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Ehrenamtliche Schlaganfallhelfer für Forschungsprojekt gesucht

30. Januar 2014 in Gesundheitscampus, Technologieprojekte

Individuelle Unterstützung bei Schlaganfall

Prof. Dr. Kerstin Bilda (Leiterin des Studienbereichs Logopädie der hsg), Ina Rashid (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studienbereich Logopädie) und Stefan Stricker (Bereich Integrierte Versorgung in der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe)
Prof. Dr. Kerstin Bilda (Leiterin des Studienbereichs Logopädie der hsg), Ina Rashid (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studienbereich Logopädie) und Stefan Stricker (Bereich Integrierte Versorgung in der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe)

Das Forscherteam des Projekts „Geschulte Schlaganfallhelferinnen und Schlaganfallhelfer – Ein partnerschaftliches Modell für die wohnortnahe Versorgung“ (GeSa) der Hochschule für Gesundheit (hsg) sucht Menschen in Nordrhein-Westfalen, die ehrenamtlich als Schlaganfallhelferinnen und -helfer wohnortnah arbeiten möchten.

Der Schlaganfall, eine plötzlich auftretende Durchblutungsstörung des Gehirns, reißt jährlich in Deutschland etwa 270.000 Menschen aus ihrem Alltag. Knapp die Hälfte der Überlebenden ist dauerhaft auf fremde Hilfe angewiesen. Aktuell leiden circa eine Million Menschen in Deutschland an den Folgen der Erkrankung.

Ein Forscherteam aus dem Studienbereich Logopädie der hsg führt in Kooperation mit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe das Modellprojekt GeSa durch, für welches interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht werden. Betroffene oder Angehörige, die bereits mit dem Thema Schlaganfall konfrontiert waren, sind herzlich eingeladen, sich zu melden. Ebenso sind auch Menschen mit entsprechender Vorbildung oder besonderem Interesse an dem Thema Schlaganfall für die Schulung geeignet.

Im Projekt GeSa werden die Interessierten in einem Zeitraum von März bis Mai 2014 an elf Tagen in Wiehl (Oberbergischer-Kreis) zu Schlaganfallhelferinnen und -helfern geschult. Unter Anleitung werden sie für circa sechs Monate vom Sommer 2014 bis zum Winter 2014/2015 in ihrem Wohnumfeld praktisch tätig. Sie unterstützen vom Schlaganfall betroffene Menschen individuell in ihrem Alltag (zum Beispiel beim Ausfüllen von Formularen) und werden während des gesamten Zeitraumes begleitet.

„Im Kern geht es darum, dass die geschulten Schlaganfallhelferinnen und -helfer Menschen nach einem Schlaganfall sowie deren Angehörige in ihrer gewohnten Umgebung gezielt unterstützen. Sie ergänzen den Bereich der ambulanten Langzeitnachsorge und wollen mit ihrem individuellen Einsatz die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Familien verbessern“, erläutert Ina Rashid, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt GeSa, und fügt hinzu: „Diese Menschen suchen wir: Bitte melden Sie sich bei uns!“

Weitere Informationen zum Modellprojekt bietet die Projekt-Website www.schlaganfallhelfer.com.

Eine persönliche Kontaktaufnahme von Interessierten nimmt Ina Rashid, Tel.: +49 234 77727-607, E-Mail: ina.rashid@hs-gesundheit.de, Fax: +49 234 77727-807, gern entgegen.

Pressekontakte:
Hochschule für Gesundheit, Pressesprecherin Dr. Christiane Krüger, Universitätsstraße 105, 44789 Bochum, Tel.: +49 234-77727-124, mobil: +49 151-27526542, E-Mail: christiane.krueger@hs-gesundheit.de
Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, Pressesprecher Mario Leisle, Carl-Miele-Str. 210, 33311 Gütersloh, Tel. +49 2541 977012, E-Mail: mario.leisle@schlaganfall-hilfe.de