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Eine Delegation der hsg führte die drei WG-Bewohner durch die Hochschule und informierte über die Studiengänge sowie die Verknüpfung von Theorie und Praxis. Im Bild von links nach rechts: Maja Kuchler (stellvertretende AStA-Vorsitzende der hsg), hsg-Vize-Präsidentin Prof. Dr. Ursula Walkenhorst, UniverCity-WG-Bewohner Miriam Koschowski und Lukas Boltner, AStA-Vorsitzende Kristina Geßner, UniverCity-WG-Bewohner Jan Philip Wildschütz, Physiotherapeutin Anna Fehrenbach und Logopädin Juliane Mühlhaus.

hsg konnte bei der UniverCity-WG Bochum punkten

20. Januar 2014 in Gesundheitscampus, Wissenschaft

WG-Bewohner erhielten Einblick in akademisierte Gesundheitsberufe

Miriam Koschowski, Jan Philip Wildschütz und Lukas Boltner, die drei Bewohner der UniverCity-WG Bochum haben am 16. Januar 2014 die Hochschule für Gesundheit (hsg) besucht. Vize-Präsidentin Prof. Dr. Ursula Walkenhorst begrüßte die drei Studierenden und stellte ihnen das Konzept der ersten staatlichen Hochschule für Gesundheitsberufe in Deutschland vor.

Prof. Walkenhorst, Juliane Mühlhaus (Diplom-Logopädin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studienbereich Logopädie der hsg), Anna Fehrenbach (hsg-Physiotherapie-Studentin und Physiotherapeutin), Kristina Geßner (Vorsitzende des Allgemeinen Studierenden Ausschusses [AStA] der hsg), Maja Kuchler (stellvertretende hsg-AStA-Vorsitzende) sowie weitere hsg-Studierende vermittelten den Gästen am Nachmittag einen Überblick über die fünf Gesundheitsberufe Ergotherapie, Logopädie, Hebammenkunde, Pflege und Physiotherapie, die an der hsg grundständig studiert werden können.

Physiotherapeutin Anna Fehrenbach gab den UniverCity-WG-Bewohnern in einem Physiotherapieraum Tipps zur Dehnung der Nackenmuskulatur. Anschließend präsentierte Diplom-Logopädin Juliane Mühlhaus die Lehr- und Forschungsambulanz (LuFA) des Studienbereichs Logopädie und verwies auf die Verknüpfung von Lehre, Praxis und Forschung dieser hochschulinternen Einrichtung. Sie führte eine kurze akustische Stimmklanganalyse mit WG-Bewohner Lukas Boltner durch und erläuterte, dass „der vom trainierten Ohr des Therapeuten wahrgenommene Klang der Stimme mit Hilfe dieses Verfahrens objektiviert werden kann“. Anschließend wertete sie die Aufzeichnung mit ihm aus und erläuterte den Gästen so beispielhaft Nutzungsmöglichkeiten der LuFA.

Vize-Präsidentin Walkenhorst gab Auskunft über die Berufsperspektiven der hsg-Absolventen, für die sich Jan Philip Wildschütz als ‚International Business and Management‘-Student besonders interessierte. Walkenhorst: „Wir beschäftigen uns sehr mit dem Thema, wie die Integration unserer Absolvierenden in den Arbeitsmarkt gelingen kann. Am 14. Januar 2014 fand gerade die Auftaktveranstaltung unseres neuen Mentoring-Programms statt, in dem wir Studierende mit akademisierten Therapeuten, Hebammen und Pflegekräften als Mentoren zusammenbringen, um ihnen den Übergang in den Beruf zu erleichtern. Wir müssen auch bei den Arbeitgebern das neue Profil unserer Absolvierenden bekannter machen und ihnen verdeutlichen, welche Chancen sich durch attraktive Arbeitsplätze für die Gesundheitseinrichtungen bieten.“

Am Ende des Besuchsprogramms zog UniverCity-WG-Bewohner Jan Philip Wildschütz eine erste Bilanz des Besuchs: „Wow, spannend!“ Insbesondere die beiden vorgestellten Studiengänge Physiotherapie und Logopädie fanden sein Interesse. „Da ich später einmal in einer Führungsposition arbeiten möchte, wüsste ich gern, was man bei mir im Bereich meiner Sprachfähigkeit noch herauskitzeln kann. Die Physiotherapie ist spannend, weil mich alles interessiert, was mit dem Körper zu tun hat“, so Wildschütz.

Lukas Boltner: „Mir war neu, dass man die Gesundheitsberufe Ergotherapie, Hebammenkunde, Logopädie, Physiotherapie und Pflege studieren kann. Unter dem Gesundheitsaspekt finde ich interessant, dass man viel über sich kennenlernt und von anderen lernen kann. Ich habe heute einiges über meine Persönlichkeit erfahren und weiß jetzt, wie ich daran arbeiten kann. Außerdem freue ich mich auf ein Info-Package, das mir eine Ergotherapie-Studentin und Vertreterin aus dem AStA der hsg zum Thema ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom – Anmerkung der Redaktion) zusammenstellen will.“

Miriam Koschowski fand den Besuch an der hsg ebenfalls „spannend“. Sie hatte sich für den Beruf der Logopädin interessiert, als sie im Jahr 2009 mit dem Abitur fertig war. „Zu der Zeit habe ich noch nicht gewusst, dass man Logopädie auch studieren kann. Die Logopädie-Studierenden der hsg können viel praktisch machen. Über den Praxisanteil und die Berufszulassung hinaus erhalten sie zudem ihre wissenschaftliche Qualifikation. Das finde ich toll“, sagte die RUB-Studentin.

 

Kontakt: Hochschule für Gesundheit, Pressesprecherin Dr. Christiane Krüger,  Universitätsstraße 105, 44789 Bochum, Tel.: +49 234 777 27 -124, mobil: +49 151 27526542.