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hsg nimmt am EU-Bildungsprogramm Erasmus+ teil

3. April 2014 in Gesundheitscampus, Wissenschaft

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Studierende können Auslandserfahrungen sammeln

Die Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum hat am 24. März 2014 die Charta für das neue EU-Bildungsprogramm Erasmus+ erhalten. Damit ist die hsg berechtigt, die Mobilität von Studierenden, Hochschuldozenten und Hochschulpersonal über die Laufzeit von sieben Jahren (2014 bis 2020) zu fördern. „Mit dem neuen Bildungsprogramm Erasmus+ werden die Möglichkeiten für Austausch und Mobilität im Hochschulsektor erweitert. Beispielsweise können nun Studierende erstmalig jeweils ein Jahr lang pro Studienzyklus, also im Bachelor-, im Masterstudium und im Doktorat, eine Förderung durch Erasmus+ erhalten, wenn sie ins europäische Ausland gehen“, erläuterte Yvonne Anger, Leiterin des International Office der hsg, heute in Bochum.

Über das bisherige Erasmus-Programm hat die hsg seit Ende März 2012 mit insgesamt 12 internationalen Partnerhochschulen Verträge abgeschlossen. Diese werden im Rahmen der neuen Charta erweitert und erneuert. Bis heute haben zahlreiche Wissenschaftler der hsg das Angebot genutzt, um im Ausland zu lehren, Konzepte der hsg vorzustellen oder vor Ort Studiengänge und -modelle kennenzulernen. Interessierte hsg-Studierende können über Erasmus während ihres letzten Semesters ein internationales Studiensemester in Großbritannien, Spanien, den Niederlanden, Österreich oder der Schweiz für mindestens drei und maximal zwölf Monate umsetzen.

Im Wintersemester 2013/2014 haben die ersten zwei Studentinnen der hsg im Zuge ihres Studienabschlusses einen Auslandsaufenthalt in Graz, Österreich, absolviert. Eine der beiden ist Maria Schomberg, eine der ersten Absolventinnen des Studienbereichs Physiotherapie der hsg. Sie war im Rahmen des Erasmus-Programms vier Monate lang an der Fachhochschule Joanneum, wo sie viele neue Erfahrungen sammeln konnte.

Schomberg: „Ich habe während meines Auslandsaufenthaltes viel neues Wissen aus einem ganz anderen Blickwinkel bekommen. So habe ich zum Beispiel neue Behandlungsmethoden und Prinzipien kennen gelernt. Außerdem konnte ich an neuro-chirurgischen Vorlesungen teilnehmen und habe zudem viel über das Bobath-Konzept – ein Rehabilitationskonzept zur Behandlung von Patienten mit zentralen Lähmungen – erfahren.“ Ein solches Auslandssemester sei allen Studierenden, „die Lust haben, viele neue Erfahrungen zu sammeln und sich persönlich weiter zu entwickeln“, zu empfehlen.

Die akademische Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen sei ein Vorteil des Programms, sagte Yvonne Anger und fügte hinzu: „Über Erasmus+ werden die Studierenden von den Studiengebühren der Gasthochschule befreit. Außerdem ist ein Mobilitätszuschuss in Höhe von bis zu 250 Euro im Monat möglich.“

Das Hochschulprogramm Erasmus fördert bereits seit 1987 die grenzüberschreitende Mobilität von Studierenden, Hochschuldozenten und Hochschulpersonal in Europa. Das neue EU-Bildungsprogramm Erasmus+ löst die bisherigen Vereinbarungen ab und fasst das Programm für lebenslanges Lernen (inklusive Erasmus), das Programm Jugend in Aktion und die internationalen Hochschulprogramme der EU mit Drittländern in einem Bildungsprogramm zusammen. Im Zentrum steht nach wie vor die Förderung der Mobilität zu Lernzwecken und der transnationalen Zusammenarbeit.

Weitere Informationen über Erasmus finden Sie hier: https://eu.daad.de/erasmus/de

Studierende, die Interesse an einem Auslandssemester haben, können sich an das International Office der hsg wenden. Weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.hs-gesundheit.de/de/thema/die-hochschule/international-office/