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Richtkranz weht über der Hochschule für Gesundheit in Bochum

20. September 2013 in Gesundheitscampus, Veranstaltungen

Feierten am 20. September 2013 gemeinsam das Richtfest der Hochschule für Gesundheit in Bochum auf dem Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen: (v.l.n.r.) Polier Dan Nicolaescu (Riedel Bau), Bochums Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz, Barbara Steffens (Gesundheitsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen), Prof. Dr. Anne Friedrichs (Präsidentin der Hochschule für Gesundheit), Bauleiter Martin Schleredh (Riedel Bau) und Helmut Heitkamp (Niederlassungsleiter des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW). Foto: hsg/Volker Wiciok
Feierten am 20. September 2013 gemeinsam das Richtfest der Hochschule für Gesundheit in Bochum auf dem Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen: (v.l.n.r.) Polier Dan Nicolaescu (Riedel Bau), Bochums Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz, Barbara Steffens (Gesundheitsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen), Prof. Dr. Anne Friedrichs (Präsidentin der Hochschule für Gesundheit), Bauleiter Martin Schleredh (Riedel Bau) und Helmut Heitkamp (Niederlassungsleiter des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW). Foto: hsg/Volker Wiciok

Der Rohbau für die beiden Gebäude der Hochschule für Gesundheit ist fertiggestellt. Die im Mai 2012 begonnenen Neubauten haben insgesamt eine Bruttogeschossfläche von rund 25.000 Quadratmetern. Der Umzug von der Universitätsstraße auf den Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen (GC NRW) ist für August 2014 geplant.

NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens, Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz, Professorin Dr. Anne Friedrichs (Präsidentin der Hochschule für Gesundheit), Rolf Krähmer (Geschäftsführer des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW, BLB) und BLB-Niederlassungsleiter Helmut Heitkamp feierten heute das Richtfest mit geladenen Arbeitern und Gästen.

„Die neue Hochschule für Gesundheit fügt sich optisch wie inhaltlich gut ein in die Campus-Idee. Hier wächst ein Ort der Begegnung und Kooperation zwischen Hochschule, Forschung und Praxis. Er soll das ganzheitliche Denken fördern durch Zusammenarbeit über räumliche, fachliche und institutionelle Grenzen hinweg. Ein Erfolg versprechender Weg, die demografischen Herausforderungen an gesundheitliche und pflegerische Versorgung zu bewältigen“ sagte die Ministerin.

„Jeden Tag kann ich mir besser vorstellen wie die Neubauten mit der breiten Campusterrasse aussehen werden. Vor meinem geistigen Auge sehe ich schon heute die Studierenden – der hsg und es sind auch einige der Ruhr-Universität dabei – im Sonnenschein auf dieser Campusterrasse sitzen – während sie ihre Visionen über die Zukunft der Gesundheitsberufe in Deutschland austauschen. Wir freuen uns schon jetzt über das Erreichte und bedanken uns für das Engagement jedes einzelnen Beteiligten. Wir freuen uns natürlich besonders auf den Umzug im August kommenden Jahres“, sagte Prof. Dr. Anne Friedrichs.

hsg-Vizepräsident Werner Brüning, der beide Neubauten von Seiten der Hochschule verantwortet, fügte hinzu: „Die Neubauten decken die sehr individuellen Raumbedarfe in den Bereichen Studium, Lehre und Forschung ab, bieten aber auch die Möglichkeit, Veranstaltungen – beispielsweise für unsere Kooperationspartner – durchzuführen. Die hsg verfügt schon heute über ein großes Netzwerk. Viele Vertreter unserer über 380 Kooperationspartner kommen regelmäßig in die Hochschule, um zum Beispiel an Schulungsprogrammen oder an unseren After Work Lectures teilzunehmen.“

Der sechsgeschossige Neubau der hsg (Bauteil B) beinhaltet ein Institutsgebäude mit Büro-, Seminar und Laborräumen für Ergotherapie, Hebammenkunde, Logopädie, Pflege und Physiotherapie. Im Erdgeschoss wird ein begrünter Innenhof realisiert. Das benachbarte Gebäude (Bauteil C) ist ein gemeinsames Veranstaltungsgebäude, das künftig von der hsg, den GC-Partnern und anderen Interessierten genutzt wird. Es beherbergt drei Hörsäle und das Audimax, eine Mensa, eine Bibliothek sowie einen Konferenzbereich. Die Hochschule bietet damit Platz für 1.300 Studierende.

Beide Gebäude erhalten eine weiße Putzfassade. Vor den Gebäuden führt eine breite Treppe auf eine 150 Meter lange Terrasse als Aufenthaltsfläche für die Studierenden. Dort wird auch die zweiteilige Skulptur „Limp“ (engl. Körperteil) des Kölner Künstlers Gereon Krebber installiert.

Die Dächer der Gebäude erhalten eine Begrünung mit flach wachsenden Sedum-Arten und Gehölzen, die zu einer Reduzierung der abzuleitenden Regenwassermengen beitragen.
Die derzeit zulässigen Verbrauchswerte nach der Energieeinsparungsverordnung (EnEV) werden bei den Neubauten deutlich unterschritten.

„Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW investiert rund 75 Millionen Euro in die Neubauten“ so Helmut Heitkamp vom BLB. „In den nächsten Jahren werden die Gebäude der hsg Nachbarn bekommen. Die Planung für das Gebäude A, dass weitere Landeseinrichtungen aus dem Gesundheitssektor beherbergen wird sowie für ProDi, einem Forschungsbau der Ruhr-Universität laufen auf Hochtouren“.

(Gemeinsame Pressemitteilung des BLB und der hsg vom 20.09.2013)

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.blb.nrw.de