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„GOLiATh“ – (K)ein Projektriese

20. August 2012 in Kliniken, Technologieprojekte, Unternehmen, Wissenschaft

Im Rahmen des Projektaufrufs „Altersgerechte Versorgungsmodelle, Produkte und Dienstleistungen“ des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen ist das MedEcon-Verbundvorhaben „GOLiATh“ für eine Projektförderung ausgewählt worden.

Das Projektkürzel steht für „Geriatrische Onkologie – Lebensqualität durch individuelle Anpassung von Therapiekonzepten und Entlassungsmanagement“ und soll geriatrisch-onkologischen Patienten ein umfassendes maßgeschneidertes Versorgungskonzept bieten: Unter der Berücksichtigung von Ko- und Multimorbiditäten bei geriatrisch-onkologischen Patientinnen und Patienten soll zum einen die Therapie durch eine enge Begleitung, Monitoring sowie eine kontinuierliche Anpassung individuell und personalisiert umgesetzt werden. Zum anderen soll mit Hilfe eines Case-Managements eine bedarfsgerechte Krankenhausentlassung wie auch gezielte poststationäre Begleitmaßnahmen entwickelt und erprobt werden, um eine selbständige Lebensführung und damit die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten aufrecht zu erhalten. Geplant ist, hierfür rund 300 Patientinnen und Patienten in das Projekt einzubinden. Für die Dokumentation und die Anschlussversorgung inkl. des Patientenmonitoring wird eine informationstechnologische Lösung in Form einer Elektronischen Fallakte entwickelt, die insbesondere die Arbeit des Case-Managements erleichtern und an den Schnittstellen unterstützend wirken soll.

Über den Zuschlag zur Förderung können sich das Marienhospital Herne, das Klinikum Dortmund gGmbH sowie die CompuGroup Betriebsgesellschaft mbH/Geschäftsbereich JESAJANET aus Bochum freuen. Die Einbindung weiterer Akteure, die Unterstützung des Projektmanagements sowie die Evaluation des Projektes wird bei der MedEcon Ruhr GmbH in Bochum liegen.