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PACS-II und 3D-Visualisierung trafen den Nerv der Besucher

30. Mai 2012 in Unternehmen, Veranstaltungen

Gut gefüllte Messehallen vermeldeten in diesem Jahr die Veranstalter der conhIT und des Deutschen Röntgenkongresses. Während die IT-Fachmesse in Berlin erstmals mehr als 5.000 Fachbesucher verzeichnete, zählte die Deutsche Röntgengesellschaft etwa gleich viele Teilnehmer bei ihrem Jahreskongress in Hamburg, ebenso wie im vergangenen Jahr. So zeigt sich Guido Bötticher, Prokurist und Vertriebsleiter Deutschland bei VISUS, auch mit beiden Veranstaltungen zufrieden: „Sowohl in Berlin als auch in Hamburg haben wir eine Reihe interessanter Kontakte geknüpft. Wir haben festgestellt, dass vermehrt Geschäftsführer die conhIT besuchen. Und während des deutschen Röntgenkongresses konnten wir neben radiologischen Chefärzten auch viele IT-Leiter auf unserem Messestand begrüßen.“

PACS-II integriert klinikweit alle Bilddaten

Beherrschendes Thema auf der conhIT war für VISUS die Integration aller Bilddaten in den klinikweiten Workflow. Um neben Aufnahmen aus der Radiologie auch Linksherzkatheter-Messplätze, EKG- und Ultraschallgeräte, Endoskope, Digitalkameras und OP-Türme sowie die Augenheilkunde, Zahnmedizin, Strahlentherapie und Nuklearmedizin oder ein Fremd-PACS anbinden zu können, bedarf es einer neuen PACS-Generation, dem PACS-II. Diese bietet der Bochumer Bildmanagement-Spezialist mit JiveX.

Eine einheitliche DICOM-Worklist für alle Modalitäten und eine zentrale Webverteilung gewährleisten reibungslose Abläufe. Mit dem einheitlichen Viewer wird das PACS-II im klinischen Workflow zum zentralen Zugangspunkt zu allen Bilddaten. Sie wird über eine Aufruf-Schnittstelle in das KIS eingebunden und schafft den Anwendern einen schnellen Zugriff auf alle Informationen in der Bedienoberfläche.

In den Niederlanden ist VISUS mit 15 Prozent Marktanteil führend bei den PACS-II-Installationen. „Nun merken wir, dass das Thema auch immer mehr in Deutschland ankommt. Das haben uns viele Gespräche in Berlin bestätigt“, so Bötticher. Als eine der ersten Einrichtungen baut das Krankenhaus Bethanien in Moers ein PACS-II auf. Das Besondere an dem Projekt ist, dass das JiveX auch die Daten aus einem bestehenden PACS integriert, verteilt und speichert. Daneben bindet das System auch das Fachabteilungssystem in der Kardiologie ein.

3D-Integration ins PACS

Neben PACS-II interessierten sich die Fachbesucher auf dem Deutschen Röntgenkongress vornehmlich für die 3D-Visualisierungslösung, die vollständig in den Workflow von JiveX integriert ist. So können Anwender in JiveX 3D Volume Rendering (VR)-Darstellungen in beliebiger Anzahl generieren. Bei der Bildregistrierung werden Bilder unterschiedlicher Studien modalitäten-übergreifend mathematisch miteinander verglichen und parallel an gleicher Stelle angezeigt. Durch die zusätzlich wählbare Kombination mit einer Requanti-sierung, werden – durch eine Neuberechnung der Bilder – unterschiedliche Schichtdicken an- oder geometrische Ungleichheiten ausgeglichen.

Darüber hinaus sind hochspezialisierte klinische Applikationen wie die Gefäßanalyse mit Segmentierung, Vermessung und Reporting in die JiveX-Befundungsoberfläche integriert. So kann der Anwender beliebig viele 2D- mit 3D-Ansichten – also Schnittbilder mit Volumendarstellungen – studien- und modalitätenübergreifend vergleichen.

„Wir haben die einzelnen Funktionalitäten in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden entwickelt. Sowohl in die integrierten 3D-Verfahren wie auch die Bildregistrierung und Requantisierung ist das Wissen erfahrener Radiologen eingeflossen“, stellt Bötticher heraus. Da der offene Austausch mit Anwendern für VISUS einen hohen Stellenwert genießt, entstehen immer wieder praxisnahe Lösungen, die die Arbeit in Kliniken und Praxen erleichtert.

VISUS fördert Healthcare IT Nachwuchs auf der conhIT 2012

Erstmals würdigten bvitg e.V., BVMI e.V. und gmds e.V. mit dem „conhIT-Nachwuchspreis 2012“ die besten praxisorientierten Projekt- und Abschlussarbeiten der Healthcare IT. Gesucht wurden kreative Köpfe, die ihr Potenzial und ihre Ideen nutzen, um innovative Konzepte für die Healthcare IT zu entwickeln. Bewerben konnten sich Studierende oder Absolventen eines branchenrelevanten Bachelor-, Master- oder Diplom-Studienganges (mit Bezug zu IT im Gesundheitswesen) mit Arbeiten, die ab 2011 vorgelegt wurden.

Jörg Holstein vom bvitg überreicht den conhIT-Nachwuchspreis für die „Beste Masterarbeit 2012“ an Ann-Kristin Kock

Die Auszeichnung „Beste Masterarbeit“ ging an Ann-Kristin Kock, Studiengang Informatik, Anwendungsfach Medizinische Informatik an der Universität Lübeck, für ihre Publikation „Standardisierung medizinischer Gerätedaten für die strukturierte Dokumentation“. Das Preisgeld von 500 EUR stellte VISUS zur Verfügung. Die Übergabe erfolgte durch Herrn Jörg Holstein, VISUS Geschäftsführer und Mitglied des bvitg Vorstands.