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iSOFT und CSC starten Health Cloud

27. April 2012 in Unternehmen

Als Teil der Healthcare Group von CSC präsentiert sich iSOFT erstmalig zur conhIT in Berlin im neuen rot-weißen Gewand und mit neuem Lösungsangebot: „iSOFT as a Service“, den wirtschaftlichen Healthcare-IT-Anwendungen aus der Steckdose. Dabei werden Infrastrukturbetrieb und Applikationen zu einem Standard-Service gebündelt und in einer Cloud-Umgebung, der Health Cloud, bereitgestellt. So können Anwendungen, Infrastruktur­dienste oder IT-Ressourcen bedarfsgerecht und flexibel als Service über das Internet oder innerhalb eines Firmennetzwerks zur Verfügung gestellt werden.

Gesundheitsdienstleister haben damit alternativ zu Anschaffung, Betrieb, Pflege und Ausbau von IT-Anwendungen in Eigenregie die Möglichkeit, verschiedene iSOFT Lösungen, SAP Backoffice-Anwendungen und weitere Dienste „as a Service“ zu nutzen. CSC stellt die benötigten Komponenten in einem Rechenzentrum bereit und rechnet die Outsourcing-Leistung – abhängig von der tatsächlichen Nutzung – monatlich ab, vergleichbar mit dem Bezug von Strom und Wasser. Dabei ist die Health Cloud flexibel nach oben und unten skalierbar – wie ein mit dem Bedarf mitwachsendes Rechenzentrum. So können bei Lastspitzen die Kapazitäten erhöht und bei geringerem Bedarf Kosten gespart werden.

Bessere Verfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Prozessoptimierung
Vorteile liegen in der besseren Verfügbarkeit und Betriebssicherheit: die Kernsysteme des Krankenhauses, die elementare Geschäftsprozesse unterstützen, werden mit einer hochwertigen Infrastruktur ausgestattet und mit einer Professionalität gemanagt, die hohen Industriestandards entspricht. Hinzu kommt eine deutlich verbesserte Wirtschaftlichkeit. Durch die Bündelung infrastruktureller und personeller Ressourcen für viele Krankenhäuser in einem Rechenzentrum kann CSC die IT wesentlich kosteneffizienter betreiben als die einzelnen Kliniken für sich. Darüber hinaus binden die Kliniken kein Kapital mehr für die Anschaffung von Hard- und Software. Kosteneinsparungen ergeben sich auch durch geringeren Stromverbrauch für Serverbetrieb und Klimatisierung sowie die Reduktion der Raumkosten.

Zusätzlich verbessert „iSOFT as a Service“ die Qualität von Geschäftsabläufen. Diese resultiert zum einen aus einer IT mit einem schnelleren und stabileren Informationsfluss, zum anderen aus der Erschließung von Verbesserungspotenzialen bei den Prozessen. IT-Kräfte müssen sich beispielsweise nicht länger mit infrastrukturnahen Aufgaben wie Wartung oder Fehler­beseitigung befassen, sondern können sich stattdessen auf stärkere Kundenorientierung und innovative Projekte konzentrieren – beispielsweise darauf, das Terminmanagement mit Zuweisern effizienter zu gestalten oder die Abrechnung mit Krankenkassen zu beschleunigen.

Hochmodernes Rechenzentrum
In Frankfurt am Main wurde ein hochmodernes Großrechenzentrum eingerichtet, in dem CSC die IT-Infrastruktur des Kunden unterbringt. Bestens ausgebildete IT-Experten sorgen hier 24 Stunden täglich und 7 Tage die Woche für den zuverlässigen Betrieb. Mit dem ISO 27001 Zertifikat und Tier 3 Level erfüllt das Rechenzentrum die Qualitätsstandards für höchste Informationssicherheit und höchste Datenverfügbarkeit – diese liegt vertraglich garantiert je nach gewünschtem Service Level Agreement zwischen 99 und 99,9 Prozent. Die Anbindung der Kundenstandorte erfolgt per Internet über gesicherte VPN-Verbindungen. Der Zugriff ist dabei achtfach redundant ausgelegt, damit selbst beim Ausfall mehrerer Provider ein konstanter Datenfluss gewährleistet ist. Alternativ können Kunden über private MPLS-Direktverbindungen ans Rechenzentrum angebunden werden.

Datensicherheit
Eine wichtige Frage beim IT-Outsourcing im Gesundheitssektor ist die nach Datenschutz und Datensicherheit. CSC und iSOFT haben hier neue Konzepte entwickelt, die bereits dem Datenschutzbeauftragten von Nordrhein- Westfalen zur Abstimmung vorgelegt und positiv bewertet wurden. CSC gewährleistet, dass die Daten des Kunden Deutschland nicht verlassen und somit jederzeit deutschen Datenschutzgesetzen unterliegen. Für die oft kritischen Aspekte wie Beschlagnahmeschutz und ärztliche Schweigepflicht wurden geeignete Modelle entwickelt und durch ein juristisches Gutachten abgesichert. Des Weiteren wird die Rückholbarkeit der Daten garantiert. Das heißt, wenn eine Klinik zukünftig zu einem anderen Provider wechselt, kann sie mit ihrem gesamten Datenbestand umziehen.

„iSOFT as a Service“ wird ab dem Frühsommer 2012 startklar sein. Um Krankenhäuser bei einer Entscheidung für oder gegen das Outsourcing-Angebot zu unterstützen, haben CSC und iSOFT ein „Cloud Adoption Assessment“ entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Potenzialanalyse, die den Bedarf des Kunden mit dem erzielbaren Nutzeffekt abgleicht. Das „Smart Start“ Angebot ermöglicht die Testinstallation einer bestehenden Anwendung in der Cloud, damit der Kunde ein Gefühl für die neue Welt bekommt.

„“iSOFT as a Service“ stößt schon jetzt auf großes Interesse bei einigen Krankenhausbetreibern, die die Kosteneffizienz ihrer IT verbessern, ihre Systeme flexibler skalieren oder die Sicherheit und Verfügbarkeit optimieren wollen“ kommentiert Peter Herrmann, Managing Director bei iSOFT das neue Lösungsangebot. „Wir führen bereits intensive Gespräche mit mehreren Kliniken, die in dem Angebot klare Vorteile für sich erkennen und die Health Cloud künftig nutzen wollen.“

„Die „Datenversorgung aus der Steckdose“ wird auch im Gesundheitswesen bald Realität“ schließt Horst Martin Dreyer, Director Healthcare EMEA Central Region bei CSC. „Gemeinsam mit iSOFT haben wir in den vergangenen Monaten viel investiert, um entsprechende Angebote zu entwickeln und die dazu notwendige Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir den iSOFT Kunden mit der Health Cloud eine zukunftsweisende Lösung mit hohem Nutzen bieten können, natürlich verbunden mit den entsprechend hohen Sicherheitsstandards, die man in diesem Bereich schaffen muss.“