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Gesichtstransplantation: Führender Experte referiert im Bergmannsheil

2. August 2013 in Kliniken, Wissenschaft

Internationale Gastvorlesung mit Prof. Dr. Elof Eriksson

Prof. Dr. Elof Eriksson – Bild: Partners Healthcare

Das Thema Gesichtstransplantation steht auf dem Programm der ersten internationalen Gastvorlesung für Plastische Chirurgie an der Ruhr-Universität Bochum: Referent ist Prof. Dr. Elof Eriksson, Professor für Plastische Chirurgie an der renommierten Harvard Medical School in Boston. Prof. Eriksson zählt zu den Pionieren der Transplantationschirurgie: Im April 2009 führte seine Abteilung eine der weltweit ersten Gesichtsverpflanzungen durch. Die Gastvorlesung findet statt am 27. August 2013 im Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil. Sie wird organisiert von der Klinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte (Direktor: Prof. Dr. Marcus Lehnhardt) des Bergmannsheils.

Regelmäßiger Austausch zwischen Bochum und Boston

„Wir freuen uns, für dieses Thema einen international führenden Experten gewonnen zu haben“, sagt Prof. Marcus Lehnhardt. „Zugleich setzen wir mit der Veranstaltung den engen wissenschaftlichen Austausch zwischen der Harvard Medical School und dem Bergmannsheil fort.“ Die beiden Kliniken verbindet eine langjährige Kooperation. Mehrere Mitarbeiter der Bochumer Klinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte absolvierten einen Teil ihrer Ausbildung bei Prof. Eriksson. Seit seiner ersten Gesichtstransplantation hat Prof. Eriksson ein Dutzend weitere Patienten mit schweren Gesichtsentstellungen durch eine Gesichtstransplantation erfolgreich behandelt. Im Rahmen der Gastvorlesung im Bergmannsheil wird er über seine aktuellen Erfahrungen und Erkenntnisse berichten. Der Eintritt ist frei, Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen zur Veranstaltung stehen auf der Website des Bergmannsheils (www.bergmannsheil.de) zur Verfügung.

Kurzvita Elof Eriksson

Prof. Dr. Elof Eriksson studierte Medizin an der Universität Göteborg, seine chirurgische Ausbildung erfuhr er in Göteborg und an den Universitäten von Chicago und Virginia. Anschließend erhielt er den Ruf auf den renommierten Lehrstuhl für Plastische Chirurgie der Harvard Medical School und wurde Chefarzt des Brigham and Women‘s Hospital sowie des Children‘s Hospital in Boston. Seine vielfältige wissenschaftliche Aktivität konzentriert sich auf die Transplantationsmedizin sowie auf die Gebiete der Wundheilung und der Gentherapie.