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Bundesforschungsministerin Schavan besucht hsg

30. April 2012 in Gesundheitscampus, Wissenschaft

Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan hat am Montag (30. April 2012) die Hochschule für Gesundheit (hsg) besucht. Zunächst stand eine Besichtigung der so genannten SkillsLabs auf dem Programm. Das sind Räume, die zum praktischen Ausprobieren von Lösungen innerhalb der Hochschule eingerichtet sind. Hier können Studierende in einem „geschützten“ Raum praktische Tätigkeiten einüben, zum Beispiel an Patientensimulatoren. So präsentierten Lehrende und Studierende das SkillsLab des Studiengangs Pflege, in dem eine komplette Simulationsklinik eingerichtet ist, das SkillsLab des Studiengangs Physiotherapie, in dem Bewegungsabläufe mit 3D-Kamerasystemen nachempfunden werden und die Lehr- und Forschungsambulanz des Studiengangs Logopädie.

Im SkillsLab des Studiengangs Pflege wird ein Patientensimulator präsentiert. Im Bild von links nach rechts: Prof. Dr. Anke Fesenfeld, Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan und hsg-Präsidentin Prof. Dr. Anne Friedrichs. Foto:hsg

Im Anschluss an den Rundgang durch die Hochschule hielt hsg-Präsidentin Prof. Dr. Anne Friedrichs einen Vortrag zum Thema „Akademisierung der Gesundheitsberufe“. Hier ging es um die Frage, ob die hochschulische Qualifikation die oder eine Antwort auf den Fachkräftemangel sein könnte. Friedrichs stellte dar, dass die Akademisierung der Gesundheitsberufe unter anderem die Versorgungsqualität im Gesundheitswesen verbessern kann. Dies sei insbesondere dann der Fall, wenn die Berufe interprofessionell zusammenarbeiten. Genau dies wird an der hsg gelehrt und gelernt. So kann die Akademisierung dem Fachkräftemangel entgegenwirken. „Allerdings ist sie ein und nicht der Lösungsansatz für diese Problematik“, sagte Friedrichs.