Menu
Visual

Venentrum Bochum wurde jetzt auch erfolgreich wundzertifiziert

23. Januar 2014 in Kliniken

IMG_3799Das Venenzentrum Bochum im St. Maria-Hilf-Krankenhaus ist landesweit als erstes durch die Deutsche Gesellschaft für Dermatologie (DDG) und die Interessengemeinschaft Chronische Wunde (ICW) als Wundzentrum zertifiziert worden. Im Vorfeld haben externe Experten die hohe Qualität in der Behandlung und Betreuung von Patienten mit chronischen Wunden ausführlich geprüft und am Ende in vollem Umfang bestätigt.
Die Auszeichnung mit dem ICW- und DDG-Wundsiegel wertet die hoch spezialisierte Abteilung zu einem Zentrum für die Behandlung chronischer Wunden der höchsten Zertifizierungsstufe auf.
Unter einem Dach versorgen zwei auch technisch sehr modern ausgestattete Fachabteilungen Patienten aus der gesamten Region. Unter der Leitung des Dermatologen und Venen-Spezialisten Prof. Dr. Markus Stücker und dem Direktor der Klinik für Gefäßchirurgie im St. Josef-Hospital Bochum, Prof. Dr. Achim Mumme, behandeln erfahrene Mediziner nach einheitlichen, eingespielten Behandlungspfaden. Eine enge Abstimmung bei der Therapie und der weiteren Behandlung bindet alle verfügbaren Fachleute ein. Das ICW-Wundsiegel wurde unter der Federführung der Initiative Chronische Wunden unter Beteiligung einer Expertengruppe 2010 eingeführt. Inzwischen haben sich auch die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin sowie die Deutsche Dermatologische Gesellschaft dem Qualitätssiegel angeschlossen. Bei der Zertifizierung spielen neben festen personellen Merkmalen auch Hygiene und Behandlungsabläufe eine große Rolle. Eine detaillierte Planung mit engmaschigen Kontrollen ist dabei ebenso entscheidend wie eine optimale Kommunikation aller beteiligten Ärzte, Wundspezialisten, Pflegekräfte, Therapeuten und Sanitätsfachleute. Besonders wichtig ist bei der Zertifizierung die langfristige Sicherung der erzielten Qualität. Zentrumsleiter Prof. Dr. Markus Stücker sieht die Anstrengungen seines Teams bestätigt: „Diese Auszeichnung erkennt die Versorgung von jährlich mehr als 400 Patienten mit chronischen Wunden auf höchstem Niveau an. Wir können Dank der hervorragenden Kooperation mit niedergelassenen Ärzten und Kooperationspartnern optimale Behandlungsergebnisse für unsere Patienten erzielen.“

Das Venenzentrum ist eine gemeinsame Einrichtung der Haut- und der Gefäßchirurgie-Kliniken der Ruhr-Uni Bochum. Es behandelt alle wichtigen Venenerkrankungen – von Besenreisern über Krampfadern bis hin zu Thrombosen und offenen Beinen. Das Behandlungsspektrum des 20-köpfigen Teams reicht von nicht schneidenden Techniken wie Radiowellenbehandlung, Laser und Mikroschaum-Sklerosierung über Operationen wie Venenklappenreparaturen, mikroinvasivem Stripping und Barriereoperationen bei Rezidivvarizen. Das Venenzentrum versorgt seine Patienten im St. Maria Hilf-Krankenhaus in Bochum-Gerthe. Mehr zu diesem Thema gibt es unter www.venenzentrum-uniklinik.de und www.derma.de/bochum sowie telefonisch unter 0234 / 8792-377 (Prof. Dr. Markus Stücker).