem widmet sich Björn Bühring, Oberarzt des Rheumazentrum Ruhrgebiet. Dabei wird er auch auf andere wichtige Risikofaktoren für Osteoporose eingehen und kann auf ganz neue Leitlinien zum Management dieses Problems zurückgreifen.

Im Anschluss an die Vorträge gibt es genügend Raum für eine Diskussionsrunde und zur Klärung von Fragen. Die Veranstaltung richtet sich an medizinisches Fachpersonal.

Die Veranstaltung findet ab 17.30 Uhr im Vortragsraum des Rheumazentrum Ruhrgebiet, Claudiusstraße 45, 44649 Herne, statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter Fon 0 23 25 – 592 – 131.

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