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Johannes Schmitz (Geschäftsführer Bergmannsheil), Ottilie Scholz (Oberbürgermeisterin Stadt Bochum), Hannelore Kraft (NRW-Ministerpräsidentin), Prof. Dr. Marcus Lehnhardt (DGfW-Präsident, Direktor der Klinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte), Brigitte Nink-Grebe (DGfW-Generalsekretärin), Priv.-Doz. Dr. Tobias Hirsch (Kongresssekretär) - Bildnachweis: V. Daum / Bergmannsheil

Experten tagten zu neuen Therapien der Wundheilung

30. Juni 2014 in Kliniken, Veranstaltungen, Wissenschaft

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft bei der Eröffnungsveranstaltung des DGfW-Kongresses in Bochum

Mehr als vier Millionen Menschen in Deutschland leiden unter chronischen Wunden. Der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung (DGfW), der vom 26. bis 28. Juni im RuhrCongress in Bochum stattfand, wollte auf Missstände in der Wundversorgung hinweisen und zeigen, wie durch neue medizinische und strukturelle Versorgung die Lebensqualität der Patienten verbessert werden kann. Rund 1.500 Wissenschaftler, Mediziner, Pflegeexperten und Therapeuten tauschten sich über wissenschaftliche Erkenntnisse und neue Therapieansätze aus.

An der offiziellen Eröffnungsveranstaltung am vergangenen Freitag nahmen auch Hannelore Kraft, die Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen und Ottilie Scholz, Oberbürgermeisterin der Stadt Bochum, teil. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Evidenz und Innovation“ und wurde geleitet vom Präsidenten der Fachgesellschaft, Prof. Dr. Marcus Lehnhardt, Direktor der Klinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte am Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil. Themenschwerpunkte des Kongresses waren aktuelle Strategien der Wundbehandlung, die Nutzenbewertung neuer Therapieansätze und neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum Beispiel auf dem Gebiet des künstlichen Hautersatzes oder der regenerativen Medizin.

Über die DGfW

Die Deutsche Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung e.V. (DGfW) wurde 1994 als interdisziplinäre wissenschaftliche Fachgesellschaft in Wiesbaden gegründet. Sie unterstützt den Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis zur verbesserten Behandlung akuter und chronischer Wunden. Die DGfW ist Mitglied der EWMA (European Wound Management Association) und kooperiert mit anderen Organisationen, die sich inhaltlich mit dem Thema Wundheilung beschäftigen. Sie ist Mitglied der AWMF, der Arbeitsgemeinschaft der Medizinischen Wissenschaftlichen Fachgesellschaften, und damit Teil eines umfangreichen Netzwerkes zur Förderung einer leistungs- und zukunftsorientierten Weiterentwicklung der medizinischen Wissenschaften und der ärztlichen Praxis. Die DGfW fördert die Kooperation zwischen allen am Behandlungsprozess beteiligten Berufsgruppen und tritt für die Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung ein. Jährlich richtet sie einen bundesweiten Fachkongress aus. 2013 wurde Prof. Dr. Marcus Lehnhardt vom Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil zum Präsidenten der Gesellschaft ernannt, der in dieser Funktion den DGfW-Jahreskongress 2014 leitet.