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Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe stärken

27. August 2013 in Gesundheitscampus, Wissenschaft

journal
Das «International Journal of Health Professions (IJHP)» ist lanciert. Das Resultat einer neuen deutsch-österreichisch-schweizerischen Kooperation stellt als erste Zeitschrift in Europa die Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe in Lehre, Forschung und Berufspraxis in den Fokus. Herausgegeben wird sie vom neu gegründeten «Verein zur Förderung der Wissenschaft in den Gesundheitsberufen», dem sieben deutschsprachige Gesundheits-Hochschulen angehören.

Bochum, Wien, Winterthur – Patientinnen und Klienten profitieren von der engen Zusammenarbeit von Health Professionals verschiedener Berufsgattungen. Eine erfolgreiche interprofessionelle Zusammenarbeit setzt starke Professionen und entsprechende Disziplinen voraus, wesentlich sind ausserdem starke Kooperationen, also Interdisziplinarität.

Akademisierung stärken

Als interprofessionelle und interdisziplinäre Zeitschrift setzt das «International Journal of Health Professions (IJHP)» den Schwerpunkt auf die Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe und stärkt ihre Positionierung  im akademischen Bereich. Es enthält Artikel aus der klinischen Forschung und der Versorgungsforschung sowie aus Gesundheitspolitik und -ökonomie aber auch über Bildungsthemen.

Das IJHP erscheint ab Herbst 2014 als online zugängliches Open Access Journal und wird zweisprachig auf Deutsch und Englisch publiziert. Die Artikel können wahlweise in einer der beiden Sprachen eingereicht werden. Informationen zum Journal und zum ersten «Call for Papers» sind der Website ijhp.info zu entnehmen.

Auch Ärzteschaft zählt zum Zielpublikum

Primär richtet sich das IJHP an Angehörige der im deutschen Sprachraum neu akademisierten Gesundheitsberufe, beispielsweise aus den Bereichen Ergotherapie, Ernährung und Diätetik, Geburtshilfe, Logopädie, Pflege, Physiotherapie oder Radiologie-Technologie. Dazu zählen das Personal der Bildungs- und Forschungsinstitutionen, die Praktikerinnen und Praktiker im Berufsfeld sowie die Berufsverbände und die Studierenden. Ebenfalls zum Zielpublikum gehören Berufe und Institutionen, die mit den Health Professionals eng kooperieren, insbesondere die Ärzteschaft und die medizinischen Fakultäten. Auch Institutionen und Personen des Gesundheitswesens und der Gesundheitspolitik will das Journal ansprechen.

Zusammenschluss von sieben Hochschulen

Deutschland, Österreich und die Schweiz befinden sich in einer ähnlichen Phase der Professionalisierung der Health Professions, im Zuge derer sich die Gesundheitsberufe auf Hochschulniveau etablieren. Zu diesem Zweck haben im Juni 2013 sechs deutschsprachige Gesundheitsfachhochschulen und ein universitäres Institut den «Verein zur Förderung der Wissenschaft in den Gesundheitsberufen» gegründet.

Verein zur Förderung der Wissenschaft in den Gesundheitsberufen

Der Verein zur Förderung der Wissenschaft in den Gesundheitsberufen mit Sitz in Winterthur/Schweiz fördert die interdisziplinäre und interprofessionelle Wissenschaft im Feld der Gesundheitsberufe mit Hochschulausbildung – in erster Linie durch den Betrieb und die Weiterentwicklung des «International Journal of Health Professions (IJHP)». Das Journal fördert die Diffusion und Diskussion von Forschungsergebnissen in und mit der Praxis, vernetzt internationale Forschungsinitiativen und unterstützt die Qualifizierung der Gesundheitsfachpersonen für Forschung und wissenschaftsbasiertes Handeln.

Mitgliedschaft

Folgende sieben Gesundheits-Hochschulen sind Mitglied im «Verein zur Förderung der Wissenschaft in den Gesundheitsberufen»:

•             Alice Salomon Hochschule Berlin

•             Departement Gesundheit, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW, Winterthur

•             Department Gesundheit, Fachhochschule Campus Wien

•             Fachbereich Gesundheit, Berner Fachhochschule, Bern

•             Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit, HAWK Hochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen

•             Hochschule für Gesundheit, Bochum

•             Institut für Medizinische Soziologie, Charité Universitätsmedizin Berlin

Ebenfalls Vereinsmitglied ist der Kooperationsverbund Hochschulen für Gesundheit e.V., c/o Alice Salomon Hochschule Berlin.

Vorstand

Der Vorstand des Vereins  besteht aus acht Vertreter/innen der Mitglieder-Hochschulen. Besondere Aufgaben haben:

•             Präsident: Prof. Dr. Peter C. Meyer, Direktor des Departements Gesundheit der ZHAW

•             Vize-Präsidentin: MEd Silvia Mériaux-Kratochvila, Departmentleiterin Gesundheit, Fachhochschule Campus Wien

•             Aktuarin: Prof. Dr. Jutta Räbiger, Studiengangleiterin, Alice Salomon Hochschule Berlin

•             Finanzverwalterin: Dr. Cornelia Oertle, Leiterin Fachbereich Gesundheit, Berner Fachhochschule

 

International Journal of Health Professions

Editors-in-Chief:

•             Prof. Dr. Johann Behrens, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

•             Dr. Thomas Bucher, Departement Gesundheit ZHAW

•             PD Dr. Tanja Stamm, Department Gesundheit, FH Campus Wien

Editorial Manager: Dr. Carole Probst, Departement Gesundheit ZHAW

 

Medienstellen

Deutschland:

Dr. Christiane Krüger, Pressesprecherin, Hochschule für Gesundheit, Bochum

T: +49 234 77727-124, christiane.krueger@hs-gesundheit.de

 

Österreich:

Mag.(FH) Michael Unger, Public Relations, Unternehmenskommunikation, FH Campus Wien

T: +43 1 606 68 77-6405, michael.unger@fh-campuswien.ac.at

 

Schweiz:

José Santos, Leiter Kommunikation ZHAW Departement Gesundheit, Winterthur

T: +41 58 934 63 84, jose.santos@zhaw.ch