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Neues Zentrum für molekulare Proteindiagnostik

27. Juni 2014 in Gesundheitscampus, Wissenschaft

Der neu bewilligte Forschungsbau der Ruhr-Universität © Carpus+Partner
Der neu bewilligte Forschungsbau der Ruhr-Universität
© Carpus+Partner

Die Ruhr-Universität Bochum erhält einen neuen Forschungsbau für molekulare Protein-Diagnostik (ProDi). Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz bewilligte das Gebäude „ProDi“, nachdem der Wissenschaftsrat das Vorhaben „von überragender Bedeutung“ zur gemeinsamen Bund-Länder-Förderung empfohlen hatte.

Rund 48 Millionen Euro fließen nach Bochum

Rund 48 Millionen Euro fließen nach Bochum, um den Forschungsverbund PURE (Protein Research Unit Ruhr within Europe) zu stärken. Das PURE-Konsortium entwickelt innovative Methoden zur Frühdiagnose von Krebs und neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer. In ProDi kommen Grundlagenforscher und Kliniker von PURE zusammen. „Wir erhoffen uns dadurch einen erhöhten Anwendungsbezug und einen beschleunigten Innovationstransfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in den Klinikalltag“, sagt PURE-Sprecher Prof. Dr. Klaus Gerwert, Hauptantragsteller des Forschungsbaus.

Der Eingang zum neuen Gesundheitscampus

ProDi entsteht am Eingang des neuen Bochumer Gesundheitscampus. Mit einer Gesamtnutzfläche von 4309 Quadratmetern bietet das Gebäude exzellente Forschungsbedingungen für rund 150 Wissenschaftler und Kliniker. Es ist der dritte Forschungsbau in vier Jahren, für den die RUB den Zuschlag in dem hochkompetitiven Vergabeverfahren erhalten hat. „ProDi wird Teil einer wachsenden Infrastruktur an Forschungsbauten, die höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht wird“, sagt Ministerin Svenja Schulze. „Besonders wichtig ist der Bau für die Zusammenführung von grundlagenorientierter und anwendungsorientierter Forschung. Denn Innovationen sind für uns nur dann ein Fortschritt, wenn sie das Leben der Menschen verbessern.“

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