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Pflege-Studiengang beantwortet Fragen der Kooperationspartner

28. Juni 2012 in Gesundheitscampus, Veranstaltungen, Wissenschaft

Die Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum hat gestern (27. Juni 2012) zum „Tag der Kooperationspartner“ des Studiengangs Pflege rund 100 Gäste empfangen. „Wir haben den Nachmittag genutzt, um unsere Praxispartner über neue Entwicklungen im Bereich der Pflegeausbildung zu informieren. Es war uns ein wichtiges Anliegen, mit unseren Kooperationspartnern über Konsequenzen der aktuellen Entwicklungen auf den Ausbildungsbereich und die konkrete Praxis zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen dabei die wissenschaftlichen Arbeiten und Tätigkeiten unserer Pflege-Studierenden, die den Praxiseinrichtungen einen Einblick in die akademische Seite dieses Studiengangs gegeben haben“, sagte hsg-Vizepräsidentin Prof. Dr. Ursula Walkenhorst.

Christina Decken (im Bildvordergrund rechts) bei der Handmassage. Die hsg-Pflege-Studentin bot diese Massagen am gestrigen Tag der Kooperationspartner an. Die Handmassage wird in der Pflege als basale Stimulation eingesetzt. Sie kann unter anderem der Aktivierung der Wahrnehmung, der Anregung und der Kommunikation dienen.

Die Kooperationspartner konnten von 14.00 bis 17.00 Uhr an verschiedenen Vorträgen und Workshops teilnehmen, die sich mit aktuellen Fragen der Pflegewissenschaft auseinandersetzten, oder bei Aktionen im SkillsLab Pflege oder im Stationszimmer der hsg mitmachen. Die Aktionen reichten vom Thema „Nabelpflege des Neugeborenen“ über die Vorstellung des „Konzepts Bauchladen“ zur Appetitanregung bei demenzerkrankten Menschen bis hin zur „Handmassage“.

„Wir haben heute den Kooperationspartnern unseren Studiengang näher vorgestellt und ihnen gezeigt, was wir im Studiengang Pflege machen. Wir werden sehr häufig gefragt, wie sich das Studium der Pflege eigentlich von der Ausbildung unterscheidet. Diese Frage konnten wir heute mit vielen Beispielen beantworten“, sagte die 24-jährige Christina Decken, hsg-Pflege-Studentin im zweiten Semester. Sie hatte ein wissenschaftliches Poster zum Thema „Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss bei 18- bis 24-Jährigen“ erarbeitet und präsentiert. Dies entstand als wissenschaftliche Arbeit in einem interdisziplinären Modul der hsg. Decken: „Dieses Thema hat mich als Rettungsassistentin besonders interessiert. Deshalb habe ich gern an dieser Frage das wissenschaftliche Arbeiten eingeübt.“

Im Stationszimmer hat Christina Decken mit Studienkolleginnen eine Handmassage angeboten. „Die Handmassage hat – je nach Art der Massage – eine anregende oder beruhigende Wirkung. Sie wird in der Pflege als basale Stimulation für Patienten eingesetzt“, erläuterte Decken.

Als Gast erlebte Barbara Reddigau, die Leiterin des Jochen Klepper Hauses der Diakonie Ruhr, die Veranstaltung. „Es war interessant, die Studierenden mit ihren wissenschaftlichen Themen und Präsentationen zu erleben und sich mit ihnen darüber auszutauschen. Eine hervorragende Leistung kann ich nur sagen. Deutlich wurde, dass die Studierenden sich interprofessionell mit Themen auseinandersetzen. Außerdem habe ich die Möglichkeit der Kontaktpflege genutzt und war erfreut, dass ich Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Bereichen der Kooperationspartner getroffen habe, um gemeinsam die Fortschritte und die Weiterentwicklung unserer Profession zu diskutieren. Ein gelungener Nachmittag “, sagte Reddigau.

hsg-Vizepräsidentin Prof. Dr. Ursula Walkenhorst, die den Studiengang Pflege kommissarisch leitet, war mit dem Ablauf zufrieden: „Der Tag der Kooperationspartner war als Dankeschön für die Unterstützung beim Aufbau der hsg und der bisherigen Entwicklung für unsere Praxispartner gedacht. Ich habe den Eindruck, dass sich die meisten Gäste gut über unseren Studiengang informiert haben. Sie sind mit den Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und den anderen Praxispartnern ins Gespräch gekommen.“