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Helfende Hände

17. Januar 2012 in Unternehmen, Wissenschaft

Eine einzelne Spendeaktion in der Mensa der Ruhr-Universität Bochum hilft mit, den Tagesbedarf an Blutpräparaten im Regierungsbezirk Arnsberg zu sichern. Über 13.000 Blutspenden kamen seit 1982 an der RUB zusammen, seit 2006 ist auch das Akademische Förderungswerk (AKAFÖ) maßgeblich daran beteiligt, um die Aktionen auf Studierende auszuweiten. Für die hohe Spendenbereitschaft und das große gemeinnützige Engagement der Beschäftigten und Studierenden erhielten die RUB und das AKAFÖ heute die Auszeichnung „Helfende Hände“ vom Deutschen Roten Kreuz (DRK).

Ein Zeichen für erfolgreiches Engagement

„Die Ruhr-Universität und das AKAFÖ setzen damit ein Zeichen für erfolgreiches gesellschaftliches Engagement“, so Dr. Walter von Horstig, kaufmännischer Geschäftsführer des DRK-Blutspendedienst West, in seiner Laudatio. „Obwohl ein Jeder von uns tagtäglich auf eine Bluttransfusion angewiesen sein könnte, spenden leider nur drei Prozent der Deutschen für andere Menschen das wertvolle Blut. Wir sind dankbar, dass uns die RUB und das AKAFÖ die Möglichkeit geben, junge Leute für die freiwillige unentgeltliche Blutspende beim DRK zu begeistern und die Bedeutung für die moderne Medizin in Deutschland aufzuzeigen.“

Im Dienst der guten Sache

RUB-Rektor Prof. Elmar Weiler und AKAFÖ-Geschäftsführer Jörg Lüken nahmen die Auszeichnung aus den Händen von Dr. von Horstig entgegen. „Für uns als einen der größten Arbeitergeber in Bochum insbesondere aber auch für unsere Studentinnen und Studenten ist es selbstverständlich, die Blutspende beim DRK zu unterstützen und zu fördern. Wir stellen uns gerne in den Dienst der guten Sache und leisten damit einen kleinen Beitrag zur Daseinsvorsorge“, so Rektor Weiler. Die seit 2006 komplett modernisierte Mensa mit ihren Tagungsräumen sei dafür der ideale, viel frequentierte Ort auf dem Campus, ergänzte Jörg Lüken. Die Räume werden vom AKAFÖ unentgeltlich zur Verfügung gestellt, das Team unterstützt zudem das DRK beim Auf- und Abbau der Gerätschaften. Durch die Öffnung der Spendeaktionen auch für Studierende erhöhte sich das Aufkommen laut DRK nachhaltig – etwa 2.000 Spenderinnen und Spender wurden erstmalig zu einer Blutspende angeregt. Im Jahr 2011 haben Bochumer Krankenhäuser vom DRK Blutspendedienst über 30.400 Blutkonserven bezogen.